Bei der Suche nach einer neuen Bleibe, den eigenen vier Wänden, hat das Internet für viele Menschen einen hohen Stellenwert. Auf zahlreichen Seiten kann sich jeder durch unzählige Wohnungsanzeigen klicken. Christian Scherbel und Veit Mürz ist dies alles viel zu kompliziert. “Die Suche nach dem neuen Heim soll schnell gehen und einfach sein”, sagt Scherbel. Die Lösung für das Problem nennen die Berliner immobilo (www.immobilo.de). Die Meta-Suchmaschine bündelt alle Immobilien, die bei verschiedenen Partnerplattformen wie 1A-Immobilienmarkt, Der heiße Draht, HomeCompany, Kalaydo, MyImmoworld und Quoka angeboten werden. Derzeit sind in der Datenbank von immobilo nach eigenen Angaben bereits über eine Million Häuser und Wohnungen vorhanden.
“Durch die Bündelung der Angebote bei immobilo muss der Nutzer nicht mehr mit hohem Zeitaufwand auf diversen Plattformen recherchieren, sondern kann gleichzeitig mehrere Immobilienportale durchsuchen”, sagt Scherbel, der schon als 16-Jähriger Aerosecure, einen Dienstleister für Airline-Sicherheit, gegründet hat. Mitgründer Mürz verantwortete zuletzt das Web-Marketing bei einem Online-Reifenhändler. Die Daten der Partner reichert immobilo mit einer interaktiven Karte und einigen Infos zur Umgebung (Supermärkte, Schulen, Nahverkehr) an. Konkurrenz zu den bestehenden Immodiensten soll immobilo keinesfalls sein. “Wir sind kein Immobilienmakler und keine weitere Immobilienplattform. immobilo schafft für Suchende mehr Transparenz und Übersichtlichkeit auf dem kleinteiligen deutschen Immobilienmarkt”, sagt Scherbel. Für Wohnungssuchende ist die Meta-Suchmaschine kostenlos. Die Finanzierung soll über Werbung und “zahlungspflichtige Clickouts zu den Partnerportalen” gelingen.


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Kommentare
Schöne Idee, aber noch etwas unausgereift:
- Opera zeigt nur verstümmelte Inhalte
Kommentar von Markus 22. September 2008 @ 10:36- Mit Firefox sieht es sehr hübsch aus, aber eine Suche ließ mich ca. 30 Sek. warten und führte dann zu einem “Seite kann nicht angezeigt werden”-Fehler
Aus eigener, leidvoller Erfahrung finde ich die Idee nützlich. Wünsche dem Team alles Gute!
Kommentar von Yella 22. September 2008 @ 10:41Leider wohl noch in den Kinderschuhen.
Gesucht nach Wohnung bis 400 €, 2. Suchergebnis: Mietpreis 1400€
Konzeptentwicklung auch nicht ganz an der Realität (aber multiparametrische Suche ist halt nicht ganz ohne). Nur die wenigsten suchen nach 2 Zimmer oder 3 Zimmern. In dem Bereich suchen viele nach 2 bis 3 Zimmern, wollen aber 4 Zimmer Wohnung nicht angezeigt bekommen.
Kommentar von Petra 22. September 2008 @ 11:05Das ist ja genial, kann ich vielleicht in den nächsten Tagen nutzen, wenn ich nicht ein Zusage für eine Wohnung finde. Aber den Service hätte ich vor ein paar Tagen gebraucht wie nichts anderes, einfach geniale Idee die auf jedenfall noch gefehlt hat!
Kommentar von Micha D. 22. September 2008 @ 12:06Ich denke, das ist auf jeden Fall ein interessanter Service – allerdings sollten auch die großen Player (immoscout, etc.) integriert werden.
Kommentar von Andreas 22. September 2008 @ 12:22Unabhängig davon ob dieses Startup es schaffen wird…
Immoscout, Autoscout, mobile und die üblichen Verdächtigen im Online-Anzeigemarkt sind reif für eine neue, “nutzbarere” Alternative.
Die Frage ist nur wer soetwas etablieren kann, zumal schon tausende Makler und Autohändler die Schnittstellen integriert haben und einfach täglich Ihre Angebote dort hochladen.
Craigslist/Kijiji als anarchistische Anzeigenplattformen scheinen wohl in die richtige Richtung zu gehen…
Kommentar von Roland Moriz 22. September 2008 @ 15:13Die Idee ist nicht ganz neu. Studenten der Universität Paderborn hatten bereits eine ähnliche Suchmaschine mit WG’s gegründet. ? http://www.flat2map.com
Viel Erfolg für die Zukunft !!!
Kommentar von Samir Roshandel 22. September 2008 @ 22:02kann man sicherlich viel draus machen. es wird jedenfalls zeit, dass immoscout konkurrenz bekommt. die plattform von immoscout hat teilweise verdammt ärgerliche fehler, die ich bei meiner letzten wohnungssuche immer wieder zu spüren bekommen habe. ich denke ein wenig konkurrenz könnte dazu beitragen, dass sich auch immoscout weiterentwickelt — die sind ja praktisch marktführer und wollen den status sicher nicht verlieren.
immobilo hat jedoch sicher einen weiten weg vor sich um immoscout gefährlich werden zu können.
was mich schon bei immoscout genervt hat und was ich auch bei immobilo nicht entdeckt habe: es gibt keine möglichkeit wohnungen, die über einen makler laufen und bei denen provisionszahlungen nötig sind, auszufiltern.
Kommentar von Peter Pan 23. September 2008 @ 23:40Immobilo ist nur eines von vielen Projekten dieser Art. Und es werden sehr wahrscheinlich noch einige mehr.
Das größte Problem ist, dass die auf Immobilo und Co. gefundenen Objekte all zu häufig nicht mehr verfügbar sind, da es wohl derzeit noch nicht gelingt das Angebot zeitnah zu aktualisieren.
@Peter Pan
Eine Konkurrenz zu Scout ist auch nicht gegeben.
Kommentar von Werner 16. Januar 2009 @ 10:46http://www.immobilienscout24.de/news/rund-um-die-immobilie/10766.html
Somit ist eine dem Markt förderliche Entwicklung nicht mehr gegeben.
Immobilo ist oder wird eine Vertriebsplattform von Immobilienscout.