“Gegessen wird immer”, lautet eine beliebte Floskel in Krisenzeiten. Und geflirtet wird ohnehin immer und überall. Gary Farag und seine Mitstreiter verbinden diese beiden Elemente auf der Bestellcommunity JustHunger (www.justhunger.com). Bis vor Kurzem war der noch junge Dienst nur in Bayern und Österreich aktiv. Inzwischen bedienen die virtuellen Bestellboten auch in Hamburg, Berlin, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und in Teilen von Nordrhein-Westfalen. “Der Start von JustHunger ist so sensationell angekommen, dass wir schneller als geplant in die nächste Testrunde gehen können”, sagt Gründer Farag. Über eine Postleitzahlensuche können hungrige Zeitgenossen bei JustHunger nach Restaurants in ihrer Nähe stöbern und bestellen. Dem jeweiligen Bringdienst wird die Bestellung per Fax, E-Mail oder Telefon mitgeteilt.

So weit so unspektakulär. Deswegen bringen die Macher an dieser Stelle ihre Community ins Spiel: Jeder registrierte Benutzer erhalte Zugang zur JustHunger-Welt und könne bewerten, chatten, Freunde finden und eigene Events gestalten. “Man kann eben nicht nur beim Chinesen oder Italiener die Ecke rum bestellen, sondern auch in die JustHunger Welt eintauchen, ein eigenes Profil erstellen und sich mit anderen Usern austauschen”, sagt Farag. Der Flirtaspekt kommt mit “Kochen 2.0″ ins Spiel. Denn bei JustHunger sollen die Nutzer auch ihre persönlichen Kochergebnisse mit anderen teilen. Die Betreiber wollen ihre User dazu bringen, sich gegenseitig zu bekochen. “Kochen 2.0 soll zum Mitmachen, zum Teilen und gemeinsam Genießen einladen. Ob man bereits gemeinsam kocht oder nur gemeinsam isst, ist, je nach Gusto, frei gestaltbar. Auch die Gäste kann man sich – wenn man denn möchte – aussuchen.” Bis das Konzept aufgeht, muss JustHunger zunächst deutlich mehr Verbreitung finden. Sonst müssen einsame Herzen und gesellige Zeitgenossen aller Art auch künftig weiter ganz alleine kochen.

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Kommentare
Ich denke nicht, dass die Idee aufgeht. Ich bestelle sehr spontan und Freunde finden tue ich bei StudiVZ oder Facebook. Wenn ich Zeit zu Kochen habe, tue ich es mit meine Freunde oder Bekannte.
In einem Jahr auf dem Start-Up Friedhof, Wetten?
Kommentar von Max 08. April 2009 @ 08:26Hat gegen Pizza.de, Qype.com und Chefkoch.de keine Chance. Wette 100 EUR dagegen.
Kommentar von Roland 08. April 2009 @ 09:46jamjam :)
Kommentar von phil 08. April 2009 @ 09:57Geil, darauf habe ich gewartet! Eine 10000000.000000 Community!
Kommentar von Goran 08. April 2009 @ 10:12Erinnert mich irgendwie an folgenden Beitrag: http://ardmediathek.de/ard/servlet/content/1831578
Ich fand die Idee damals ganz witzig, aber irgendwie wird diese Idee hier nur so halb umgesetzt!
Ich bin der Meinung der Fokus sollt mehr auf diese Privat Dinner gerichtet werden.
Ein “Bestell-Dienst” und “Koch-Community”, passt nicht wirklich zusammen.
Kommentar von Christoph 08. April 2009 @ 10:21mmh lecker, gute Umsetzung! Klasse Sache. Viel Erfolg und Guten Appetit!
Kommentar von Thomas Schulze 08. April 2009 @ 11:23Qype 0.5 ?
Kommentar von tina Obermeier 08. April 2009 @ 12:30Bei JustHunger bin ich auf die weitere Entwicklung sehr gespannt. Das meiste an Funktionen scheint ja noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase zu stecken.
Positiv ist aber vor allem, dass sich die Monetarisierungsmöglichkeiten klar abzeichnen. Neben den Bestellprovisionen liegen Angebote wie Schnell- oder Singlekochkurse ja schon praktisch auf der Hand.
Viel Erfolg für das Gründerteam!
Kommentar von Daniel 08. April 2009 @ 12:53Bin von der Idee, Bestellung & Community zu verbinden, noch nicht ganz überzeugt. Klingt nach ein zwangsweisen Versuch, irgendwas Web2.0-iges dort einzubringen. Wenn ich Hunger auf etwas habe, dann hilft mir eine Speisekarte meines Döner-Fritzen von Nebenan weiter. Dann will ich essen, und keine Freunde treffen… ;-)
Kommentar von Torsten 08. April 2009 @ 17:55Abgesehen davon scheint die Seite noch sehr beta zu sein: Meine Region ist noch nicht freigeschaltet, aber über 300 Restaurants warten (quasi hinter den Kulissen) auf mich…
Klicke ich im IE 7 auf das Menü “Kochen 2.0″ in der Menüleiste oben, öffnet sich das Menü hinter dem Pizzajungen – man kann die Menüpunkte nicht erkennen.
Cool finde ich die öffentliche To-Do-Liste. Man kann live mitverfolgen, wo das Projekt steht.
Kann mir jemand sagen, was all die Menschen dort machen?
http://www.flickr.com/photos/justhunger/3120320361/in/photostream/
Wie will man mit diesem Geschäftskonzept die Leute Vergüten? oder, sind es nur Praktikanten und 400 Euro Jobber??? Die Wette gilt noch immer …
Kommentar von Max 08. April 2009 @ 17:56Ja ja ja, ich dachte mir schon dass diese Seite früher oder später hier landen wird. Wir erinnern uns (die Einen weniger, die Anderen (Geschädigten z.B. Gläubiger usw.). MEHR.
http://www.deutsche-startups.de/2008/03/19/7just7-am-ende/ .
Die Gleiche Personen (Gary Farag, Nicole Roiger jetzt Farag) die im Hintergrund agieren und eine menge Leute (inkl. Banken, Angestellte usw.) mit einem Haufen unbezahlter Rechnungen im Regen stehen lassen.
Als nächstes wird wahrscheinlich ein billiger 2nd Hand Store ala Money Point seinen Weg ins Web 2.0 finden und dies wird dann auch wieder als Revolution aus der Feder von Gary Farag verkauft.
Aber bitte, jeder muss seine eignen Erfahrungen mit Gary Farag und Co. machen, danach ist man auf jeden Fall schlauer… :-)
Kommentar von Flo 09. April 2009 @ 11:54Womit würde man dieses Foto nicht taggen?
http://www.flickr.com/photos/justhunger/3120318953/
Richtig, mit “vertrauenserweckend”.
Kommentar von Jakob 09. April 2009 @ 14:22Mein Favorit ist http://pizza.de . Viel besseres Angebot.
Kommentar von Daniel 21. April 2009 @ 15:00http://www.flickr.com/photos/justhunger/3120319159/
In die investiere ich doch sofort :)
Kommentar von derPeterPeter 21. April 2009 @ 15:36Mein absoluter Fovorit ist http://www.yourdelivery.de! ;-)
Kommentar von Stefanie 15. Oktober 2009 @ 14:58