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25 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

7,5 Millionen Euro für Swoopo

Dienstag, 07. April 2009 15:00

Das Online-Auktionshaus Swoopo (www.swoopo.de) bekommt von August Capital Partners eine kräftige Finanzspritze: Der bekannte amerikanische Risikokapitalgeber, der in der Vergangenheit unter anderem in Microsoft, Seagate und skype investierte, stattet das deutsche Start-up mit stattlichen 7,5 Millionen Euro aus. Zuvor investierte bereits Wellington Partners in das Unternehmen, welches früher auf den Namen TeleBid hörte. Insgesamt erhielt Swoopo somit bisher 12 Millionen Euro Wagniskapital. “August Capital ist ein erstklassiger Investor mit sehr guten Kontakten und wird uns bei dem internationalen Aufbau von Swoopo tatkräftig unterstützen. Für dieses Jahr sind noch weitere Länderstarts in Europa, Asien und Nordamerika geplant”, sagt Vorstand Gunnar Piening. Momentan ist Swoopo in Deutschland, Großbritannien, Spanien, den USA und Österreich aktiv.

Im Gegensatz zu klassischen Auktionshäusern muss man bei Swoopo für jedes Gebot 50 Cent zahlen. Zudem steigt mit jedem Gebot der Preis des Artikels um 10 Cent und die Restlaufzeit der Auktion verlängert sich um bis zu 30 Sekunden. Vorrüber ist die Auktion, wenn kein Nutzer mehr ein Gebot abgibt. Es gewinnt der Teilnehmer mit dem letzten Gebot. Howard Hartenbaum, Partner bei August Capital: “Swoopo ist ein innovatives Businessmodell, das Shopping mit Spaß verbindet. Die Kombination von Schnäppchenjagd und Entertainment hat uns überzeugt.” Swoopo ging 2005 in Deutschland an den Start. Hierzulande werden nach eigenen Angaben rund 7.500 Artikel pro Monat versteigert. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Swoopo einen Umsatz in Höhe von 21,7 Millionen Euro. Das Internet-Auktionshaus beschäftigt derzeit 60 Mitarbeiter.

Artikel zum Thema
* TeleBid heißt jetzt Swoopo
* TeleBid schreibt schwarze Zahlen
* TeleBid expandiert nach England

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25 Kommentare »

1.

Das verstehe ich nicht.. Luupo, nur umgekehrt? Ich zahle Geld dafür, dass es dann teurer wird?
Meint ihr, ich könnte Blauarbeit auch entsprechend umkehren und damit VC einsammeln.
Handwerker können ihre Dienste anbieten, und der mit dem höchsten Gebot gewinnt?

Alternativ hätte ich noch das “Gullispiel” anzubieten. Leute dürfen mit 50cent-Stücke auf einen Gulli zielen. Wer in den Gulli trifft, bekommt 40 Cent aus dem Pot. So haben die Leute Spiel, Spaß, Spannung, und bekommen sogar etwas wieder.
Genügend Leute, die da mitmachen gibt es bestimmt.
Ggf. kann man das Piel mit einem automatischen Abonnement verbinden – für gerade mal 4,99 die Woche.

Kommentar von Fred — 07. April 2009 @ 15:37

2.

@Fred: sehr geil – das Gullispiel :)

Kommentar von Sven Günzel — 07. April 2009 @ 16:03

3.

Ich kann nur sagen: Herzlichen Glückwunsch!!!
Wann hat ein deutsches Startup schon einmal Geld von einem renommierten VC-Geber aus Silicon Valley (u.a. Investor bei Skype, Microsoft und Sun) bekommen?
Da gibt es nur ganz wenige.
Dank eines äußerst erfolgreichem Monetarisierungskonzepts ist Swoopo eines der ganz wenigen Startups, die trotz starkem Wachstums schwarze Zahlen schreiben. Wenngleich die Geschäftsidee auch eigentlich nur ein Copycat vom ehemaligen bamba.de ist.

Kommentar von Heinz — 07. April 2009 @ 16:06

4.

9live des internets, manche sachen möchte man einfach nicht machen, auch wenn es lukrativ ist oder ? wird man doch bestimmt auch von jedem angenölt…werbung läuft bestimmt in der big brother werbepause excellent

Kommentar von wigger — 07. April 2009 @ 16:20

5.

http://arm.in/1Oe – Netter Artikel dazu.

Man schaue sich nur deren Auftritt an, ein geschultes Auge erkennt nach 2 Minuten, dass da kein Qualitätsanspruch hintersteht. Ein weiteres Jamba-Startup, dass seine Millionen machen wird, aber für mich ist das Geschäftsmodell absolut grenzwertig und sollte definitiv ausgemustert werden.

Glücksspiel / Suchtgefahr / Dummfang

Und genau in so einen Schwachsinn werden wieder Millionen investiert?!

Kommentar von Christian Reber — 07. April 2009 @ 16:47

6.

Copycat hin oder her- tolle Sache, Glückwunsch, da freuen wir uns doch, dass es unseren Kunden gut geht :-)

Kommentar von Thomas Schulze — 07. April 2009 @ 17:09

7.

Herzlichen Glückwunsch!

Trotzdem finde ich, dass das Konzept leicht an Ausbeute angelehnt ist. Habe schon von vielen Leuten gehört, die da einige Hundert Euro verloren haben.

Aber es ist ja jeder für sich verantworlich, gelle? ;-)

Kommentar von Nico Barelmann — 07. April 2009 @ 17:29

8.

Also wenn ich genug Geld hätte würde ich nach CaptchaAd sicher in Swoopo investieren ;)
Das Ding ist eine Gelddruckmaschine. Ich hatte einen kurzen Moment mal überlegt mir selbst diese Coins zu kaufen, habe mich dann allerdings erstmal mit einem Taschenrechner hingesetzt und konnte es nicht so recht glauben. Man kann da ja alle zurückliegenden Gebote ansehen und wenn da jemand reihenweise Produkte für das doppelte bis 4 fache des Wertes verkauft, kann man nur den Hut ziehen… Und sich schleunigst wieder abmelden ;-)
Ich glaube der größte Haken an dem Konzept, ist das zu großer Erfolg zu einem Boomerang wird. Wenn zu viele an den Auktionen teilnehmen (kann ja jedes Mal nur einen “Gewinner” geben, der aber unter Umständen auch noch zu viel für das Produkt gezahlt hat) wird das Frustrationspotential einfach zu groß.
Sozusagen eine Ebay-Auktion an der jeder ein Gebot abgibt und nur der Höchstbietende gewinnt… alle anderen aber trotzdem ihr Gebot zahlen müssen. Langfristig wird das zwar nicht funktionieren, aber für einen erfolgreichen Exit könnte es doch noch reichen.

Kommentar von Michael Keferstein — 07. April 2009 @ 17:32

9.

Totaler Bullshit. Typisch das in so ein Startup investiert wird, da können dann endlich wieder 1000% Rendite realisiert werden.

Anstand, Ethik übern Haufen.

Kommentar von Dirk — 07. April 2009 @ 21:41

10.

verstehe nicht wie man so ein projekt unterstützen kann, gehört eiegntlich verboten. einfach mal google bemühen, ist für mich eine kategorie wie die schmidtleins etc. mit ihrem abokrams, das geht niemals lange gut, eine mail an an akte09, fefe und entsprechenden loaklpolitiker und der ärger beginnt, bzw. den hat man bestimmt ohnehin schon

Kommentar von wigger — 07. April 2009 @ 21:48

11.

Warum gehen denn bei dem Geschäftsmodell Anstand und Ethik über den Haufen? Das verstehe ich nicht. Swoopo weist klar und transparent seine Nutzungsbedingungen aus, und mitmachen dürfen nur geschäftsfähige Leute über 18. Das ist nicht ansatzweise zu vergleichen mit den Schmidtleins, die ganz klein Texte zu hohen Abonnementgebühren für wertlosen Content in irgendwelchen AGBs verstecken. Da man bei Swoopo Gebote aktiv kaufen muss per ePayment-Provider, merkt wohl jeder, dass das mitbieten etwas kostet.
Und aus VC-Sicht absolut schlau, in diesen Bereich des Entertainment Shoppings zu investieren … wenn man sich mal sonst die Portfolios anschaut, müssen die ja irgendwo Geld herbekommen, um die ganzen Communities und Selbstverwirklichungsmodelle (schau mal bei DS in das Startup-Alphabet) zu finanzieren. Und in diesen Zeiten kann man wohl auch nicht mehr darauf spekulieren, für Communities und anderen Web 2.0-Krams ohne Erlösmodell nach Jahren hohe Exitpreise zu erzielen. Die Zeit ist wohl erstmal endgültig vorbei … und das dürften die VCs wohl auch (hoffentlich) langsam erkannt haben, denn letztendlich zaehlt auch für deren eigene Mittelzufluesse von Versicherungen und Fonds etc. nur die realisierte Rendite, Rendite und nochmals Rendite.

Kommentar von Heinz — 07. April 2009 @ 23:22

12.

“Dank eines äußerst erfolgreichem Monetarisierungskonzepts ist Swoopo eines der ganz wenigen Startups, die trotz starkem Wachstums schwarze Zahlen schreiben.”
@Alex: Kann das bitte Kommentar der Woche werden?

@Heinz: Stimmt, eigentlich sind ja die meisten Startups daraus ausgelegt, durch Stagnation oder gar Abnahme in die Gewinnzone zu rutschen.

@Thomas: das haben wir uns schon gedacht.

Und mit den anderen stimme ich soweit auch überein.
Gründen wir eine Swaapaa-Community, jeder bekommt eine Nummer und kauft dann, wenn er dran ist. Da sind die 12 Millionen schnell fort.
Aber manches geht eben nur im Internet. Wenn ich etwas zu sagen hätte, wäre ich eher für Tipp24, als für sowas.

Kommentar von Fred — 08. April 2009 @ 00:24

13.

Das Konzept funktioniert. Natürlich könnten wir moralisch argumentierenm in die Richtung von 9Live. Fakt ist, dass es einfach den Auktionseffekt stärker ausnutzt als andere Plattformen, sprich das Verhalten der Dominanz von Menschen. Ich möchte dieses Angebot gewinnen. Davon lebt zum Teil auch Ebay. Natürlich nicht in diesem Maße. Am Ende gibt es dem, der gewonnnen hat ein gutes Gefühl und die verloren haben, denken sich – beim nächsten Mal klappt es. Fies aber menschlich.

Kommentar von Rene — 08. April 2009 @ 08:47

14.

Ich habe swoopoo damals mal benutzt. Ich selbst fühlte mich betrogen. Dazu stehe ich heute noch. ;) Aber swoopoo hat Geld an mir verdient. Aus Sicht der VCs ein cleverer Deal. Wenn jetzt viel in Marketing investiert wird, werden viele es ausprobieren und Geld in die Kassen spülen.

Kommentar von Alexander Holst — 08. April 2009 @ 09:12

15.

Ich mag das Konzept sehr gerne. Ich habe da eben ma auf ein Laptop geklickt und die User bieten das lustig hoch.
Das ist ja eigentlich auch eine gute Idee. Und so funktionieren Auktionshäuser ja auch teilweise.
Mir gefällt die Geschätsidee sehr gut. Glückwunsch deshalb und viel Glück.

Kommentar von Andreas Huesch — 08. April 2009 @ 10:02

16.

@Fred:
Danke, dass Du mein Zitat als Kommentar der Woche vorschlägst. Da muss nur noch das m durch ein n zweimal ersetzt werden, verdammter Blackberry ;-)

Und Fred, sorry, wenn ich mir Deine unsachlichen Kommentare und unsaubere Argumentation anschaue, ist es ein Segen, dass Du kein Entscheider (”Wenn ich etwas zu sagen hätte,…”) in solchen Sachen bist.

Kommentar von Heinz — 08. April 2009 @ 11:40

17.

Ihr wisst aber schon, dass Swoopo vorher Telebid hieß und schon 2005 gestartet wurde, oder? Umsatzgröße 2008 war glaube ich 25-30 Mio. Euro.

Kommentar von Cord — 08. April 2009 @ 19:27

18.

Heinz, ich habe eigentlich nicht viel argumentiert, von daher kannst Du mir keine unsaubere Argumentation vorwerfen. Aber Deinen Kommentar habe ich doch wohl zurecht aufgegriffen. Ohne Wachstum ständen die Startups, die Du meinst nicht besser da, ganz davon abgesehen, dass eine rote Studivz-Zahl nicht mit einem Verlust für Holtzbrinck gleichzusetzen ist – die ziehen ihren Nutzen schon daraus.

So, aber dann versuche ich es doch mal mit einem Argument gegen diese Plattform: Wie manche hier schon geschrieben haben, hat es ein gewisses Suchtpotential, ähnlich wie bei Glücksspielen. Und ich glaube nicht, dass am Ende diejenigen sich das Geld aus der Tasche ziehen lassen, die zu viel davon haben. Konkreter werde ich jetzt aber nicht…

Kommentar von Fred — 08. April 2009 @ 19:53

19.

Eine Frage hätte ich auch noch: Kann man auf die Usernamen drauf klicken, wenn man angemeldet ist? Ist da ein Foto zu sehen, kann ich Kontakt mit ihnen aufnehmen?

Kommentar von Fred — 08. April 2009 @ 20:34

20.

@Fred: Du schreibt wirklich in Orakeln.
Wenn ein Startup sehr stark wächst, hat es in der Regel sehr hohe Marketingausgaben. Richtig? Meist werden dann (planmäßig) knallrote Zahlen geschrieben. Wenn es einem Startup jedoch gelingt, sehr stark zu wachsen und obendrein noch profitabel zu sein, dann ziehe ich den Hut vor dem Geschäftsmodell. Und gerade das ist Swoopo gelungen.

@Cord:
Umsatzgröße von Swoopo in 2008 waren 22 Mio. Euro.
Und darin sind nur die Einnahmen aus den Gebotsrechten und Endpreisen der Auktionen enthalten.

Mal zum Vergleich, weil ich den Eindruck habe, dass nicht jedem hier die Dimensionen klar sind:

Xing hat einen Umsatz von 35 Mio. Euro im gleichen Zeitraum erwirtschaftet. Das hochgelobte Spreadshirt 25 Mio. Euro. StudiVZ 10 Mio. Euro bei Kosten von 20 Mio. Euro. Smava < 100 Tsd. Euro. Das vielgelobte allyve < 50 Tsd. Euro, wenn man die Angaben auf FTD Enable hochrechnet. Mikestar 60 Tsd. Euro. Talentrun 118 Tsd. Euro. usw.

Und alle diese Unternehmen sind auch schon etwas länger am Markt.

Kommentar von Heinz — 08. April 2009 @ 22:37

21.

Ok, sorry, ich hatte starkes Wachstum nicht mit hohen Marketingausgaben gleichgesetzt. Mein Fehler. Ich nehme alles zurück.

Kommentar von Fred — 09. April 2009 @ 13:26

22.

krass!

eben wurde auf Swoopo eine

Nikon D90 Kit inkl. DX 18-55

für 9,61 EUR versteigert… im Wert von 899 EUR (siehe Screenshot)

http://img410.imageshack.us/img410/504/auktionenundschnppchenb.png

Da wird man ja schon verrückt und spielt mit dem Gedanken Swoopo auch mal zu testen. Vor allem wenn man das live miterlebt. Habe mir das 5 Minuten angesehen und dann im Tab im Hintergrund weiterlaufen lassen. Und jetzt hat jmd. die Kamera für 9 EUR ! bekommen.

Kommentar von Hans Dampf — 12. April 2009 @ 22:42

23.

für alle unkritische….

http://swoopo.vndv.com/

das sagt doch alles….280 leute kaufen ein viertel der ware?…hallo?

auch sehr lesenswert:

http://www.alles2null.de/nein-swoopode-ist-nicht-betrugerisch/32/

Kommentar von Carsten — 21. April 2009 @ 11:06

24.

Wow 7,5 Millionen ist ne kräftige Finanzspritze. Bin gespannt wie Swoopo in den anderen Ländern Fuß greifen kann. Viel Erfolg!

Kommentar von chriss — 17. Juni 2009 @ 00:58

25.

Es handelt sich hier mitnichten um eine Auktion, sondern um ein ganz normales Glücksspiel. Man wettet mit seinem Einsatz (Bid/Centos/wasauchimmer, meist 50 Cent) darauf, der letzte zu sein, der innerhalb eines gewissen Zeitrahmens mitspielt. Die Wahrscheinlichkeit, der letzte zu sein, erhöht sich mit jedem Schritt des gleichzeitig erhöhten Geldeinsatzes, der bei Gewinn des Spiels zusätzlich zu entrichten ist, bis dieser dem normalen Kaufpreis der Ware im Kaufhaus entspricht. Leider lassen sich viele Menschen von Worten wie “Auktion” und “Gebote” blenden, hinter denen ein völlig anderes Konzept steckt. Dieses Geschäftsmodell ist nach aktuellem Recht (Verbot von Online-Glücksspielen) verboten. Kann mir jemand sagen, wer bei den Ämtern für sowas zuständig ist?

Kommentar von stephan — 28. Oktober 2009 @ 08:50

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  1. [...] Quellinformationen: http://www.deutsche-startups.de/2009/04/07/75-millionen-euro-fuer-swoopo/ [...]

    Pingback von Swoopo | ShopTrainer — 08. April 2009 @ 09:15

  2. [...] Quelle: Deutsche-Startups.de [...]

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