Die Mobil-Community Qiro (www.qiro.de) hat die zweite Finanzierungsrunde abgeschlossen. VC Fonds Technologie Berlin, die BBAF Business Angels Fondsgesellschaft mbH, Michael W. Schwetje, Gründer von OnVista, und der High-Tech Gründerfonds, der bereits bei der ersten Finanzierungsrunde dabei war, statten das Unternehmen mit einer siebenstellige Summe aus. „Wir haben erneut in Qiro investiert, weil das Start-up mit seiner Plattform, der Dienstevielfalt und dem innovativen und sicheren Buddy Finder-Konzept in diesem Geschäftsfeld für eine erfolgreiche Entwicklung hervorragend positioniert ist”, sagt Holger Heinen, Senior Investmentmanager beim High-Tech Gründerfonds. Schwetje überzeugte der Innovationsgrad und das Business Modell von Qiro: “Dem Markt für mobile Kommunikation und mobiles Marketing gehört die Zukunft, und ich bin mir sicher, dass Qiro eine große Rolle darin spielen wird”.
Qiro ist angetreten, eine der am häufigsten gestellten Fragen bei einem Gespräch über das Handy (“Wo bist du gerade?”) in Sekundenschnelle zu beantworten. Die entsprechende Lokalisierungssoftware steht auf der Website zum kostenlosen Download bereit. Wer das richtige Mobiltelefon besitzt und das Programm heruntergeladen hat, kann seine Freunde nun ohne Probleme sichtbar machen – samt Entfernungsangabe. Zum Portfolio von Qiro gehören außerdem ein Event- und Branchenverzeichnis. “Mit den jetzigen Investoren ist unsere Finanzierung sehr gut abgesichert. Wir werden unsere Position als Innovationsführer weiter ausbauen und damit das Wachstum der Mobile Community beschleunigen. Langfristiges Ziel ist es in jedem Fall, Marktführer in Deutschland zu werden”, sagt Suk-Hyon Paek, Geschäftsführerin von Qiro. Mit dem frischen Kapital sollen “vor allem noch mehr attraktive Features entwickelt werden”.
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Kommentare
Na da kann man nur Gratulieren! Gruss TS
Kommentar von Thomas Schulze 10. Juli 2008 @ 10:54Toll ein Portal das Bewegungsprofile erstellen kann, und da regen sich die Datenschützer über Google Analytics auf. Gegen Qiro ist das ja harmlos.
Kommentar von KLAUS 10. Juli 2008 @ 11:57@Klaus, da sich ich kein Problem, da die User ja der Ortung zustimmen müssen. Niemand kann gegen seinen Willen geortet werden.
Ich sehe eher das Geschäftsmodell als kritisch an. Qiro verliert mit jedem User ne Menge Geld, je mehr die User Qiro nutzen, desto teurer wird es. Qiro muß nämlich die Kosten für jede Lokalisierung tragen, und das ist nicht billig. Auf der Gegenseite gibt es keine Möglichkeit der Monetarisierung.
Kohle verdienen nur die Provider, die lassen sich den Datentraffic teuer bezahlen. Für die User wird es also richtig teuer, aber Qiro verdient daran gar nichts.
In einem freien Markt könnte Qiro funktionieren, aber der Mobilfunkmarkt in Deutschland ist hochreguliert und bildet ein geschlossenes System. Da haben Startups keine Chance.
Kommentar von Cheater 10. Juli 2008 @ 13:37@Klaus: Bewegungsmuster werden grundsätzlich nicht erstellt. Zudem können unsere Nutzer zu jederzeit sich unkompliziert unsichtbar schalten, d.h. der Nutzer kann nicht geortet werden und kann aber dann auch nicht mehr seine Freunde (wir nennen sie Buddies) orten. Das ist doch Fair.
Kommentar von Taner Kizilok 11. Juli 2008 @ 10:31Sorry das ich es so direkt sage aber die Sprechblase/Gedankenblase im Logo (oder was das auch immer sein soll) sieht ein Bisschen aus wie´n Hundehaufen… ;-)
Ich zweifel auch ein Bisschen an dem Geschäftsmodel… also ob es genug Leute geben wird die ihren aktuellen Aufenthaltsort verraten wollen… hat doch niemanden zu interessieren, wenn doch soll er anrufen und fragen…
Kommentar von Maik 11. Juli 2008 @ 11:29Naja, da find ich aber die amerikanischen location-based Services besser. Ich sag nur brightkite.com und blummi.com!
Kommentar von James Klark 12. Juli 2008 @ 18:48