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38 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

kaufDa.de informiert über Schnäppchen in der Umgebung

Donnerstag, 11. Dezember 2008 12:15

Dutzende Prospekte von Lebensmittelläden und den üblichen Filialisten in der Umgebung landen über Tageszeitungen und Direktverteilungen wöchentlich in Deutschlands Wohnstuben. Thomas Frieling, Tim Marbach, Christian Gaiser und Cihan Aksakal setzen mit ihrerm Dienst kaufDa.de (www.kaufda.de) genau an diesem Punkt an. “Auf kaufDA.de finden Verbraucher erstmals deutschlandweit zentral auf einer Plattform die besten Angebote der regionalen Geschäfte vor ihrer Haustüre”, beschreibt Gründer Marbach das Konzept der noch jungen Onlineplattform. Risikokapital für ihr Start-up hat die kaufDa.de-Mannschaft bei Seriengründer Stefan Glänzer, studiVZ-COO Michael Brehm und OnVista-Gründer Stephan Schubert gesammelt. “Ich unterstütze gerne junge Gründer, die ihre Idee so leidenschaftlich verfolgen wie das Team von kaufDa.de. Es vereint wirtschaftliche und technologische Kompetenz, wie es in Deutschland selten zu finden ist”, sagt Glänzer, der zuletzt die Musik-Community last.fm zum Erfolg geführt hat. Wer kaufDa.de ansteuert, wird zunächst lokalisiert. Das “Online-Schaufenster für lokale Einkaufsangebote” (Eigenwerbung) liefert dann aktuelle Angebote und Prospekte von Geschäften in der Umgebung des Nutzers. Für Berlin Prospekte von Aldi, Penny, Tchibo, Galeria Kaufhof, Bauhaus und MediaMarkt.

Screenshot kaufDa.de

In all diesen digitalen Prospekten kann man anschließend stöbern. Zusätzlich können Nutzer die unzähligen Angebote über Produktkategorien (Lebensmittel und Getränke, Haushalt und Tiere sowie Auto und Motorrad) durchforsten. Für den richtigen Einkaufsgenuss liefert kaufDa.de immer Angaben zur Gültigkeit der Angebote und die Adresse der nächsten Filiale. “Mit kaufDA.de möchten wir Verbrauchern die Möglichkeit geben beim Einkaufen vor Ort Geld zu sparen und schneller, bessere Einkaufsentscheidungen zu treffen. Es gibt bisher zahlreiche Onlinepreisvergleichsseiten, doch die große Mehrheit der Deutschen kauft einfach lieber in Geschäften vor Ort ein. 95 % des Handelsumsatzes finden in der realen Welt statt”, sagt Marbach. Auch für die unzähligen Filialisten, die Deutschland regelmäig mit Prospekten überziehen, dürfte das Konzept von kaufDa.de interessant sein. Schließlich landen unzählige dieser Werbebotschaften ungesehen im Müll. Ein bezahlter Vertrieb über eine unabhängige Website wäre somit eine sinnvolle Alternative zur realen Prospektverteilung.

Die Konkurrenz schläft nicht

Neben den vier Berlinern beschäftigen sich allerdings auch andere Teams mit dem Thema “lokale Einkaufsangebote”. Unter dem Namen Vivalista.de (www.vivalista.de) arbeitet Andrea Högner, ehemals Anzeigenleitung Einzelhandel bei der “Süddeutsche Zeitung”, derzeit an einer Verbraucherplattform rund um das Thema Filialeinkauf. Der neue Dienst, der noch in diesem Jahr seinen virtuellen Infostand öffnen wird, soll vor allem den lokalen Einkaufsalltag erleichtern. Angedacht sind “umfangreiche Informationen”, die weit über die üblichen Fotos in Prospektbeilagen und Handzetteln hinausgehen. Mit SupermarktCheck.de (www.supermarktcheck.de) ging zudem ein Preisvergleich für den ganz normalem Lebensmittel-Einkauf an den Start. “Hier finden alle die im Handel einkaufen, schon vor dem Einkauf, Informationen über 40.000 Lebensmittel, darunter auch 5000 Discounter No-Name Artikel ihrer Wahl”, verspricht Betreiber Tourmanager E-Commerce. Eine PLZ-Umkreissuche soll beim Aufstöbern von Märkten und Discounter in der Umgebung helfen. Die Nutzer des Verbraucherdienstes können alle Märkte bewerten und Bilder der Läden hochladen. Schon bald soll außerdem eine Community die Schnäppchenjäger bei der Stange halten.

Zu guter Letzt setzt auch guenstiger.de (www.guenstiger.de) seit wenigen Wochen auf einen lokalen Preisvergleich. “Erste Auswertungen zeigen, dass der stationäre Handel ausgewählte Produkte in einigen Fällen zu besseren Preisen anbieten kann als das Internet”, sagt Philipp Hartmann, Gründer und Geschäftsführer von guenstiger.de. “Wir gehen daher davon aus, dass der lokale Preisvergleich den Ladengeschäften zusätzlichen Umsatz bescheren wird.” Der neue lokale Preisvergleich aus dem Hause guenstiger erfasst nach eigenen Angaben rund zwei Millionen Preise von bundesweit 7.000 Ladengeschäften. Schwerpunkt sind Produkte aus den Bereichen TV, Video, Foto, Telefon, Hifi, Computer, Haushalt und Freizeit. Weitere Konkurrenten für dieses spannende Thema werden sicherlich folgen.

Artikel zum Thema
* Vivalista.de informiert über Angebote in der Umgebung

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38 Kommentare »

1.

Klasse .. eine mit Abstand nützlichsten Anwendungen im Web seit langer langer Zeit

Kommentar von Marco Ripanti — 11. Dezember 2008 @ 12:26

2.

Könnte nützlich sein, aber wo ist das Geschäftsmodell? Oder warten die Betreiber auf ein Offline Affiliate Modell?

Kommentar von Alex — 11. Dezember 2008 @ 12:36

3.

Wie wird sich KaufDa monetarisieren? Sollen nur die Händler für die Einbindung der Prospekte bezahlen? Interessant wäre dann natürlich, wenn alle Angebote prospektunabhängig angezeigt werden können und auch andere Firmen Produkte aus der Region einstellen können.

Kommentar von Jörn Kunst — 11. Dezember 2008 @ 12:38

4.

Jede Idee braucht erst mal eine gute Basis, wenn die funktioniert, sind die Erweiterungen ganz leicht. Und die Basis sieht top aus, wenn mir auch SEO bei der vielen Ajax Technologie ein wenig kurz kommt…

Kommentar von Benjamin Roos — 11. Dezember 2008 @ 13:12

5.

Jetzt bin ich doch fast aus dem Sessel gefallen! In der morgigen Teamsitzung wollten wir für die 2009er Planung exakt gleiches Konzept besprechen, da wir für elektronische Prospekte einen großen Bedarf entdeckt haben – war soeben auf der Website, ich hätte da noch ein paar Anregungen – aber der Anfang ist sehr gelungen. Mir gefällt das breite Angebot: Selbst für mein Wohndorf (in dem es noch nicht einmal DSL gibt), habe ich bei kaufDA mehrere Prospekte gefunden. Das beeindruckt mich! Herzlichen Glückwunsch an das kaufDA Team & viel Erfolg!!!

PS: Wir machen das nun doch nicht ;-)

Kommentar von Daniel Pichel — 11. Dezember 2008 @ 13:37

6.

das konzept gefällt mir. eine schöne datenbank dazu aufbauen und die preise der supermärkte usw. vergleichen…

Kommentar von tom — 11. Dezember 2008 @ 13:56

7.

Netter Service.
Suchmaschinenoptimierung ist hier essentiell wichtig, um Bekanntheit zu erreichen.
Klasse wäre es, wenn man Geschäfte noch ergänzen könnte, die in der Datenbank momentan noch nicht erfasst sind.

Kommentar von Martin — 11. Dezember 2008 @ 14:08

8.

Ist das nicht auch sehr ähnlich vom Konzept zu http://www.marktjagd.de, zumindest einwenig.

Kommentar von Rainer — 11. Dezember 2008 @ 14:38

9.

Stimmt, ist ähnlich wie marktjagd.de, wobei dort keine ganzen Prospekte hinterlegt sind, sondern nur einzelne Angebote.

Kommentar von Martin — 11. Dezember 2008 @ 15:18

10.

Hatte beim Lesen und besuchen der Website ein ähnliches Erlebnis wie Daniel Pichel. Wir hatten vor knapp 2,5 Jahren über wirklich exakt das selbe Modell nachgedacht bzw. mehr als nachgedacht: Der erste Prototyp war bereits in Entwicklung.

Dann ist uns allerdings der Entwickler und Partner, der für den Vertrieb zuständig sein sollte, aus persönlichen Gründen (hatten keine Zeit mehr für das Projekt) abgesprungen und wir hatten das Konzept beerdigt.

Aber mal ganz ehrlich: Besser als das, was man da unter kaufDa.de sieht, hätten wir’s wohl auch nicht hinbekommen.

Gratulation!

Kommentar von fyesta.net — 11. Dezember 2008 @ 15:27

11.

Finde ich richtig gut und sehr schön umgesetzt. Und SEO guckt sich das anscheinend sehr fähige Team bestimmt auch an ;-)

Kommentar von Michael — 11. Dezember 2008 @ 16:04

12.

hae ? Ihr findet es ja alle toll, hatte da schon Selbstbeweihräucherung vermutet…ich schmeisse ja zu Hause schon alle Prospekte weg ? Wer schaut sich denn sowas an ? Und dann im web ? Zum blättern ? Ich weiss nicht. Und SEO wird wohl auch nicht so einfach, zudem steht bei mir als Ort – Francoforte sul Meno (60313) ?
Ist das italienisch ? Zudem bin ich nicht in Frankfurt.
Noch skeptisch.

Kommentar von wigger — 11. Dezember 2008 @ 16:27

13.

auch ich hatte über sowas mal nachgedacht hoffe wird n erfolg für euch

dann ist mein Gedankengut wenigstens bestätigt :)

mfg

Kommentar von stefan knut — 11. Dezember 2008 @ 17:20

14.

@fyesta.net: Daran erkennt man, dass überall gute (und offensichtlich ähnliche ;-) ) Konzepte liegen, bis sie schließlich einer umgesetzt. Wie war das noch: “Wer heute noch über die Umsetzung einer Sache nachdenkt kann schon morgen von jemandem überholt werden, der sie bereits realisiert hat.” (oder so ähnlich)

Kommentar von Daniel Pichel — 11. Dezember 2008 @ 17:20

15.

bin gespannt wie sich das entwickelt. Die Prospekte mit denen jeder zugemüllt wird werden in meinem Bekanntenkreis oftmals sofort weggeworfen oder bestenfalls schnell durchgeblättert.
Ob diese recht geringe Motivation ausreicht Menschen zu bewegen sich Prospekte online anzusehen (und dazu noch auf einer übergeordneten Seite und nicht bei aldi und co direkt) wissen wir ja jetzt in einigen Monaten..

Kommentar von benjamin reichelt — 11. Dezember 2008 @ 17:51

16.

?Urheberrecht?

Ja, auch die Prospekte genießen Urheberrecht..

Bin nicht so sicher, ob alle Supermärkte/ Discounter vergleichbar sein wollen…

Kommentar von Petra Panther — 11. Dezember 2008 @ 19:45

17.

Ich höre schon das Geschrei… aaaach, Urheberrecht brauchen wir nicht..

Kommentar von Petra Panther — 11. Dezember 2008 @ 19:46

18.

Von der Monitarisierung kann das schon spannend sein. Wenn sich kaufDA etabliert, dann nutzen die User das ja um gezielt nach Werbung zu sehen. Dann dürften sie auch andere gezielte Werbeformen nicht abschrecken. Ich seh das immer an unserer Buchhalterin, diedurchsucht immer jedes Prospekt und freut sich, wenn wieder eins (oder 10) im Briefkasten ist.

Würde mich freuen, wenn das angenommen wird. Allerdings ist der Name schon provokant. Muss er wohl!?

Kommentar von Alexander Stengelin — 11. Dezember 2008 @ 19:55

19.

ich glaube nicht, dass es am urheberrecht scheitern wird! wieso auch, das ist werbung für alle, und wer nicht mitmacht, der verliert werbewirkung. und hallllooooou? die zielgruppe von morgen wird online versorgt!…mit infos jedenfalls. und EINE mögliche finanzierung wär das ja schon. cheers!

Kommentar von tomnojerry — 11. Dezember 2008 @ 20:31

20.

Interessant wird es erst bei Technikprodukten, denn die Händler vor Ort lassen i.d.R. nur durch günstigere Preise anderer Händler in der Umgebung mit sich handeln – Internetpreise sind hier meist keine Verhandlungsgrundlage.

Da wären wir wieder beim mobilen Durchbruch :)

Für Supermarktpreise sehe ich soetwas allerdings ganz und gar nicht als lohnenswert an. Wer hat schon die Zeit, die Preise für eine Packung Nudeln, Butter und Käse zu vergleichen und entsprechend in verschiedenen Märkten zu kaufen – da reicht es auch aus, vor Ort das günstigere Produkt zu wählen.

Kommentar von Patrick K. — 11. Dezember 2008 @ 20:58

21.

Ich glaube, das wird nix. Was sollen das für Leute sein, die sich das angucken? Der gut aufgeklärte Internetsurfer weiß, dass Preisunterschiede bei Lebensmitteln weitgehend irrelevant sind. Ob 10 Cent mehr oder weniger ist völlig egal.
Dazu kommt noch, dass sich niemand online Prospekte anschauen will.

Kommentar von Michael — 11. Dezember 2008 @ 21:27

22.

Klingt vielleicht komisch, aber auch ich habe darüber nachgedacht ein Projekt mit der gleichen Idee umzusetzen. Ich wünsche euch viel Erfolg mit kaufda – Umsetzung gefällt mir sehr gut!

Kommentar von liveshopping leo — 11. Dezember 2008 @ 21:44

23.

Ähmmmm wo ist bitte der Sinn? Nachdem die Leute sich über die Offline Prospekte aufregen, können wir ihnen jetzt sagen, dass sie sie auch online finden? Der positive Effekt wird nur beim Handel sein, der denkt dadurch kosten reduzieren zu können. Die Idee dem Einzelhandel zu helfen, geht besser ;)

Kommentar von l2t — 11. Dezember 2008 @ 22:15

24.

Darauf habe ich gewartet! Wobei die meisten Angebote (zumindest im Elektronikbereich MM / Sat.) ja nicht wirklich unschlagbar günstig sind. Aber es gibt ja viel mehr Auswahl als nur Elektronik! :)

Kommentar von Dominik — 11. Dezember 2008 @ 23:10

25.

Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Gleichwohl haben verschiedene Konzepte der Vergangenheit gezeigt, dass der klassische Einzelhandel es nicht leicht hat sich im Web zu positionieren. Der Otto-Lebensmittel-Shop wurde unmittelbar nach dem Start z.B. wieder geschlossen. Das Model von kaufda ist da spezialisierter.
Für mich wäre es dann interessant, wenn ich zum Beispiel ein bestimmmtes Produkt suche und dann eine Benachrichtigung bekomme, wenn einer von denen das anbietet.

Kommentar von Andreas Huesch — 12. Dezember 2008 @ 09:08

26.

Jetzt will ich mich nochmals einmischen, da ich das Thema sehr spannend finde. Gerade die angesprochenen Punkte treffen den Nagel auf den Kopf: Die Printprospekte wirft man (aus unterschiedlicher Motivation) meist ungesehen weg. Zur Vorbereitung der Einkaufstour hat man dann keine Infos mehr. Da ist es doch gerade in Zeiten des Papierlosbüro vorteilhaft auch online auf die Angebote zugreifen zu können. Die Vorteile für die Werbetreibenden liegen doch auf der Hand: Weniger Streuverlust und gesteigerte Werbewahrnehmung, da die Kunden freiwillig darauf zugreifen.

@wigger: Die Erstlokalisierung findet ja nur über die Leitungsinformationen statt; das ist meist ungenau (komme auch ganz woeanders raus). Daher kann man ja seine Stadt ja explizit eingeben.

Kommentar von Daniel — 12. Dezember 2008 @ 10:17

27.

@daniel

Wenn Du Prospekte gerne anschaust bevor Du auf Einkaufstour gehst – warum hebst Du sie dann nicht auf?? Scheinbar ist Dein persönlicher Nutzen aus Prospekten geringer als die Motivation die Dinger möglichst schnell im Müll zu haben.
Ob Du dann wirklich online gehst wenn Du einkaufen gehst wage ich zu bezweifeln.

Ich habe gestern meiner Frau die Seite gezeigt. Sie hat alle Discounternewsletter abonniert und schaut die auch durch wenn sie kommen.

Ich hätte gedacht daß sie kaufda total gut findet aber komischerweiser ist sie der Meinung, alle für sie wichtigen Prospekte der Läden in unserer Nähe schon per mail zu bekommen und dass das viel praktischer wäre. So hätte sie zeitnah die neuesten Angebote und könnte planen, außerdem würde sie die newsletter schnell durchsehen wenn sie kurz mal Zeit hat bzw offline sei.

Auch würde sie jede Woche einmal in den Märkten Ihres Vertrauens sein und die Prospekte für die kommende Woche schon dort durchblättern. Einen weiter entfernten Markt bzw einen mit schlechten Parkmöglichkeiten (auch wenn die Produkte billiger wären) würde sie aus praktischen Gründen nicht nehmen.

.. meine Frau verhält sich aus männlicher Sicht aber doch schon (nicht nur) das eine oder andere Mal unlogisch und somit bleibe ich gespannt ob das ein Erfolg wird und welche Funktionen noch dazu kommen.
Viel Erfolg!

Kommentar von benjamin reichelt — 12. Dezember 2008 @ 11:13

28.

Hallo Jungs,

ich wünsche euch viel Erfolg – ihr habt hart daran gearbeitet, nun ist es live! Sieht echt gut aus!

Liebe Grüsse – und pflegt mir die Strategie-Glasscheibe ;-)

Daniel Hoepfner

Kommentar von Daniel Hoepfner — 12. Dezember 2008 @ 15:37

29.

Klasisscher Fall gestern:

Ich brauchte Rasierklingen – bei Kaufda eingetippt, und gesehen das es bei bestimmter Drogerie im Umkreis gutes Angebot gibt. Vor Ort dann zwar gleich einen anderen Rasierer aufgekauft, aber egal. Bestellen lohnte sich in diesem Fall wegen zuwenig Zeit und Versandkosten nicht.

Erstens kann man nicht alle Prospekte verschiedenster Arten haben oder vorhalten (Technik, Drogerie, Supermarkt), zweitens hat man kein Bock im Print nach Einzelprodukten zu suchen (geht online). Und drittens habe ich latente Prospekte lieber online (Mit Verfall) als offline irgendwo rumliegen.

Kommentar von stefan — 13. Dezember 2008 @ 12:00

30.

Klarer Fall von verstößt gegen alle Urheberrechte
der Flyer Produzenten. Das sind ja primitive Scans. Abmahnungen vorhersehbar.
Außerdem läßt sich das ziemlich leicht abkupfern.
Viel Spaß bei eurer Euphorie…$$$$$$

Kommentar von Rechtsanwalt — 13. Dezember 2008 @ 13:39

31.

@Klarer Fall von verstößt gegen alle Urheberrechte:

Nö, wenn man vorher fragt ist das kein Problem, wenn der Produzent ja sagt.

Kommentar von stefan — 13. Dezember 2008 @ 15:21

32.

http://www.juno-internet.de/vorteile-fuer-haendler.html

“…70% günstiger als über Printwerbung

Bei kaufDA gibt es weder Streuverluste, noch Kosten für Druck und Verteilung. Internet-Nutzer erreichen Sie über kaufDA günstiger als Ihre Zielgruppe im Print-Bereich.

Kosten pro View Beispiel: 1.700 € (17 Cent/Prospekt)

…kostenlose Digitalisierung ihrer Prospekte”

Kommentar von stefan — 13. Dezember 2008 @ 15:28

33.

Hi Stefan,
so einfach ist das Leben leider doch nicht. Die Prospektherausgeber besitzen in der Regel nur die Rechte an Bild, Text und Gesamtwerk die zur Verbreitung über den Postweg nötig sind. Die öffentliche Zugänglichmachung über das Internet dürfte oftmals nicht Bestandteil der jeweiligen Lieferantenverträge sein, alleine auf Grund der potentiell wesentlich höheren erreichbaren Grundgesamtheit.

Soweit nichts ungewöhnliches. Verlage und TV-Sender knabbern an genau dieser Rechteproblematik seit Jahren. Aus diesem Grund gibt es immernoch und wird es weiterhin Content geben, der online erstmal nicht zu sehen sein wird.

Kommentar von Frank — 14. Dezember 2008 @ 17:55

34.

Mag ja alles sein, nur ist es kein Problem andere Verbreitungswege mit hereinzunehmen – gerade bei Werbeprospekten sehe ich da keine Probleme, da weder ein aussergewöhnlich hohes Urheberrecht erreicht wird, noch alle Teilnehmer ohnehin Interesse an weiter Verbreitung haben. Und da ist es pups ob das übers TV, gedruckt oder online geht. Und wenn die Fotos inhouse gemacht werden ist es auch kein Problem.

Bei redaktionellen Sachen ist das natürlich was anderes.

Kommentar von stefan — 14. Dezember 2008 @ 18:59

35.

Du meinst wohl eher es wird keine besondere Schöpfungshöhe erreicht. Hier würde ich allerdings widersprechen – die Komposition aller Materialien in ein Prospekt ist ausreichend schützenswert.

Aber wie kommst Du darauf das alle Teilnehmer ein besonderes Interesse an weiter Verbreitung besitzen? Der Fotograf bzw. Bildprovider wird im Zweifel und berechtigterweise sehr hohe Nachforderungen stellen, wenn der Prospekt über den vereinbarten Adressatenkreis hinaus verbreitet wird. Schau Dir dazu mal die Lizenzbedinungen von Corbis und Co. an – ein guter Fotograf arbeitet nicht anders. Spricht gegen eine hohe Verbreitung aus Sicht der Märkte.

Weiterhin: so einfach funktioniert es nicht

Kommentar von Frank — 16. Dezember 2008 @ 10:08

36.

“Klasse .. eine mit Abstand nützlichsten Anwendungen im Web seit langer langer Zeit”

Richtig Klasse!! Total einverstanden damit! Grüße! :)

Kommentar von Rudi — 18. Dezember 2008 @ 08:45

37.

Hallo zusammen,

seit den ersten Meldungen zu “KAUFDA”, “MARKTJAGD” und anderer ähnlicher Projekte habe ich die Entwicklung dieser Projekte mal etwas beobachtet …

Es gibt ja durchaus einige Interessante Ansätze, aber …

“Ladenpreise.de”: – veraltet und irgendwie mit Fokus auf Berlin

“KaufDa.de”: – eine Sammlung von Prospekten an einem Platz (gut gemacht, aber kein Vergleich)

“DiscountTeufel.de”: – Fokus auf Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

“Supermarktcheck.de” – wenige Angebote online, Vergleich nicht wirklich möglich
– große Datenbank von Märkten und Artikeln

Daneben existieren noch einige anderere Projekte die aber nicht wirklich “aufallen” :-)

Um ein Projekt diesen Umfangs zu stemmen, wäre sicher eine Kooperation der richtige Weg. Einfach die Stärken und Ressourcen bündeln … nur so könnte ein effektiver Vergleich auch auf lokaler Ebene funktionieren.

Dies war nur ein kurzer persönlicher Blick auf den Hype, der zur Zeit um einzelne Projekte gemacht wird.

Es grüßt Euch, der Sven.

Kommentar von Sven — 30. Dezember 2008 @ 19:28

38.

Das Konzept gefällt mir sehr gut… es ist eine klare WIN-WIN-WIN-Situation für Verbraucher, Offlineshops und Kaufda.de! Bin gespannt, wie es weiter geht.

Kommentar von Twains — 07. August 2009 @ 13:27

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  1. [...] der Woche Der neugestartete Dienst kaufDa.de will Verbraucher deutschlandweit über die besten Angebote von regionalen Geschäften informieren. [...]

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