AboAlarm erinnert an Kündigungen
Wieder einmal vergessen, ein Abo zu kündigen? “Wem ist das wohl noch nicht passiert?”, fragte sich Bernd Storm van’s Gravesande, als er versäumt hatte, seine BahnCard schriftlich zu kündigen. Doch gleichzeitig wurde dabei auch eine Idee geboren – AboAlarm (www.aboalarm.de) ein einfacher, aber überaus hilfreicher Dienst, der rechtzeitig daran erinnert, wenn das Kündigungsschreiben fällig ist.

“Wir wollen die Kündigung so einfach gestalten wie einen Vertragsabschluss”, verspricht Storm van’s Gravesande, der das Unternehmen gemeinsam mit Stefan Neubig vor vier Wochen online gestellt hat. Die Monate zuvor waren die beiden damit beschäftigt, sich durch den unübersichtlichen Dschungel der Abo-Anbieter zu kämpfen. Dabei herausgekommen ist eine Datenbank von Anbietern, die eigenen Angaben zufolge mittlerweile über 1000 Kündigungsadressen umfasst.
Weitere Anbieter werden eingebunden
Registrierte User werden auf AboAlarm nicht nur an die fällige Kündigung erinnert, sondern können diese mit wenigen Mausklicks auch gleich verfassen. “Funktionserweiterungen wird es bald geben”, verspricht Storm van’s Gravesande, der mit andUnite bereits ein weiteres Start-up betreibt. Obwohl AboAlarm sein Büro in Österreich hat, wollen die beiden Gründer vorerst den deutschen Markt erobern. “Wir wollen zunächst weitere Abo-Anbieter einbinden”, sagt Storm van’s Gravesande, “ehe wir AboAlarm auch in Österreich anbieten”. Mit dem Start zeigte sich der Gründer allerdings überaus zufrieden.
Der Dienst ist kostenlos, so dass sich mit den Basisfunktionen erst einmal kein Geld verdienen lässt. Allerdings planen die beiden Gründer, zeitnah einen Tarifvergleich anzubieten. Bei AboAlarm soll die Kasse durch die Provisionen klingeln, die bei Vertragsabschluss fällig wird.
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Und zusätzlich kann ich einfach mal auf einer Seite für sichtbar machen was für Verträge ich so habe und wann man mir Werbung schicken kann für neue Angebote. Ich finde die Idee zwar an sich ganz nett aber ich denk mein eigener Kalender tut’s auch – und das privater. Bin gespannt, wie der Dienst anläuft. Trotzdem euch viel Glück!
Kommentar von Lina — 09. Dezember 2008 @ 15:41
Super Idee. Bin richtig neidisch. Allerdings kann man sich das mit der Alarm-Funktion gleich ganz sparen und nur der Kündigungsautomat in den Vordergrund stellen.
Kommentar von lemming — 09. Dezember 2008 @ 15:57
Ich finde die Idee klasse. Klar ist der eigene Kalender sehr viel privater und bringts auch, aber trotzdem haben viele wohl keinen kalender mehr, den sie wirklich nutzen oder übersehen ein fälliges Datum, das kann mit dem Dienst nicht passieren.
Also, witzige Idee und gute Umsetzung. Gefällt mir und ich wünsche viel Erfolg!
Kommentar von Medienflackern — 09. Dezember 2008 @ 15:57
Argh, verehrte Aboalarm Macher, bitte bei den Kündigungsadressen die Fax Nr. mit recherchieren und auf Wunsch mit in die PDF (”Per Fax: 0xxx/xxx”) schreiben. Nicht jeder will für eine Kündigung Porto bezahlen
Kommentar von Matze — 09. Dezember 2008 @ 16:11
Warum erst die Daten in den Dienst eintragen anstatt gleich das Kündigungsschreiben verfassen?
Kommentar von Oliver — 09. Dezember 2008 @ 16:25
Sobald ich via E-Mail-Bestätigung meine Abos automatisch erfassen kann und dann via API die Erinnerungen automatisch in meinen Kalender eingetragen werden, denke ich wieder über den Dienst nach. Momentan macht es für Privatanwender m.E. keinen Sinn, denn es stellt im Vergleich zu einem üblichen Kalender bloss einen Zusatzaufwand dar.
Meine Aussage basiert auf der Annahme, dass heutzutage jeder eine Vorlage für ein privates Fax / einen privaten Brief verfügbar hat und dort nur drei Sätze für eine Kündigung eintippen muss.
Kommentar von Andi — 09. Dezember 2008 @ 16:34
@Matze: Wir arbeiten hart daran, alle Fax-Nummern zu sammeln. Manchmal ist das aber gar nicht so leicht… Wenn du die aktuelle Kündigungs-Fax-Nr. von 1&1 findest, dann bekommst du von uns ein kleines Dankeschön
das Aboalarm-Team
Kommentar von Bernd — 09. Dezember 2008 @ 16:35
@ Andi: Wir arbeiten an Kalender-APIs und bitten um ein wenig Geduld!
das Aboalarm-Team
Kommentar von Bernd — 09. Dezember 2008 @ 16:50
Hallo,
mich würde interessieren ob ich das richtig verstanden habe:
Also ich schließe einen Vertrag und bin zu faul die Laufzeit in meinen Kalender auf dem Rechner, in eine Tabelle oder in mein Handy einzutragen. (bzw am Einfachsten bei einjährigen Sachen: gleich zu kündigen)
Somit wäre die Zielgruppe “faule, unorganisierte Leute”, richtig?
Das Problem der User wäre somit den Vertrag rauszusuchen und die Laufzeit in einen Kalender zu übertragen bzw sofort eine Kündigung zu schreiben und abzuschicken.
Ihr bietet dem User jetzt folgendes an: Er muss seinen Vertrag nicht nur raussuchen sondern auch noch auf Eure Seite gehen, die Vertragsdaten in seinen Account eingeben (incl Kundennummer, Laufzeiten, Vertragsbeginn ect).
Dafür bekommt er eine automatische Erstellung der Kündigung als pdf (ohne Gewähr Eurerseits daß die Kündigungsadresse stimmt)
Wo liegt die Vereinfachung des Vorgangs? Die Zeitersparnis?
Alle Änderungen meiner Verträge (Tarifänderung und somit Laufzeitänderung des Handy ect) muss ich zudem auch noch wieder in meinen Account übertragen..
Wie oft im Jahr wechselt bzw kündigt der Durchschnittsmensch einen Abovertrag? genug Statistikzahlen habt Ihr ja veröffentlicht, nur nicht diese..
Die Idee Aboalarm mit einer Tarifvergleichsseite auszubauen ist sicherlich gut. Allerdings wage ich zu bezweifeln daß man sich mit dieser Fokussierung gegen die großen Tarifchecks der Branche behaupten kann.
Kommentar von benjamin reichelt — 09. Dezember 2008 @ 17:13
Erinnerungen erledigt zwar mein Kalender, aber die “Vorlagen für Kündigungsschreiben” klingen ja ganz nett. Aber nur über Tarifvergleiche und Provisionen Geld verdienen? Und wieviele User müssen über Aboalarm zum Tarifwechsel angestiftet werden, damit die Seite rentabel wird? Schon bei einem 1-Mann-Projekt dürften das wohl einige 100 pro Monat sein. Und bei wieviel Prozent der Nutzer wird das wohl klappen? 1%? Damit müssen wohl monatlich einige 10.000 User akquiriert werden. Und wie groß ist die potenzielle Zielgruppe für diesen Dienst? Schwer zu sagen, aber es dürfte sich wohl doch um einen recht intimen Kreis handeln … ob diese Rechnung (bzw. die Milchmädchenrechnung meinerseits) aufgeht?
Kommentar von Stefan F. — 09. Dezember 2008 @ 17:56
Ich finde den Dienst echt klasse, bin nämlich auf diesem Sektor ne kleine Schlafnase. Und dann auch noch ganz ohne Taler zu haben. Supi!
Kommentar von Tobi — 09. Dezember 2008 @ 18:13
immerhin … nicht die 500ste studentenjob-börse. das ist schonmal ein lob wert!
Kommentar von Peter Pan — 09. Dezember 2008 @ 19:28
Das war damals ein interessanter Start in die gleiche Richtung, wurde leider aber nie fortgeführt:
http://inside.gruenderszene.de/2008/07/08/na-mal-wieder-eine-kundigung-vergessen-von-der-idee-zur-vc-prasentation-teil-1/
Kommentar von Peter — 10. Dezember 2008 @ 02:58
Verstehe ich nicht. Damit ich ein Abo Kündigen kann, bzw. daran erinnert werde, muss ich es eintragen (also arbeit machen).
Dann kann ich auch gleich die Kündigung schreiben mit dem Hinweis “Kündigung zum Ende der vereinbarten Laufzeit. Bitte um Bestätigung.”… damit wäre das auch erledigt. Ich muss nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt warten um zu Kündigen.
Beispiel Handyvertrag laufzeit 2 Jahre, im Laden gekauft und gleich vorort gekündigt
in 2 Jahren gibts eh bessere Verträge bzw. neue Handies.
Kommentar von Peter R. — 10. Dezember 2008 @ 11:00
1&1 hat verschiedene Kündigungs-Fax-Nummern (je nach Produkt). Die stehen dort im Hilfebereich.
Kommentar von Steffen — 10. Dezember 2008 @ 11:24
Klasse Dienst! Endlich wieder ein nutzenstiftender Service. Tolle Umsetzung, wobei ich hoffe, dass das Team die Adressdaten weiterhin ergänzen wird. Weiter so!
Kommentar von Frank — 10. Dezember 2008 @ 13:28
Sorry ich versteh das immer noch nicht. Wieso freuen sich viele darüber daß man die Adressen seiner Vertragspartner genannt bekommt?? Um einen Vertrag kündigen zu können muss ich zumindest wissen wann er ausläuft und wie meine Kundennummer ist. Und wo steht die Kdnr meistens? Auf einer Rechnun.. und was steht denn noch da? Die adresse der Firma..
Da aboalarm nciht haftet für die Richtigkeit der Kündigungsadresse muss ich die ja sowieso gegenchecken.
Was habe ich von einer Faxnummer um zu kündigen? Möchte ich sicher gehen (und nicht noch den Eingang einer Kündigungsbestätigung abwarten müssen) schicke ich ein Einschreiben. Ansonsten kann ich den Zugang ja nicht belegen.
Kommentar von benjamin reichelt — 10. Dezember 2008 @ 14:08
dieser dienst macht meiner meinung nach sehr viel sinn! klar geht vieles noch besser – ein paar features fehlen mir auch noch (z.B. preview bei pdf)
aber hey – die sind ja erst gerade gestartet und ich nutze aboalarm jetzt schon.
Kommentar von Ursula_twittert — 10. Dezember 2008 @ 15:34