Kurzmitteilungen: apnoti.com, Jimdo, Allyve, Computerbild.de, edelight, T-Online, setlist.fm

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Preisschwankungen sind das Thema von apnoti.com (www.apnoti.com). Mit dem im Oktober des vergangenen Jahres von Gerold Herrmann gegründeten Start-up lassen sich bei Amazon die Preise […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Preisschwankungen sind das Thema von apnoti.com (www.apnoti.com). Mit dem im Oktober des vergangenen Jahres von Gerold Herrmann gegründeten Start-up lassen sich bei Amazon die Preise von Produkten beobachten, Preisalarme setzen und so günstige Waren ausfindig machen. Auf der Startseite des nützliches Dienstes gibt es Infos über aktuelle Preissenkungen und attraktive Angebote. Der neueste Schrei aus dem Hause apnoti.com ist nun „die weltweit einzige Echtzeit-Preissuchmaschine“. Mit der Suchmaschine sollen Online-Shopperin wenigen Sekunden immer den „aktuellsten und günstigsten Preis zu ihrem Wunschprodukt“ finden können. Ziemlich viel Geschrei um die neue Funktion, die diese hohen Erwartungen nicht erfüllen kann: Längst nicht immer liefert die Suchmaschine den „aktuellsten und günstigsten“ Preis. Auch die Zahl der angeblich 10.000 angebundenen Online-Shops macht stutzig. Selbst etliche Branchenriesen in Sachen Preissuchmaschinen durchforsten meist nur einige tausend Shops.

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* Millionenmarke geknackt: Der Webseiten-Baukasten Jimdo (www.jimdo.com) feiert eine Million erstellte Websites. Damit hat sich die Anzahl der Erzeugnisse innerhalb eines halben Jahres verdoppelt. Das Hamburger Unternehmen erwartet auch weiterhin ein exponentielles Wachstum. “Die Nutzer haben gemerkt, dass gutes Design und ein einfaches Pflegesystem nicht teuer sein müssen. Dank unseres JimdoPro-Paketes bezahlen sie für einen professionellen Web-Auftritt lediglich 5 Euro im Monat”, sagt Mitgründer Matthias Henze. Vor allem die Bildergalerie kommt gut an: In zwei Millionen Bildergalerien sind über 32,5 Millionen hochgeladene Bilder online. “Ein weiteres Produkt ist übrigens bereits in Planung”, verrät Henze.

* Die Plattform für personalisierte Startseiten allyve.com (www.allyve.com) geht eine Partnerschaft mit Computerbild.de (www.computerbild.de) ein. Nutzer der Computerwebsite bekommen eine kostenlose und personalisierte Sonderedition der allyve.com-Seite. Dadurch haben sie die Möglichkeit, sich ihre Lieblingsseiten auf einer Website zusammenzustellen und auf ständiges Einloggen zu verzichten. Mit seiner “alles im Blick – mit einem Klick”-Geschäftsidee gewann das Hamburger Start-up 2009 den Innovationspreis IT auf der CeBIT.

* Die Shopping Community edelight (www.edelight.de) kooperiert mit T-online (www.t-online.de). Auf der Internetseite des Telekommunikationsanbieters finden Nutzer unter der Rubrik Shopping ab sofort den “Stylefinder”, eine visuelle Modesuche. “In einem nächsten Schritt wird zusätzlich aus den redaktionellen Bereichen in den Stylefinder verlinkt”, sagt edelight-Gründer Peter Ambrozy. “Uns ist wichtig, dass unsere E-Commerce Lösungen inhaltliche Ergänzungen auf den Webseiten darstellen und dem Nutzer so einen Mehrwert bieten.” T-online.de ist damit der größte von 15 Publishern im edelight-Netzwerk, das nun in Summe auf eine Reichweite von 5 Milliarden Page Impressions kommt.

* Die Konzert-Plattform setlist.fm (www.setlist.fm) wird ab sofort von netpoint media vermarktet. Im Durchschnitt erzielt setlist.fm nach eigenen Angaben über 3,5 Millionen Page Impressions und rund 850.000 Visits monatlich. Bei setlist.fm kann jeder Konzertbesucher Setlists – sprich die von einer Band gespielte Song-Reihenfolge auf einem Konzert – eintragen, bearbeiten und in die eigene Website einbinden.

Seit Mai 2009 schreibt Yvonne für deutsche-startups.de Gründerportraits, Start-up-Geschichten und mehr – ihre besondere Begeisterung gilt Geschäftsideen mit gesellschaftlich-sozialer Relevanz. Sie tummelt sich auch im Ausland – immer auf der Suche nach spannenden Gründerpersönlichkeiten und Geschäftsideen.

  1. “Auch die Zahl der angeblich 10.000 angebundenen Online-Shops macht stutzig. Selbst etliche Branchenriesen in Sachen Preissuchmaschinen durchforsten meist nur einige tausend Shops.”

    nanana – neuerdings so skeptisch hier bei DSDS… normalerweise posaunt Ihr doch auch jede haarsträubend positive Pressemeldung von D-Klasse Startups ins Internet;-)

    die Jungs fragen doch nicht 10.000 Shops ab sondern nur den Preis bei Amazon. Und Amazon hat doch nun mal so viele Händler.

    Also: nicht gelogen und trotzdem zum Finden des besten Preises für ein Produkt nicht brauchbar – aber gut kommuniziert…



  2. CBS

    Zu apnoti.com: Auf der Webseite und in der Pressemelung wird mit der Aussage geworben, man sei die weltweit “erste” Echtzeit-Preissuchmaschine. Abgesehen davon, dass wie angesprochen die Preise offensichtlich vielfach nicht in Echtzeit angezeigt werden, gab es bereits im Jahr 2000 einen Echtzeit-Preisvergleich in Deutschland: Getprice. Hier wurden tatsächlich bei jeder Nutzeranfrage im Hintergrund in Echtzeit diverse Online-Shops abgefragt. Heute bedient sich Getprice allerdings der branchenüblichen Prozesse.

  3. Pingback: Persoenliche Startseite mit Allyve | Blogging, Internet und Webpromotion

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