Kurzmitteilungen: Mister Spex, Kredito24, erento, Tengelmann E-Commerce-Day

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht […]
Kurzmitteilungen: Mister Spex, Kredito24, erento, Tengelmann E-Commerce-Day

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht alle passenden Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In unserer Rubrik “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Start-up-Nachricht, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um Mister Spex, Kredito24, erento und den Tengelmann E-Commerce-Day.

Mister Spex steigert Gesamtumsatz

Zahlen: Brille? Heißt mittlerweile: “Mister Spex”, wenn man den Unternehmenszahlen glauben kann. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Berliner Brillen-Start-up Mister Spex (www.misterspex.de) einen Gesamtumsatz in Höhe von 26 Millionen Euro und freut sich mit diesen Zahlen über ein Wachstum von mehr als 50 % im Vergleich zum Vorjahr (17 Millionen Euro). Auch die Kundenzahl liest sich für den e-Commerce-Händler gut. Mit über 200.000 Kunden mehr, nämlich jetzt über einer halbe Million Käufern, sehen sich die Berliner gut im Markt aufgestellt. Häufigste Kategorie: die Korrektionsbrille wollten besonders viele. „Wir sind der größte Anbieter unter den Online-Optikern und haben uns laut dem letzten Ranking des Zentralverbands der Augenoptiker einen Platz unter den zehn umsatzstärksten Händlern der gesamten deutschen Optikbranche erarbeitet,“ sagt Mister Spex-Geschäftsführer Dirk Graber. Das starke Wachstum bei den Brillen mit Sehstärke führt er vor allem auf das wachsende Vertrauen der Käufer in die Online-Optik und in sein Unternehmen zurück. Jetzt geht es an die Internationalisierung: geplante Märkte sind Frankreich, Spanien und Schweden.

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Kredito24 expandiert nach Osten

Expansion: Nach dem Start in Polen im Sommer 2012 sowie der ebenfalls online gegangenen Plattform Kredito24.es in Spanien plant das Hamburger Technologie Start-up Kreditech (www.kreditech.com) nun die Expansion nach Tschechien und Russland. Die Internationalisierungsteam arbeiten jedoch zentral aus der Hansestadt. Kreditech konnte im Dezember 2012 eine Finanzierungsrunde in mittlerer Millionenhöhe abschließen und unter anderem mit Blumberg Capital (deutsche-startups.de berichtete) weitere namhafte Investoren gewinnen. Aus der internationelen Vergabe von Mikro-Krediten will die Jungfirma “wichtige Erkenntnisse über Rückzahlverhalten sammeln und diese Daten auf sein geplantes B2B-Produkte “Scoring as a Service“ übertragen.

Neuer Geschäftsführer bei erento

Personalwechsel: Rob Paterson tritt bei erento (www.erento.com) zum 1. Februar 2013 in die Fußstapfen von Rainer Krösing und übernimmt dann die Geschäftsführung beim Berliner Online-Mietmarktplatz. Paterson war die letzten 20 Jahre als Geschäftsführer der Friday Media Group in Südengland tätig und verantwortete dort den Auf- und Ausbau sowie die Internationalisierung verschiedener Classified Portale. Erento versteht sich mit über 1,2 Millionen Mietartikeln und über 10.500 Vermietern als weltweit größte Marktplatz für Mietartikel im Internet. Krösing verlässt auf eigenen Wunsch das Unternehmen.

3. Tengelmann E-Commerce-Day

Pitchen: Am 8. März findet bereits zum dritten Mal der Tengelmann E-Commerce-Day (www.e-day.de) 2013 in Mühlheim an der Ruhr statt. Drei Start-ups erhalten wieder die Chance, sich und ihre Geschäftsidee bei einem 10-Minuten-Pitch vor nationalen und internationalen Investoren vorzustellen. Weitere Gründer können sich um eine Teilnahme beim e-day als Gast bewerben, um sich vor Ort mit anderen Gründern und Investoren austauschen. Wer an einem Pitch teilnehmen möchte, bewirbt sich bitte mit seinen Unterlagen unter eday@e- tengelmann.de bis spätestens 8. Februar. Einzureichen sind eine Beschreibung der Geschäftsidee, eine Marktanalyse und ein Finanzplan unter Angabe der Unternehmensphase. Aufgerufen sind vor allem Unternehmen aus den Bereichen E-commerce, Enabling Technologies & Services, Mobile (Apps), Social Media, Local Services, E. Für die Bewerbung für die Gästekarten wird ein Anschreiben mit einer Kurzbeschreibung des Start-ups erwartet. In diesem Jahr werden 200 – 300 Gäste erwartet sowie als Speaker unter anderem Oliver Samwer, Sebastian Siemiatkowski (Klarna) und Gerd Leonhard (The Futures Agency).

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.



  1. Paul Schmidt

    Zu Mister Spex:

    Respekt für Mister Spex’ rasanten Umsatzanstieg. Wenn Sie als Autor jetzt aber da herauslesen, dass Mister Spex erfolgreich Brillen im Internet verkauft, unterliegen Sie jedoch leider einem Irrglauben.

    Mister Spex ist nämlich inzwischen ein Online-Kontaktlinsenhändler, kein Online-Optiker mehr. Denn ein Online-Optiker würde per Definition Brillen, Sonnenbrillen und nebenher noch ein paar Kontaktlinsen verkaufen.

    Brillen online zu verkaufen ist aber leider gar nicht so einfach. Der Marktanteil ist verschwindend gering, egal wie sehr sich Brille24, Mister Spex und Co. das Gegenteil herbeizubeschwören versuchen.

    Wenn dem nicht so wäre, würde Mister Spex schon längst stolz verkünden, wieviele Brillen online verkauft wurden bzw. wieviel Umsatz damit gemacht wurde. Leider verkaufen sie aber kaum Brillen online, also gibt es da auch nichts zu verkünden.

    Aber das möchte ja kein Investor hören, denn dann wären ja all die Verluste, die Mister Spex jedes Jahr einfährt keine Anlaufverluste mehr, sondern Nachweis dafür, dass Mister Spex hauptsächlich auf einem Geschäftsfeld mit niedrigen Margen und sehr hohem Preisdruck operiert (Kontaktlinsen) und in dem vermeintlich attraktiven Bereich mit hohen Margen und geringerem Wettbewerb (Brillen) wenig erfolgreich ist.

  2. Pingback: Scottish Equity Partners investiert in Mister Spex :: deutsche-startups.de

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