Kurzmitteilungen: Luxodo.com, the Chicken, Parship, Preisbock und das Unternehmerdinner

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht […]
Kurzmitteilungen: Luxodo.com, the Chicken, Parship, Preisbock und das Unternehmerdinner

Jeden Tag prasseln auf die Redaktion von deutsche-startups.de unzählige branchenrelevante Nachrichten aller Art ein. An manchen Tagen fluten mehrere hundert Mails mit aktuellen Neuigkeiten aus der Internetwelt unsere Postfächer. Leider können wir nicht alle passenden Neuigkeiten in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In unserer Rubrik “Kurzmitteilungen” gibt es deswegen (fast) täglich aktuelle Neuigkeiten in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Neuigkeiten deswegen aber nicht, nur kürzer! Gerne befassen wir uns auch mit ihrer Start-up-Nachricht, schicken Sie uns einfach eine Mail. Heute geht es um Luxodo.com, the Chicken, Parship, Preisbock und das Unternehmerdinner.

RI Digital Ventures investiert in Luxodo.com

* Einstieg: Nach Informationen von deutsche-startups.de investiert RI Digital Ventures, das Beteiligungsunternehmen des bekannten Verlegers Dirk Ippen und Raffay & Cie, die Investmentgesellschaft der Raffay Unternehmensgruppe, in die Luxus-Shoppingplattform Luxodo.com (www.luxodo.com). Zuvor investierten bereits Heiko Hubertz, Gründer der Spielefirma Bigpoint, und Rolf Grisebach, ehemals Geschäftsführer der Textilwirtschaft, in das junge Unternehmen. Gegründet wurde Luxodo.com von Mathias von Bredow und Philipp von Crieger. Von Bredow wirkte zuvor unter anderem bei Bertelsmann, T-Online und der Deutschen Telekom. Von Crieger war zuletzt geschäftsführender Gesellschafter von Maris Consulting, einem europaweit tätigen Anbieter für ECMS- und E-Commerce-Lösungen. Weitere aktuelle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor.

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Offline! the Chicken am Ende

* Offline! the Chicken (www.thechicken.com), eine Plattform für Produkterlebnisse, existiert nicht mehr. Im Handelsregister heißt es: “Die Gesellschaft ist auf Grund der Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgelöst.” Die Twitter- und Facebookpräsenz der Jungfirma sind bereits seit dem Sommer des vergangenen Jahres verwaist. Bei the Chicken konnten Nutzer Geschichten, die sie mit einem Produkt erlebt haben, niederschreiben. Die Gründer Sebastian Kurt und Adrian Haß belohnten dabei die Veröffentlichung von Produktgeschichten mit verschiedenen Auszeichnungen, Punkten und Cheftiteln. Wie sozialen Netzwerken gab es bei the Chicken die Funktion “Status Updates”, nur dass jede Aktion mit einem Produkt verbunden war. Das Berliner Start-up ging aus dem Vorläufer Shopotainment hervor. Weitere Start-ups, die es nicht mehr gibt, finden Sie in unserem Special Offline.

Holtzbrinck stoppt Parship-Verkauf

* Ladenhüter: In den vergangenen Monaten suchte die Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck offenbar einen Käufer für die Partnervermittlung Parship (www.parship.de). Jetzt wurde der Verkauf nach einem Bericht des Magazins “Focus” abgeblasen. “Offenbar hatte kein Bieter den erhofften Preis geboten, weil das Unternehmen seinen Zenit überschritten hat. Nach Angaben aus Branchenkreisen geht der Umsatz des Pioniers zurück. Daher musste Holtzbrinck am Jahresende sogar Geld nachschießen”, schreibt das Münchner Magazin. Parship dementiert dies: “Das ist falsch. Parship hat in den letzten Quartalen profitabel gearbeitet und auch zuletzt im vierten Quartal einen siebenstelligen Gewinn erwirtschaftet”. 2009 erwirtschaftete das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Umsatz in Höhe von 56 Millionen Euro. Laut einem Handelsblatt-Bericht setzte Parship 2010 noch 55 Millionen Euro um. Zahlen für 2011 liegen nicht vor. Das vergangene Jahr lief aber nicht gut für Parship: Im Frühjahr trennte sich das Unternehmen von 10 % seiner rund 160 Mitarbeiter. Ein weiteres Signal dafür, dass in der Datingbranche alle Zeichen auf Konsolidierung stehen. Dem Bericht zufolge will Parship nun “aus eigener Kraft versuchen, die Wende zu schaffen”. Sicherlich keine leichte Aufgabe.

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Preisbock steht zum Verkauf

* Zu verkaufen: Der 2007 gestartete Live-Shoppingdienst Preisbock (www.preisbock.de) steht zum Verkauf. “Wir tun dies mit einem lachenden und einem weinenden Augen. Traurig ist es, weil wir mit dem Preisbock viel lernen konnten, er uns viele Türen aufgemacht hat und uns Einblicke in den deutschen Onlinehandel gab, die nur wenige Dienstleister unserer Art machen können”, schreibt Christian Grötsch vom Preisbock-Betreiber dotSource. Der Verkauf von Preisbock soll “vorzugsweise als Asset Deal stattfinden, also Kunden und Domain. Ggf. können auch Teiler der Software übernommen werden”. Als Verkaufsargumente liefert Grötsch noch einige Zahlen: So verfüge der Live-Shoppingdienst über knapp 100.000 registrierte User. Die Besucherzahl pro Tag liege bei 50.000. Und warum verkauft dotSource das Projekt? Das Unternehmen aus Jena will künftig lieber “an anderen, neuen Modellen experimentieren”.

Unternehmerdinner findet im Februar statt

* Jetzt anmelden: Am 22. Februar findet wieder das Unternehmerdinner statt. Das Unternehmerdinner ist eine exklusive Networking-Plattform für Unternehmer, Geschäftsführer und Investoren aus der ICT-, Internet- und Gamesbranche. Bei einem dreigängigen Menü kommen Gäste auf Einladung von eventurecat, Osborne Clarke und SAP zusammen, um sich von einem kurzweiligen Vortrag anregen zu lassen. Im Februar spricht Dr. Jens Müffelmann, Leiter Geschäftsführungsbereich Elektronische Medien der Axel Springer AG. Das Unternehmerdinner findet mehrmals jährlich in Berlin und Köln statt. Die Teilnehmer bezahlen nur das Menü zum Selbstkostenpreis. Weitere wichtige Veranstaltungen für Gründer und Netzmenschen gibt es in unserem Veranstaltungskalender.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Inzwischen ist der Einstieg von RI Digital Ventures bei Luxodo.com offiziell!

    Zitat: “Im Rahmen einer Kapitalerhöhung, an der auch die bestehenden Investoren beteiligt sind, sammelt das Hamburger Unternehmen eine weitere sechsstellige Summe ein. Bereits beteiligt an Luxodo.com sind die Gründer Mathias von Bredow und Philipp von Criegern, Dr. Rolf Grisebach und Heiko Hubertz über seine Beteiligungsgesellschaft „Digital Pioneers“. Neu hinzugekommen ist neben RI Digital Ventures nun auch Nikolaus Thomale, welcher das schnell wachsende Startup künftig als COO unterstützt.”

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