Kurzmitteilungen: BewerberVZ, studiVZ, Xibben, rehacafé, Qype, gebrauchtwagen.de, forward 2 business, Eigenkapitalforum
Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.
* Die Recruiting-Plattform BewerberVZ (www.bewerbervz.de) hat eine einstweilige Verfügung der Studenten-Community studiVZ erhalten. Die Kölner BVZ-Personal GmbH soll auf die Nutzung des Namens BewerberVZ verzichten. Nina Krug, Gründerin von BewerberVZ will dies nicht hinnehmen: “Wir werden uns gegen die gerichtliche Verfügung zur Wehr setzen”. Ihr Rechtsanwalt halte Namen, die aus der Abkürzung für “Verzeichnis” und einer vorangestellten Personengruppe bestehen, für nicht markenschutzfähig. StudiVZ sei eine rein beschreibende Kurzform von Studentenverzeichnis. “Ich lasse mir kein wettbewerbswidriges Verhalten von einem Facebook-Klon vorwerfen”, sagt Krug. Den Titel BewerberVZ habe sie gewählt, weil die Studentinnen und Studenten es so gewünscht hätten.
* In einem Interview “Spiegel Online” spricht Marcus Riecke, Geschäftsführer von studiVZ (www.studivz.net) über das Thema geld verdienen: “Im Kerngeschäft StudiVZ sind wir heute schon profitabel. Für das gesamte Unternehmen werden wir das trotz der Investitionen 2008 schaffen. Richtig los geht’s mit dem Verdienen 2009″. Bei Holger Schmidt von der “FAZ” gibt’s weitere Details: “Wir haben einen einstelligen Millionenbetrag erreicht. Mehr darf ich nicht sagen. Wir werden diese Zahl aber mindestens verdrei- oder vervierfachen”.
* Der Webkatalog Xibben (www.xibben.de) nennt Zahlen. Nach eigenen Angaben zählt die etwas andere Suchmaschine bereits über 100.000 Nutzer. “Insgesamt empfahlen die User schon mehr als 30.000 interessante, nützliche oder kuriose Seiten”, teilt das Unternehmen mit. Insbesondere die Zahl der Power-Xibber sei kontinuierlich gestiegen: “Über 30.000 Nutzer loggen sich bereits regelmäßig ein”.
* In wenigen Wochen geht mit rehacafé (www.rehacafe.de) eine weitere Gesundheits-Community ins Netz. Das neue Angebot von Ralf Schlieper löst die seit 2002 bestehendes Gesundheitsplattform Kurkliniken.de ab. Mit dem neuen Namen, einem neuen Desgin und neue Funktionen soll rehacafé zur Anlaufstelle für Patienten, Selbsthilfegruppen und Lieferanten aus dem medizinischen Bereich avancieren.
* Der Empfehlungsdienst Qype (www.qype.de) hat ein Problem: Viele Nutzer sprechen den Namen falsch aus. Statt Kwaip sagen einige Küpe, andere Kipe und wieder andere Kwüp. Nun will Gründer Stephan Uhrenbacher mit einem Filmchen für Aufklärung sorgen. “Die Mundpropaganda, von der wir leben, funktioniert blendend – da werden wir auch die Aussprache noch in den Griff kriegen!” In dem kleinen Video setzte Regisseur Philipp von Kap-her “Dittsche”-Kumpel Schildkröte (das Hamburger Original Mister Piggi) in Szene.
* Die Sparkassen-Finanzportal GmbH mischt im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) und der Deutschen Leasing AG nun im Online-Automarkt mit. Der frisch überarbeitete Dienst Gebrauchtwagen.de (www.gebrauchtwagen.de) soll vor allem das Kreditgeschäft der beteiligten Unternehmen ankurbeln. Nach einem Bericht der “w&v” hat sich die Finanzgruppe ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: “Bis Ende des Jahres will sie Gebrauchtwagen.de nach eigenen Angaben zur dritten Kraft auf dem Markt der Online-Autoportale etablieren”.
* Im Rahmen des Zukunftskongresses des forward2business-ThinkTanks findet am 19. Juni ein Elevator Pitch statt, bei dem fünf Entrepreneure die Gelegenheit erhalten, ihre Geschäftsidee vor Investoren und Innovationsmanagern zu präsentieren. 200 Top-Manager entwerfen jährlich auf dem Zukunftskongress ein Szenario für das Leben in zehn Jahren. Die beiden Sieger erhalten als Preis ein Intensiv-Coaching von einem Top-Manager ihrer Wahl aus dem forward2business-Netzwerk. Die Bewerbung ist noch bis zum 18. April möglich.
* Am 21./22. April veranstalten KfW Mittelstandsbank und Deutsche Börse AG gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) GmbH das Deutsche Eigenkapitalforum Frühjahr 2008. 50 Unternehmen erhaltendie Gelegenheit, mit Präsentationen und Messeständen ihr Unternehmen oder ihre Geschäftsidee potentiellen Investoren vorzustellen und Feedback von ihnen zu erhalten. Anmeldeschluss ist der 28. März 2008.
* Tomorrow Focus will nach einem Bericht von Netzökonom Holger Schmidt von der “FAZ” demnächst zwei “vollautomatisierte Portale für Finanzen und Gesundheit ins Netz bringen”. “Das werden Verbindungen aus nutzergenerierten Inhalten und automatischen Crawlern sein, die Inhalte zusammensuchen”, sagte Stefan Winners, Vorstandschef von Tomorrow Focus, der “FAZ”.
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20 Kommentare »
7 Trackbacks »
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[...] Dagegen will sich Gründerin Nina Krug auch rechtlich zur Wehr setzen und wird mit den Worten zitiert, “Ich lasse mir kein wettbewerbswidriges Verhalten von einem Facebook-Klon [...]
Pingback von Zickenterror der Social Networks - Alexander Langer — 27. Februar 2008 @ 17:57
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StudiVZ verpfeift seine Nutzer und nervt mit Abmahnungen…
Am heutigen Mittwoch schaffte es StudiVZ gleich mit zwei Negativschlagzeilen in der Presse.
Die Auseinandersetzung mit der nach StudiVZ-Ansicht schützensfähigen Bezeichnung VZ für Verzeichnis geht weiter. Dem Blog “Deutsche Startups” zuf……Trackback von Hannes Mehring E-Portfolio & Projektblog — 27. Februar 2008 @ 20:33
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[...] Verfügung von StudiVZ, mit der sie auf ihren Namen zu verzichten soll, nicht gefallen. Laut deutsche-startups will sich die Gründerin Nina Krug dagegen zur Wehr setzen und gibt sich kämpferisch: Ich lasse [...]
Pingback von YEAH! Widerstand gegen die VZ-Farce at franztoo — 28. Februar 2008 @ 08:37
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Endlich wehrt sich jemand gegen StudiVZ…
Sieh mal einer an… Auch BewerberVZ wurde abgemahnt. Aber diesmal sieht das ganze anders aus. Wie deutsche-startups.de berichtet, möchte sich Gründerin Nina Krug gerichtlich zur Wehr setzen. “Ich lasse mir kein wettbewerbswidriges Verhalten von einem…
Trackback von Standart Tolleranz Maschiene — 28. Februar 2008 @ 13:17
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[...] auf deutsche-startups.de [...]
Pingback von Zitat zu StudiVZ » Johannes Kleske - tautoko weblog — 29. Februar 2008 @ 15:06
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[...] sofort trägt der Dienst den Namen BewerberVerzeichnis. Zum Hintergrund: Der Dienst von Nina Krug hatte eine einstweilige Verfügung der Studenten-Community studiVZ erhalten und sollte auf die Nutzung [...]
Pingback von Kurzmitteilungen: Meedia, maquari, yourcha, BewerberVZ, anwalt.de, WhatsYourPlace, Snautz.de :: deutsche-startups.de — 14. Juli 2008 @ 18:00
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[...] Betreiberin hatte sich Anfangs zwar gegen die einsweilige Verfügung von StudiVZ durchsetzen wollen und hatte vor die Löschung [...]
Pingback von BlogWave.de » Nun beugt sich auch BewerberVZ dem Druck von StudiVZ — 14. Juli 2008 @ 18:56
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Wenn studiVZ 2009 überhaupt noch User hat.
Siehe : http://www.heise.de/newsticker/meldung/104159
Kommentar von Mark — 27. Februar 2008 @ 17:29
Endlich wehrt sich jemand gegen die bekloppten Abmahnungen von studiVZ. studiVZ kassiert nach der AGB-Geschichte weitere negative Publicity…super ausgedacht…wie blöd kann man nur sein ? studiVZ sollte endlich mal die Plattform weiterentwickeln…
Kommentar von Daniel — 27. Februar 2008 @ 17:29
Also sorry qpe aber wer solchen einen bescheidenen Namen wählt der gegen jede Rechtschreibung geht, naja.
Aber sich dann noch über die “dummen” User lustig zu machen, die zu blöd sind den Namen richtig auszusprechen geht doch wohl etwas zu weit. Darüber wird sich auch in mehreren Blogbeitragen ausgelasen.Wobei Blondie in dem Spot so aussieht als ob es völlig egal gewesen wäre was der Typ sagt, sie hätte es eh nicht verstanden;)
Hallo in welcher Welt wird denn da gelebt??? Wenn der Kunde nicht in der Lage ist ein Produkt richtig auszusprechen, wer ist dann wohl schuld…
Kommentar von John — 27. Februar 2008 @ 17:35
StudiVZ hat dazu schon eine Pressemitteilung raus gebracht. Inzwischen wurde die Ueberschrift bei Spiegel geaendert.
Die Kernaussage bleibt dennoch.
Kommentar von biernot — 27. Februar 2008 @ 17:40
“Nichts wäre schlimmer als Beschwerden der Nutzer, dass sie nun irrelevante Werbung bekommen.”
Hahahaha. Herrlich!!!
Kommentar von biernot — 27. Februar 2008 @ 17:43
Das ist wohl ne Falschmeldung bei Spiegel Online, wäre auf den Tonbandmitschnitt gespannt.
http://www.presseportal.de/pm/62589/1144161/studivz_ltd
Kommentar von Tobias — 27. Februar 2008 @ 17:45
Alex, was mich wundert:
Bei negativen Meldungen über Holtzbrinck Investments wie über StudiVZ lässt Du Deine übliche Anmerkung der Beteiligung und Verbindung zu DeutscheStartupsVZ weg?
Gibt es eigentlich schon AbmahnVZ ?
Kommentar von Johnny D — 27. Februar 2008 @ 17:51
Bei Kurzmeldungen lasse ich die Anmerkung meist weg, weil diese in vielen Fällen fast genauso lang ist wie die Meldung.
Kommentar von Alexander Hüsing — 27. Februar 2008 @ 17:55
Die Kernaussage ist aber auch berechtigt nur der Verweis auf das Kiffen war so absurd.
Wenn bei StudiVZ ein Nazi ne Holocaustleugnergruppe aufmacht und Ausländer diffamiert dann hätten wohl die wenigsten ein Problem damit das seine Daten an die Behörden weitergegeben werden und es war ja auch gerade von Volksverhetzung die Rede bei den Fällen.
Kommentar von Tobias — 27. Februar 2008 @ 18:07
Jaja, StudiVZ böse. Kiffen super. Polizei böse. StudiVZ + Polizei = noch viel mehr böse. Geht mir das auf die Nerven.
Die seit Monaten vorherrschende linke Stimmungsmache in der deutschen Startup-Szene und hier auf deutsche-startups.de erklärt doch immerhin warum diese Startups kein Geld verdienen. Es wäre ja kapitalistisch!!!
Weltfrieden!
Kommentar von Marcus — 27. Februar 2008 @ 18:13
http://autovz.de/ —- aber erstmal was anderes:
schon gut, ein paar Tage nachdem ich hier BewerberVZ reingeschrieben habe, bekommen die ne Abmahnung. Und wie ich es erhofft habe, wehrt sich endlich mal einer. Denn gerade für BewerberVZ mit einer Firma dahinter hat das absolut guten PR Effekt, worüber sie viel Marketinggeld sparen…
—–jetzt wieder zu http://autovz.de/
Aber noch ne andere Frage. Ein Link ist ja quasi auch Werbung. Wenn einem dann noch die beworbene verlinkte Seite gehört, die auch gewerblich ist, ist das ingesamt auch gewerblich.
Schickt Holtzbrinck seinem Kuschel-pre-investor jetzt auch ne Abmahnung?
http://autovz.de/
Kommentar von Lance — 27. Februar 2008 @ 18:21
Es ist egal wie viele User sich bei Xibben anmelden. Die werden niemals google Konkurrenz machen können, denn Xibben wird immer nur ein B-Produkt sein die sich ihre Ergebnisse von Google holt und keine eigenen Ergebnisse anbieten kann. Wenn die Gründer die Ergebnisse selbst crawlen würden, dann wäre das was anderes aber so ….
Kommentar von Meike — 27. Februar 2008 @ 18:27
“Ich lasse mir kein wettbewerbswidriges Verhalten von einem Facebook-Klon vorwerfen”
Sehr geil! Das ist definitiv der Spruch des Tages!
Kommentar von Sebastian Fiebiger — 27. Februar 2008 @ 18:48
@ Meike/Nr. 12
Xibben möchte Google bestimmt keinen konkurrenz machen, denn Xibben lebt von Google Adsense Werbung:-)
http://www.xibben.de/Impressum/
Kommentar von marc — 27. Februar 2008 @ 19:00
ja,ich find die Sache von Studivz ziemlich lächerlich…Würde auch dagegen vorgehn
lg
bernd
Abmahnvz.de/com
Kommentar von Bernd — 27. Februar 2008 @ 19:02
Also,dass man die ganze Zeit über StudiVz lästert finde ich total beschissen. Keiner gönnt hier den Jungs den erfolg. Typisch Deutsch. Mich als Ausländer stört es überhaupt nicht mehr wenn Deutsche über Ausländer schlecht reden, denn hier streitet man sich ob man Osi oder Wesi ist. Wenn Facebook den “Kampf” gegen Studivz gewinnt, dann nur weil man in Deutschland die ganze zeit und meistens ohne Grund das StudiVz schlecht macht. Die Amerikaner würden sich an eurer Stelle schämen.
Kommentar von Big B — 27. Februar 2008 @ 19:38
Ich lasse mir kein wettbewerbswidriges Verhalten von einem Facebook-Klon vorwerfen…
GENIALES STATEMENT
Kommentar von Tobias Hieb — 27. Februar 2008 @ 19:47
Die KfW veranstaltet ein Eigenkapitalforum. Darf ich mal lollen? Die haben gerade > 6 Mrd. in die marode IKB gepumpt und kriechen eigenkapitalmäßig selbst auf dem Zahnfleisch.
Kommentar von Wolfgang Wüst — 27. Februar 2008 @ 19:59
6 Mrd. versenken, ohne das persönliche Konsequenzen oder Verantwortlichkeiten gefordert werden, ist schon dreist. Da hackt eine Krähe der anderen eben kein Auge aus. Am Ende sind es ja immer abgehalfterte Politiker, die auf Vorstandsposten bei den Staatsbanken abgeschoben werden und dort ihre Senilität ausleben dürfen. Aber das man nach dem IKB Desaster einfach so zur Tagesordnung übergeht, hätte ich nicht erwartet.
Auf der anderen Seite werden Steuerhinterzieher vom Geheimdienst gejagt und in Erzwingungshaft gesteckt. Die paar 100 Mios., die man da rauspressen kann, sind doch Peanuts gegen die IKB-Verluste.
Und was hätte man mit 6 Mrd. für den Standort Deutschland nicht alles tun können! Ich bin fassungslos, wie die politische Kaste hier agiert hat.
Kommentar von Cheater — 28. Februar 2008 @ 18:05
Was war nochmal das Kerngeschäft von StudiVZ?
Kommentar von Julia — 29. Februar 2008 @ 09:12