yasni.de geht in die Betaphase

Die Personen-Mitmachsuchmaschine yasni.de hat den Alpha-Modus hinter sich gelassen und liegt nun in einer Betaversion vor. Rund 1.000 Nutzern haben die Frankfurter um Steffen Rühl zum geschlossenen Betatest eingeladen. “yasni ist noch nicht […]
yasni.de geht in die Betaphase

Die Personen-Mitmachsuchmaschine yasni.de hat den Alpha-Modus hinter sich gelassen und liegt nun in einer Betaversion vor. Rund 1.000 Nutzern haben die Frankfurter um Steffen Rühl zum geschlossenen Betatest eingeladen. “yasni ist noch nicht ganz fertig oder perfekt, aber vorzeigbar. Das Feedback der ersten \’externen Besucher\’ war positiv, also wagen wir’s jetzt. Vieles kann man natürlich noch besser machen, aber so ist das glaub ich immer”, heißt es im Unternehmensblog.

Im Gegensatz zur ersten Testversion präsentiert sich “yasni.de” der Netzgemeinde nun optisch leicht verändert. Das Konzept hingegen ist gleich geblieben: Wer seinen eigenen Namen in die Suchmaske eintippt, bekommt Verweise auf Menschen mit diesem Namen bei “Xing”, “Linkdin” und “Stayfriends” sowie eine Auswahl an Treffern bei “Google”, “Yahoo” usw. angezeigt. Mit wenigen Klicks kann nun jeder Nutzer die Infos aussuchen, die zu ihm gehören bzw. die aussuchen, die er mit sich in Verbindung bringen möchte, und sich so sein persönliches Profil zusammenstellen. Als Korrektureinheit kommen die anderen Nutzer ins Spiel. Bekannte, Freunde und Verwandte können die Angaben auf Glaubwürdigkeit überprüfen.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Tim

    Traurig ist, es gibt genug einfach gestrickte Persönlichkeiten, die wahrscheinlich so naiv sind, dabei zu helfen sich selbst überwachbar zu machen bzw. zu katalogisieren. Ich bin mal gespannt.

    Für mich persönlich ist Yasni keinen Besuch wert.

  2. Hallo Tim,

    bei yasni geht es doch nicht um Überwachung – die Ergebnisse sind ja bereits im Netzt, die yasni findet. Aber zu wissen, was tatsächlich über einen selbst zu finden ist, dürfte gerade für weniger einfach gestrickte Menschen (denen das vermutlich sowieso egal ist) wichtig sein. Die Zuordnung zu einem eigenen Profil dient dazu, sich von Namensvettern abzugrenzen und vielleicht auch Dinge hinzuzufügen, die in das Formularschema anderer Netzwerke nicht reinpassen – so wie Wikipedia ja auch mehr Freiheiten gibt als ein Homepagebaukasten. Aber alles ist optional. Natürlich würden wir uns auch über Deinen Besuch freuen, letztendlich gleicht aber das “ich wills nicht sehen” eher der “Vogel-Strauß-Politik” – oder?”

    Beste Grüße

    Steffen

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  4. Tristan

    Also ich finde Yasni klasse =)



  5. Tim

    Natürlich geht es um Überwachung. Wozu sonst soll ich meine Daten sortieren bzw. einem Unternehemn auch noch helfen ein Profil von mir zu erstellen?! Das ist Überwachung. Und dazu kommt auch noch, wer soll das benutzen? Ein Arbeitgeber, der sich informieren will? Der wird bestimmt nicht auf ein von mir angelegtes Profil zurückgreifen, sondern die “Rohdaten” bei Google und Yahoo suchen oder bei Xing etc.

    Und ich denke jeder Mensch mit ein wenig Gefühl für den Schutz seiner Daten wird den T… tun und seine Daten my Yasi, myonID etc. sortieren. Na ja, Wolfgang Schäuble fände das aber bestimmt ganz toll :-D



  6. Tim

    @Alexander

    Kann es sein, daß die Kommentare der Moderatoren mitgezählt werden? Hier steht die ganze Zeit etwas von 4 Kommentaren, anstatt 3.

  7. @Tim:
    aber wenn Du kein Profil anlegst findet er doch auf yasni die Rohdaten von Google & Yahoo und noch viele mehr, die bei den beiden nicht gelistet werden … nach der Argumentation wäre es ja super für den Suchenden, wenn der Bewerber grad KEIN Profil angelegt hat. Nur dass Du mit dem Profil schon viel erklärt hättest was Du sonst beim Vorstellungsgespräch erklären müsstest oder gar nicht erklären darfst, weil Du nicht eingeladen wirst – und das selbst, wenn das vom personaler beanstandete Fundstück gar nicht zu Dir gehört. Bei einem Profil würdest Du vorab zeigen “Das gehört nicht zu mir” und der Personaler gibt Dir sicher eine Chance mehr zu bestätigen, dass die anderen sachen NICHT zu Dir gehören. Aber egal – nicht jede Plattform ist für jeden geeignet – suchen kann man auf jeden Fall nach allen Namen (das meinte ich mit “Vogel Strauss”)!



  8. Tim

    @Steffen

    Mal im ernst, Du mußt ja so argumentieren, aber kein Personaler wird Yasni benutzen, das wissen wir beide. Von daher hinkt das alles.

    Ihr könnt nichts bieten, was er nicht auch schon mit google, xing etc. findet.

    Und damit bleibt immer noch die Sinnfrage von Yasni und deswegen meine Schlußfolgerung, daß nur leichtfertige Persönlichkeiten es nutzen werden.

    Ich lasse mich aber in 2 Jahre gerne vom Gegenteil überzeugen, aber die Erfahrung hat gezeigt, daß es nicht funktionieren wird und eben Überwachung ist. Wer da sein Profil anlegt ist selber Schuld ;-)

  9. @Tim: na schaun wir mal … ich war 6 Jahre in der Personalerbranche und auf yasni findet man eben einfacher alles was man sonst bei ca. 50 Quellen mit x namenskombinationen einzeln abfragen müsste … ;-)

    -> http://www.crosswater-systems.com/ej_news_2007_10_0212_yasni.htm



  10. Tim

    Dazu nur eine Facette aus dem von Dir zitiertem Artikel:

    “Doch wer gedacht hätte, daß es sich bei Yasni um eine wirklich neuartige Idee der Web-Gründerszene handelt, sieht sich getäuscht.”

    und weiter:

    “Die Suche nach neuen Ideen für Web-basierte Geschäftsmodelle ähnelt fast dem Versuch, die nächste Primzahl zu berechnen. Jochen Mai, Autor des Blogs “Die Karriere-Bibel”, führt eine ganze Reihe von Personen-Suchmaschinen auf und beschreibt auch gleich die Risiken und Nebenwirkungen, die im E-Recruiting mit dem knackigen Begriff “Digitales Reputationsmanagement” umschreiben werden:”

    http://karrierebibel.de/reputation-20-dienste-fuer-einen-besseren-ruf/

    Außerdem was bringt ienem personaler eine Suche, die der zu Durchleuchtende in seinem Sinne filtert? Mal davon abgesehen, daß ich nicht denke, daß ein Personaler es wirklich nutzen wird…

    Aber wie gesagt, wenn ihr 2 Jahre überlebt bzw. gut lebt, reden wir weiter. Ich habe schon viele “sterben” sehen… und keiner wollte es wahr haben ;-)

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  12. was ist da los – kommt man auf yasni.de grad auch ohne Login?

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