5 neue Start-ups: Dreamflat, Onelocal, abiweb.de, stockitude, Flirtsaver

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups“. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht […]
5 neue Start-ups: Dreamflat, Onelocal, abiweb.de, stockitude, Flirtsaver
  • Von Christina Cassala
    Mittwoch, 13. März 2013
  • 5 Kommentare
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Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups“. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht ihre brandneuen Ideen vor. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Start-ups deswegen aber nicht. Gerne stellen wir auch Ihr Start-up vor, schicken Sie uns einfach eine Mail. Diesmal stellen wir Dreamflat, Onelocal, abiweb.de, stockitude und Flirtsaver vor.

Mit Dreamflat die Traum-WG finden

Mitbewohner gesucht: Dreamflat (www.dreamflat.de) positioniert sich hochtrabend als “WG-Marktplatz der nächsten Generation”. Die nächste Generation ist dabei das “Vermieten und Finden von Wohnraum über den erweiterten Freundes- und Bekanntenkreis mittels Facebook-Integration”. “Wir sind als Studenten nach Berlin gezogen und haben am eigenen Leib erfahren, wie nervenaufreibend und enttäuschend die Mitbewohner- und Zimmersuche sein kann. Das wollten wir ändern“, sagt David Barnowsky, Mitgründer von Dreamflat. “Statt einer von 100 anonymen Bewerbern zu sein, ist man plötzlich ein Bekannter und hat es leichter, den Zuschlag für ein Zimmer zu bekommen. Aus einer anonymen Mitbewohnersuche im Internet wird so eine persönliche Erfahrung”, sagt Mitstreiter Daniel Frese. Zum Gründerteam gehören neben Barnowsky und Frese noch Florian Purchess und Ernests Karlsons. Dreamflat ist kostenlos. Das Angebot ist bundesweit verfügbar, im Kern aber auf Berlin, Hamburg, München, Köln, Stuttgart und Frankfurt ausgerichtet.

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Onelocal bietet Online-Marketing zum Festpreis

Planbares Marketing: Das brandneue Berliner Start-up Onelocal (www.onelocal.de) will nicht weniger als das lokale Online-Marketing revolutionieren. Gelingen soll dies mit Festpreisen für Themen wie SocialMedia, Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung. Das Startpaket kostet beispielsweise 449 Euro im Monat plus Einrichtungsgebühr in Höhe von 99 Euro. Dafür bekommen die Kunden 12 Beiträge bei Facebook und 2 Stunden Community Management. Ziel der Maßnahmen ist jeweils, “lokalen Größen bezahlbares Online-Marketing anzubieten und neue Kunden zu verschaffen”. Geführt wird das Start-up von Martin Pretzlaw, Matthias Radscheit und Christian Pretzlaw. „Der Online-Handel setzt den stationären Handel zunehmend unter Druck, dabei sind mindestens ein Drittel aller Google-Suchenortsbezogen. Dort bietet sich gerade für lokale Dienstleister und Händler ein großes Geschäftspotenzial, dass es zu nutzen gilt und wir wollen ihnen dabei helfen, diesen Schaft zu heben”, sagt Radscheit. Auf lokale Werbekunden hat es unter anderem auch Regiohelden (www.regiohelden.de) abgesehen. Das Start-up hat es sich zur Aufgabe gemacht, lokale und regionale Unternehmen in Sachen Online-Marketing zu unterstützen. Genauer gesagt geht um die Schaltung, Verwaltung und die Optimimierung von Google AdWords-Kampagnen.

Pauken und büffeln mit abiweb.de

Abitur: Jedes Jahr büffeln viele tausend Schüler für ihr Abitur. Pünktlich zu den Klausuren 2013 bringt die examio GmbH, die sich auf interaktive Online-Lernsysteme spezialisiert hat, mit abiweb.de (www.abiweb.de) ein Lernangebot an den Start, mit dessen Hilfe sich Schüler per Online-Kurs auf ihr Abitur vorbereiten können. Die beiden Geschäftsführer der examio GmbH, Sven Hoberock und Julius Dücker, greifen bei der Entwicklung neuer Lernplattformen auf die langjährige Erfahrung mit dem BWL-Lernportal wiwiweb.de zurück, welches sie schon während des Studiums 2006 aufgebaut haben. „Von der Idee bis zur Umsetzung von abiweb.de war es ein langer Weg, den wir letztlich ohne finanzielle Unterstützung nicht hätten bewältigen können,“ so Julius Dücker. Nach persönlichem finanziellen Engagement und KfW-Kredit konnten die beiden Gründer Ende 2012 auch einen externen, jedoch ungenannten Kapitalgeber von der Geschäftsidee „interaktive Online-Kurse“ überzeugen. Ein zentrales Potenzial für das Geschäftsmodell sehen die Gründer darin, insbesondere mit den zahlreichen, noch nicht online agierenden Verlagen zukünftig gemeinsam Lernplattformen erfolgreich zu etablieren. Erste Partnerschaften in diesem Bereich wurden Anfang des Jahres 2013 bereits geschlossen.

stockitude liefert Meinungen zu Aktien

Börsenbausgefühl: Beim neuen Finanzdienst stockitude (www.stockitude.com) geht es darum, herauszufinden wie und aus welchen Gründen andere Börsennutzer handeln. “Leben wird das Portal dann, wenn möglichst zahlreiche Marktteilnehmer die Option der Meinungsdarstellung mit stockitude nutzen“, sagt Gründer Matthias Kreidler. “Erst dann wird ein aussagekräftiges Bild über Handlungs- weisen von Anlegern entstehen.” Dazu müssen dann aber erst einmal sehr viel Börsianer die Plattform entdecken und nach jedem einzelnen Trade nutzen. Nach der Auswahl einer Aktie bekommt man eine Übersicht mit mehreren Kauf- und Verkaufsgründen – darunter Dinge wie Bauchgefühl, schlechte Produktpipeline und Analystenkommentar. Eine Übersicht über tag- und uhrzeitgenaue Meinungsbilder soll den anderen Nutzern bei ihrer Entscheidung helfen.

Flirtsaver bringt einsame Herzen zusammen

Geteiltes Herz: Zu schüchtern, um den Schwarm auf der Party anzusprechen? Singles sind mit diesem Gefühl oft nicht alleine und so ziehen Chancen ungenutzt vorüber. Das soll mit dem Herz der Micor-DAting Plattform flirtsaver (www.flirtsaver.com) nicht mehr passieren. Über den Online-Shop kann man einen Anhänger kaufen, der in der Mitte geteilt werden kann. Danach? Wenn es Amor gut meinst, finden sich unter der Web-Adresse der Plattform Flirtnachrichten oder Einladungen zum nächsten Date. Betrieben wird Flirtsaver von Simon Krebs und Thomas Kress. Das Start-up sitzt in München.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

Christina Cassala

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.



  1. Nik

    Seinen Flirt kann man schon über http://www.bibflirt.de finden.



  2. Steve

    Die letzten beiden Ideen sind sinnlos



  3. mike

    Dreamflat – voller Markt, gerade tanzen 5-6 dt. Startups genau im selben sektor. Wann verschwindet dieser Trend mit diesem Nischensektor mit absolut null Umsatzpotential endlich? RoR Entwickler, kehrt wieder zu euren Festjobs zurück, ach ja, ihr habt keinen, denn bei so manch einem sind die Löhne überzogen.

    Onelocal – social media für KMUs, keine Markteintrittsbarriere -> Revolution kommt von Veränderung/Innovation, nicht von revolvieren.

    abiweb – überfüllter Markt, kommt zu spät, noch so gut wie keine Inhalte -> kein Nutzen. Onlinebildung in Deutschland, ist bereits ein Nischenmarkt und wie lange ist man im Abistress?
    Genau, 3 Monate!
    Also ist Abiweb eine Nische im Nischenmarkt -> macht euch auf unglaublich hohe Nutzerzahlen gefasst.

    stocktitude – schon etliche vor euch habens probiert, doch welcher Trader will seine “Tipps” sharen? Er lebt von solchen Tipps. Aber wenn ihr meint Ottonormalo will jetzt in Aktien investieren und seine Tipps mit aller Welt teilen, dann macht euch auf hohe Aquisekosten bereit. Sehr konservativer Markt!

    flirtsaver – ich fang erst gar nicht an – ist in spätestens 12 Monaten eh vom Markt.



  4. Cornelius

    Dreamflat: Das sehe ich genauso, wie mike. Enttäuschte Wohnungssuchende gibt es in jeder Stadt zu Hauf. Deswegen muss aber nicht jeder gleich seine Erfahrung in einem eigenen Start-up verarbeiten. Warum sind große Börsen wie IS24 so erfolgreiche? Genau: Weil Sie sich an diejenigen wenden, die sich beruflich mit Immobilien beschäftigen und die Geld haben (Makler – nicht Studenten).
    So schön die Idee ist: Der Markt ist eine Nische, es gibt viele andere Mitbewerber und alle teilen das Schicksal, dass es keine Monetarisierungsstrategie gibt…

    Onelocal: 450 EUR für 12 Beiträge bei fb und noch 2 Stunden Beratung? Das ist ein happiger Preis. Als lokaler Unternehmer muss ich darauf achten, dass ich die Kohle zusammenhalte und sie nicht für 12 fb Beiträge verpufft. Wieviele Kunden werde ich dafür wohl als Return erhalten? Für 450 EUR bekomme ich bei AdWords schon eine ganze Menge Nutzer auf meine Seite. Je nach CPC zwischen 450 und 4.500 Stück. Da ist die Aussicht auf einen zahlenden Kunden um ein vielfaches höher. Da sind die Konzepte von regiohelden und winlocal um einiges besser.

  5. @dreamflat wir machen das zwar nur als altruistisches nebenbei Projekt und kommen im Gegensatz zu Dreamflat auch ohne Fake Facebook Profile aus, aber wer kostenlos Zimmer, Wohnung oder Wohngemeinschaft inserieren will kann das auch bei uns machen: http://www.friendflat.de

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