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19 Kommentare

Autor: Alexander Hüsing

Kategorie: Aktuell

Tags:

Bei adTunes ist Musik drin

Mittwoch, 02. Juli 2008 16:00

Die ersten 100.000 Nutzer erhalten heute Zugang zur öffentlichen Beta-Version von adTunes (www.adtunes.de). Hinter den sieben Buchstaben verbirgt sich nach eigenen Angaben “Europas erstes kostenloses, vollinteraktives und legales Musikportal”. Internet-Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland können über adTunes kostenlos Musik bekannter Künstler hören. „Auf diesen Moment haben wir sehr lange hingearbeitet. Noch in den letzten Tagen haben wir einige entscheidende Änderungen vorgenommen und das sehr umfangreiche und konstruktive Feedback unserer Test-User einfließen lassen: So gibt es einen neuen Player, der leichter und somit schon fast intuitiv zu bedienen ist”, sagt Constantin Thyssen, Gründer und Geschäftsführer von adTunes.

Screenshot adTunes

“Ich freue mich wirklich sehr, dass sich die harte Arbeit ausgezahlt hat und wir nun der Welt das bieten können, wonach sie seit Jahren verlangt: einen kostenlosen und legalen Zugang zur Musik.” Die Nutzer können bei adTunes einzelne Songs in voller Länge abspielen, eigene Playlisten erstellen und diese von jedem Computer mit Internet-Anschluss in ganz Deutschland abrufen. Daneben sorgen einige Playlists zu bestimmten Themen oder Künstlern für Berieselung. Die Zahl der Songs kann sich zum Start bereits sehen lassen. Nach eigenen Angaben sind bereits über eine Million Lieder in der Datenbank von adTunes – darunter Werke von bekannten Künstlern wie The Offspring, Mark Medlock, Pink, Whitney Houston, Die Fantastischen Vier und Avril Lavigne. Neben EMI Music stellen auch Sony BMG, Kontor New Media, MTunes und der Content-Aggregator finetunes Lieder zur Verfügung.

Finanzierung über Werbung

Die Nutzer können dabei wie in einem Online-Shop durch das Angebot navigieren und sich ihre Wunschmusik legal anhören. Hinweise auf weitere Songs erleichtern den unbeschwerten Musikgenuss. Die Qualität der Stream ist ebenfalls gelungen. Bei der Optik hatten Gründer Thyssen und seine Mannschaft einen guten Einfall: Der obere Teil der Website wird immer mit Bildern der jeweiligen Künstler, deren Musik gerade abgespielt wird, garniert. Die Finanzierung von adTunes soll über Werbung funktionieren.

Neben Bannerwerbung kommt bei der neuen Online-Musikbox auch Audio- und Videowerbung zum Einsatz. Diese kommt zwar in Form von Unterbrecherwerbung daher, aber diese Kröte müssen die Nutzer schlucken – zumal Radiowerbung deutlich nervtötender ist. Die Künstler, deren Musik bei adTunes gespielt wird, werden vom Münchner Unternehmen, welches von einer ungenannten Privatperson finanziell unterstützt wird, pro abgespieltem Stream bezahlt. Eine gelungene Idee, mit der Onliner ohne großen Schnickschnack drumherum immer wieder legal ihre Wunschmusik hören können und die Künstler gleichzeitig dafür bezahlt werden.

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19 Kommentare »

1.

Es gibt nix schlimmeres als musikAds!!! dann lieber nen flash werbung wo man den x knopf suchen muß!

Kommentar von Christoph Wolff — 02. Juli 2008 @ 16:08

2.

…toll – Musik kostenlos hören. Sry leute aber das taugt nichts. Kunden wollen Musik H A B E N ! Nicht mieten, nicht leihen, nicht nur auf nem ipod abspielen…nicht kostemnlos hören…das ist alles Käse. Fügt ne AUFNAHMEFUNKTION hinzu, und es funktioniert….

Kommentar von Pardon ? — 02. Juli 2008 @ 16:16

3.

Das ist also praktisch wie Radio nur selbst zusammgestellt und ohne Moderatoren oder Werbung… also wie mein Mp3 Spieler?
Hmm, also für neue Songs zu reinhören ne nette Idee, aber ich steh auf die guten alten Vinyls und Cds….

Kommentar von Lina — 02. Juli 2008 @ 16:17

4.

@2. da gibt es nette Angebote im Internet mit denen man aufnehmen kann, was läuft… beides zusammen ergibt dann schöne Musikgeschenke

Kommentar von Lina — 02. Juli 2008 @ 16:18

5.

yeah eine aufnahme Funktion das doch ne coole idee!
is aber nicht mit den copyrights überein zu birngen oder? Obwohl aus nem radio darf man die ja auch aufnehmen hmmm…

Kommentar von Christoph Wolff — 02. Juli 2008 @ 16:21

6.

Super Idee, die rocken kann. Ich war gerade zwei Tage in USA und da läuft in jedem Büro http://www.jango.com

Ähnliches Konzept, allerdings ein Stück weit ausgereifter!

Viel Erfolg

Kommentar von Christian Ogait — 02. Juli 2008 @ 16:26

7.

@chris: dafür gibts schon musicmonster…

Kommentar von gordongecko — 02. Juli 2008 @ 16:37

8.

Jo, und http://www.spiralfrog.com soll auch ähnlich funktionieren ! Good Luck ! TS

Kommentar von Thomas Schulze — 02. Juli 2008 @ 16:45

9.

scheint wohl im internet nix zu geben was es noch nicht in irgendeiner form schon gibt.

Kommentar von Christoph Wolff — 02. Juli 2008 @ 16:56

10.

@Thomas

spiralfrog könnte ja direkt ein Joint-Venture Partner werden, wenn man sich die Namen anschaut ;-)

Grüße nach München aus Frankfurt

Kommentar von Christian Ogait — 02. Juli 2008 @ 17:00

11.

“scheint wohl im internet nix zu geben was es noch nicht in irgendeiner form schon gibt.”

Bedenkt man, dass es bestimmt über 1000 ähnliche Kekssorten gibt und alle verkauft werden und immer wieder Neue erfolgreich hinzukommen, dann sollte man auch im Internet das als völlig legitim ansehen, dass ähnliche Produkte parallel bestehen.

Kommentar von Maik — 02. Juli 2008 @ 17:13

12.

Bin seit Monaten großer Fan von deezer.com! Auch kostenlos, auch gute Qualität, auch europäisch (Franzosen) und (noch?) ohne Werbung oder sonstigen Störungen…

Viel Glück den Herren!

Kommentar von Jon — 02. Juli 2008 @ 17:32

13.

@Alexander:

Ich glaube Du hast Dich verschrieben… die meinten bestimmt: Die ersten 10.000.000 Nutzer erhalten heute Zugang… richtig?

Oder waren´s 100?

Kommentar von Peter — 02. Juli 2008 @ 18:37

14.

Adblock Plus

Kommentar von Schneider — 02. Juli 2008 @ 19:33

15.

sehr positiv zu sehen, dass es immer mehr legale musik-plattformen gibt. für mich ist last.fm aber die klare nr.1.. andere coole services sind für mich http://www.songza.com und http://www.songtexte.com .

Kommentar von Mia — 03. Juli 2008 @ 11:23

16.

…stimmt – find ich auch gut – vor allem, wenn man nicht mehr Musicload Preise zahlen muss :-)
Was haltet ihr von dem hier : http://www.flatster.de
Das hatte mir meine Schwester die Tage geschickt. Ist sowas wien Internetradio wo man aber alles was man hören will auch automatisch aufnehmen kann – so wie last.fm…

Kommentar von Alexandra — 03. Juli 2008 @ 11:59

17.

Ich habe mich gleich wieder bei adtunes abgemeldet, nachdem die Site im Firefox 3 nicht funktioniert hat.

Meine Favoriten sind: http://www.hypem.com und http://www.jango.com

Kommentar von Anian Leistner — 03. Juli 2008 @ 15:50

18.

Bei mir kommt keine Musik (opera 9.51) ist die Seite schon überladen oder was ist los..

Kommentar von sprvr — 04. Juli 2008 @ 13:30

19.

wie ists hiermit: http://www.mucelli.com. Kostenlos, keine Werbung, plain music…

Kommentar von Meyer Lanzky — 23. Juli 2009 @ 14:24

5 Trackbacks »

  1. [...] Musikstücke in voller Länge hören und Playlisten erstellen. http://www.adtunes.de via: deutsche Startups Technorati: adTunes Kategorie: Deutschsprachig [...]

    Pingback von Web 2.0 Sammelalbum - Web2Null - adTunes — 03. Juli 2008 @ 18:50

  2. [...] Finanzierung des iTunes-Konkurrenten erfolgt über Werbung, so Deutsche Startups: Neben Bannerwerbung kommt bei der neuen Online-Musikbox auch Audio- und Videowerbung zum Einsatz. [...]

    Pingback von Media-Blog » Blog Archive » Adtunes statt iTunes: erstes kostenfreies Musikportal gestartet — 04. Juli 2008 @ 14:31

  3. [...] hat sich die Online-Musikbox adTunes einen neuen Namen gegönnt. Der kürzlich gestartete Dienst heißt nun roccatune (www.roccatune.com). Der Namensänderung war ein Streit mit Apple [...]

    Pingback von adTunes heißt jetzt roccatune :: deutsche-startups.de — 28. Juli 2008 @ 17:25

  4. [...] BlogDeutsche-Startups 1,2Robert Basic 1, [...]

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