Mittels einer kleinen Software verwandeln Tobias Bräuer, Martin Scheerer und Benjamin Thym Handys in einen Barcode-Scanner. Ihr Projekt trägt den passenden Titel barcoo (www.barcoo.de). Im Multimediageschäft oder Kaufhaus um die Ecke können Nutzer dann den Barcode auf der Verpackung eines Produktes scannen und erhalten umgehend Informationen über das jeweilige Produkt. “Das Handy scannt den Barcode der Verpackung und zeigt sofort Testberichte, Preisvergleich, Benutzerbewertungen, Ökoinformationen oder den entsprechenden Wikipedia-Eintrag an”, sagt Gründer Thym. Zukünftig sollen Allergie- und Bioinformationen sowie Kochrezepte hinzukommen.
“Außerdem werden bald Geschäfte angezeigt, in denen das Produkt erhältlich ist.” Momentan bietet barcoo Infos zu Elektronikprodukten und Medien wie CDs, DVDs, und Bücher. Später sollen Lebensmittel und Kosmetikartikel das Portfolio ergänzen. Nachteil: Noch läuft barcoo nicht auf allen Handys. Daran arbeiten die Berliner aber schon. Nutzer älterer Mobilftelefone müssen auf barcoo aber nicht verzichten, sie müssen den Namen des Produktes oder die Barcodenummer selbst eintippen. Die drei barcoo-Gründer kennen sich bereits seit Kindertagen. Ihr Ziel mit barcoo ist es, Verbrauchern Transparenz beim Einkauf zu ermöglichen. Am spannendesten dürfte für viele Nutzer sicherlich der mobile Preisvergleich sein. Allerdings haben auch die gängigen Preisvergleich das Thema mobiler Service längst für sich entdeckt.

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Kommentare
Soweit ich weiß, war das genau die erste Idee von Lukasz. Am besten ihr fragt ihn mal, wie das so gelaufen ist.
Kommentar von Mama 28. Januar 2009 @ 08:47@ Mama
Ich habe das Gleiche gelesen und es lief anscheinend nicht!
Meiner Meinung nach hat Barcoo nur eine Chance wenn sie von einem Preisvergleichdienst gekauft werden.
Die Idee finde ich super.
Kommentar von marc 28. Januar 2009 @ 09:36Gab es solch ein Konzept nicht auch von einem jungen Unternehmen aus Halle/Saale? Wurden meines Wissens ausgezeichnet für die Idee, aber den Namen habe ich nicht mehr präsent…
LG von Martin
Kommentar von Cleanthinking 28. Januar 2009 @ 09:47http://clixscan.eu scheint etwas Ähnliches anzubieten. Die Barcode-Reader-Software ist dort aber kostenpflichtig.
Kommentar von Steffen 28. Januar 2009 @ 09:55@Cleanthinking: LogoCode
Kommentar von gordon 28. Januar 2009 @ 10:08Prima – das gab/gibt es in Ansätzen zwar schon, aber ich denke, die Zeit dafür ist gekommen. Mit ein wenig langem Atem könnte das innerhalb der nächsten 2 Jahre eine große Nummer werden.
Wichtig dabei…leicht bedienbar und vor allem eine möglichst große Produktdatenbank mit relevanten Informationen. Die Relevanz kann schnell der Knackpunkt werden…
Kommentar von Sebastian Müller 28. Januar 2009 @ 11:03gibt keine iphone-application. bisher also an DEM mobilen-produkt vorbei gearbeitet / programmiert
Kommentar von ugn 28. Januar 2009 @ 11:25stellt euch mal vor die grossen preisvergleich-portale steigen in barcode ein, dann wird sicherlich barcoo schnell verschwinden… preisvergleich-portale haben schon die daten parat… es fehlt denen nur noch die verknüpfung…
Kommentar von Oliver 28. Januar 2009 @ 13:07Witzig, genau an das gleiche Ding habe ich vor ein paar Tagen gedacht. Allerdings als Preisvergleichindikator. Damit man testen kann, ob man im Laden über den Tisch gezogen wird. Vielleicht ist die Zeit reif für sowas.
Kommentar von lemming 28. Januar 2009 @ 13:32Gab es nicht einmal einen solchen Barcodescan hier? http://www.guenstiger.de/gt/main.asp?content=gtmobil
Kommentar von Sascha 28. Januar 2009 @ 14:57Gerade eben mal http://www.barcoo.mobi/ angetestet… wäre interessant zu wissen ob nur Shops gelistet werden, die über Zanox und Co. Provisionen einbringen..
Kommentar von Sascha 28. Januar 2009 @ 15:01Es wird interessant sein zu sehen, wie solche Produkte bestehen werden, weil sie nur auf die preisaggressive Zielgruppe wirken. Wenn man bedenkte, dass vorschläge von Freunden viel wichtiger sind, weiß ich nicht, was ein Preisvergleich mir bringen soll. Discounter wachsen ja nicht, weil sie die günstigsten Preise haben oder besser, es ist nicht der einzige Grund.
Kommentar von Rene 28. Januar 2009 @ 17:43Barcode ist tot. Die Zukunft heisst RFID-Chip.
Kommentar von Countdown 28. Januar 2009 @ 21:29weiß ich nicht, was ein Preisvergleich mir bringen soll.
Wenn Sie wissen das etwas bei Mediamurks weniger kostet als bei XY, wo kaufen Sie dann im Zweifelsfall ein? Die “preisaggressive” Zielgruppe deckt sich doch ohnehin mit fast allen Käufern.
Kommentar von mariechen2 28. Januar 2009 @ 21:33@Countdown.
Das die Zukunft RFID gehört glaube ich nicht. Derzeit und in absehbarer Zukunft werden viele Probleme die RFID noch macht nicht gelöst. Z. B. Zuverlässigkeit und Kosten. Allein die Unzuverlässigkeit wird neue Anwendungsgebiete wie das “kassenlose” Einkaufen nicht ermöglichen.
Oder hat selbst die Metro Bock darauf nur 99% aller Artikel in einem Warenkorb zu billen, die der Kunde aus dem Laden schiebt?
Kommentar von lemming 29. Januar 2009 @ 10:29Nur ne ganz blöde idee: Ist es nicht viel einfacher die paar zahlen per sms schnell an den Preisvergleich zu schicken, anstatt eine anwendung auf dem handy zu starten, den barcode scharf zu fotografieren und das Foto dann an den Preisvergleich zu senden, wohlmöglich noch als (teure) MMS?
Kommentar von Frank Kronbach 29. Januar 2009 @ 13:59Wen es interessiert: Das gleiche gab es auch schon mal bei Snappr.net und die Produkt Infos in den USA bei goodguide.com Das Problem ist das Abfotografieren des Barcodes mit Handies, die keinen Autofokus oder keine Makrolinse haben, und das sind im Moment noch mehr als 90% der Geräte. Selbst das Iphone hilft da nicht…
Kommentar von Matthias 29. Januar 2009 @ 18:00mh.. konzept ist nett, aber nichts was einem vom hocker haut – fürs iphone sicher nett, da man viele infos auf dem gerät darstellen kann
aber ich finde den namen etwas kritisch, wenn man sich anschaut was Barco(.com) für eine große Firma ist..
Kommentar von Robert 31. Januar 2009 @ 13:10Die App ist der totale Hammer!
Ich habe so meine Dauereinkaufsliste immer in der Hosentasche dabei. Weiß genau, was für ein Shampoo meine Freundin braucht, oder welche Joghurt da letztens so gut geschmeckt hat.
Man scannt das Produkt einfach ein und erhält nicht nur den Namen, sondern außerdem noch viele weitere nützliche Infos über das Produkt. Ich komm mir teilweise schon wie in einem elektronischen Kaufhaus vor, wenn ich barcoo starte.
Diese App ist einfach der totale Hammer! :)
Liebe Grüße
Kommentar von Daniel 09. März 2010 @ 15:23Daniel