Burda startet beQueen

Das Medienhaus Burda investiert nicht nur über seine Tochter Burda Digital Ventures fleißig in Startups, sondern probiert auch selbst neue Dinge aus. Ganz frisch im Netz ist die Frauen-Community “beQueen“. Bei der neuen […]

Das Medienhaus Burda investiert nicht nur über seine Tochter Burda Digital Ventures fleißig in Startups, sondern probiert auch selbst neue Dinge aus. Ganz frisch im Netz ist die Frauen-Community “beQueen“. Bei der neuen Cyber-Plattform soll die Userin Königin sein. Aufgeteilt ist das königliche Frauenmagazin in die Rubriken Liebe&Lust, Mode, Beauty, Lifestyle, Astro und Famile&Kinder. Bindeglied ist eine Community. Über Blogs, Diskussionen und Umfragen können die Leserinnen das Magazin aktiv mitgestalten. Wobei sich die Community durch eine enge Verzahnung von Userinhalten und redaktionellem Content auszeichnen soll.

Chefredakteurin von “beQueen” ist Anette Mayerhofer (ehemals Leiterin “Cosmopolitan.de”). Betrieben wir die Frauen-Community von der neugegründeten Burda-Tochter abantis media. Das Unternehmen unter der Führung von Christoph Schneider soll “neue, digitale Medienmarken aufbauen, die durch eine starke Web-2.0-Orientierung und Video-Publishing gekennzeichnet sind”. Neben “beQueen” arbeiten die Müchner an der Food-Community “BonGusto“. Schneider will damit “alle Kochbegeisterten vom Laien bis zum Profi ansprechen”.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Roland

    Bei solchen Meldungen empfiehlt sich schonmal eine Begräbnismeldung auf boocompany vorzubereiten.

    Titts’n Asses Pseudo-Communities gibts schon genügend.



  2. j

    schaut nett aus… wünsche viel erfolg und roland: man soll den tag nicht vor dem abend loben!



  3. Alex

    würde mich wundern, wenn Burda der erste Konzern wäre, der im Webbereich eigene Produkte langfristig erfolgreich umsetzen kann. Die Vergangenheit hat doch gezeigt, dass es für Konzerne zumeist effektiver ist sich am Markt umzugucken und den Besten oder Zweitbesten zu kaufen.

  4. Die deutschen Medienhäuser haben in der Tat Nachholbedarf beim erfolgreichen Umsetzen von neuen Produkten im Netz. Nach der wilden Expansionszeit 99/00 gab es nur noch großen Katzenjammer. Die Verlage investieren seitdem lieber in Ableger bestehender Printmarken (siehe Welt, Süddeutsche).

    Eine andere Sache sind Online-Rubrikenmärkte. Da haben die verlage 99/00 zwar gepennt, inzwischen aber mit eigenen Marken den Markt ein bisschen aufgemischt.

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  8. Schokolade

    Um goFeminin (Axel-Springer) Konkurrenz zu machen, muss da aber noch einiges aufgeholt werden!

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  10. NoGoLtd

    Nach gut einem Jahr hat sich die Seite doch gemacht. Die Besucherzahlen lassen sich sehen.

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