Zehn Fragen an Samuel Wulf von PlayMyGame

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen? Eigentlich nicht. Ich glaub, dann wäre mir die Informationsbeschaffung zu kompliziert. Ich müsste mich statt auf Meinungsberichte wieder auf Berater in Geschäften verlassen – wie […]

Können Sie sich eine Welt ohne Internet vorstellen?
Eigentlich nicht. Ich glaub, dann wäre mir die Informationsbeschaffung zu kompliziert. Ich müsste mich statt auf Meinungsberichte wieder auf Berater in Geschäften verlassen – wie zum Beispiel im MediaMarkt. Aber manchmal würde ich mir eine Welt ohne Internet wünschen, denn ich glaub, ich bin suchtgefährdet.

Wann waren Sie zum ersten Mal im Internet?
Das ist schon lange her. Irgendwann Mitte der 90er Jahre muss das gewesen sein – damals auf der Arbeit eines Freundes meines Vaters. Da bestand das Internet noch hauptsächlich aus Texten.

Auf welche Website können Sie nicht verzichten?
Wenn ich jetzt “PlayMyGame” sage, wäre wohl zu platt, daher nenn\’ ich “Google“. Die Suchmaschine ist einfach eine enorme Hilfe um das ganze Durcheinander im Internet leichter zu durchsurfen. Genau wie “Netvibes“. Seiten mit Kundenrezensionen und -bewertungen möchte ich ebenfalls nicht mehr missen.

Worauf können Sie im Internet verzichten?
Ganz klar auf Spam. Ich hab\’ selten so was nerviges und zeitraubendes gesehen.

Was war bisher Ihr größter Erfolg?
Mein Auslandsjahr in Wisconsin, USA, 2001 und die Gründung meines ersten Projekts “Mufa“.

Was Ihr größter Flop?
Dass ich noch kein abgeschlossenes Studium habe, nervt mich.

Worüber können Sie lachen?
Big Lebowski, Family Guy, King of Queens. Eigentlich über Vieles.

Was bringt Sie zum Weinen?
Die Witze meines Partners Guido Schmetz.

Mit wem würden Sie gerne mal tauschen?
Das ist schwer mich da festzulegen, ich glaub\’ mit einem der “Google”-Gründer. Es ist schon Wahnsinn, was die da entwickelt haben und welchen Einfluss die auf das Internet haben.

Was sollte unbedingt mal jemand erfinden?
Hier stimme ich Ibo von “sevenload” zu, wenn ich da was wüsste, würde ich es nicht verraten, sondern selbst erfinden. Aber den Vorschlag von Peter Ambrozy, einen Knopf im Hirn, mit dem man in der Freizeit alle beruflichen Dinge ausschalten kann, zu erfinden, würde ich sofort unterschreiben.

Zur Person
Samuel Wulf, Jahrgang 1983, gründete Anfang des Jahres gemeinsam mit Gregor Czubak und Guido Schmetz “PlayMyGame”, einen Dienst, mit dem Nutzer personalisierte Online-Spiele erstellen können. Nebenher leitet er, ebenfalls gemeinsam mit Czubak, seit 2001 die Go new media Ltd. & Co. KG (“Mufa”, “SparDuell” und “SMS-Flatrate“.)

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

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