Digital Pioneers treibt mit Stuffle.it und AppMe zwei App-Projekte voran

Mit Stuffle.it (www.stuffle.it) und AppMe (www.app.me) entstehen im Dunstkreis von Digital Pioneers, der Beteiligungsgesellschaft von Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz, derzeit gleich zwei neue App-Projekte. AppMe lief bisher unter dem Arbeitstitel oxolo und sollte bereits […]
Digital Pioneers treibt mit Stuffle.it und AppMe zwei App-Projekte voran

Mit Stuffle.it (www.stuffle.it) und AppMe (www.app.me) entstehen im Dunstkreis von Digital Pioneers, der Beteiligungsgesellschaft von Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz, derzeit gleich zwei neue App-Projekte. AppMe lief bisher unter dem Arbeitstitel oxolo und sollte bereits Ende des vergangenen Jahres an den Start gehen. Bei der ersten Vorstellung präsentierte sich oxolo als Mischung aus sozialem Netzwerks und Messengerdienst. Bei AppMe geht es nun auch um App-Empfehlungen. “Viele meiner Freunde nutzen bereits gute Apps, die ich nicht kenne, mit AppMe kann man diese künftig sehen”, sagt Nico Lumma, COO von Digital Pioneer, gegenüber deutsche-startups.de. Die erste AppMe-Version soll schon bald verfügbar sein.

Bis Stuffle.it an den Start geht, dauert es dagegen noch eine Weile, das App-Projekt befindet sich momentan in der Entwicklung. Lumma beschreibt Stuffle.it als eine Art Flohmarkt für Smartphones. Über die Applikation können Nutzer bald auf dem Handy über einen virtuellen Flohmarkt schlendern. Dem digitalen Pioneer Lumma schwebt ein “emotionales Shoppingerlebnis vor”. Bei Stuffle.it soll es demnach nicht um das endlose Vergleichen von Produktdaten gehen, sondern um den Spontankauf – eben wie auf dem Flohmarkt. Mit einigen Fotos können die Nutzer ihre Waren über Stuffle.it an den Mann oder besser die Frau bringen. Die pure Bildsprache und die knappen Beschreibungen bei Stuffle.it sollen wohl vor allem weibliche Nutzer ansprechen. Und: Das Konzept ist komplett lokal ausgerichtet, anders ergibt so ein Flohmarkt-Konzept auch keinen Sinn.

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Ausgerichtet ist Stuffle.it auf Privatnutzer, gewerbliche Verkäufer müssen leider draußen bleiben. Einen Versuch dürfte ein virtueller Flohmarkt wert sein, zumal der emotionale Faktor, Produkte vor allem über Fotos zu präsentieren, seinen Charme hat – siehe Pinterest. AppMe könnte interessant werden, wenn die Messengerfunktion dazu führt, dass reichlich Leute die App nutzen und dadurch auch die App-Empfehlungen groß raus kommen. Denn in der Tat ist es mittlerweile ein großes Problem, tolle Apps auszustöbern. Nicht umsonst gibt es inzwischen zahlreiche Plattformen, die nichts anders machen, als Applikationen zu rezensieren, zu bewerten oder zu empfehlen. Die allermeisten Nutzer, holen sich App-Tipps aber sicherlich bei Freunden oder Bekannten.

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* Mit oxolo kann jeder unterwegs netzwerken

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Robby

    Das kommt mir doch bekannt vor :) Sieht sehr nach http://www.rumgr.com/

    Aber mal schauen was man hier aus diesem Konzept machen kann.

  2. Ja, da bin ich auch gespannt. :)

    Ich glaube, dass unser Konzept anders ist und natürlich viel besser :) – aber letztendlich kann man das Thema Flohmarkt unterschiedlichst interpretieren.



  3. Mike

    Bei manchen Gründern wundere ich mich, warum sie eigentlich ein Unternehmen gründen. Sie könnten doch genau so eine Plattform als Hobby betreiben.

  4. Pingback: Naheliegender Schritt: AppMe vereint Smartphone-Messenger und Social Network » netzwertig.com

  5. Pingback: App-Discovery Network AppMe startet durch. — mobilbranche.de

  6. Pingback: 5 neue Start-ups: AppMe, SquadMail, Immopoly, Nina June, friedhofskerze.de :: deutsche-startups.de

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