Werden die Gründer, Simon Stücher und Thomas Weigel, von Billomat gefragt, an wen sie bei ihrem Angebot der web-basierten Dienstleistungssoftware für Rechnungen denken, sagen sie: Handwerker, Freiberufler, Graphiker, Unternehmensberater, Journalisten und Architekten – eben kleine und mittlere Unternehmen, denen es viel zu mühselig und aufwändig ist, sich mit kompizierter Buchhaltungssoftware auseinander zu setzen. “In der Regel ist die im Handel erhältliche Software mit unnötig vielen Funktionen überlastet. Die Anwender brauchen und wollen die alle gar nicht”, sagt Steve Mattuschka, von Billomat.

Mit Billomat will das bislang drei-köpfige Team eine verständliche und übersichtliche Alternative schaffen und bietet ein internet-fähiges Tool an, das die lästige Buchhaltung so einfach wie möglich gestalten soll. Der Nutzer kann unabhängig seiner Hardware von jedem Computer seiner Wahl standartisierte Angebote und Rechnungen schreiben und ausdrucken. Eine Kopie des Dokumentes wird im System hinterlegt und ist somit jederzeit abrufbar. Die Preise für Billomat sind je nach abgelegter Dokumentenzahl pro Monat gestaffelt.
Kooperationen geplant
Obwohl Billomat erst seit dieser Woche online ist, hat das Gründerteam schon weitere Ideen im Kopf, das Angebot zu erweitern. “Außerdem denken wir schon über mögliche Kooperationen nach”, sagt Mattuschka und schielt dabei in Richtung bemite.de. Mit 800.000 neuen Gewerbeanmeldungen im Jahr sehen die Gründer auch ordentlich Potenzial für ihr Dienstleistungsangebot, das in den kommenden Wochen hauptsächlich online beworben werden soll.


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Kommentare
Erneut ein wirkliches Geschäftsmodel, das darauf abzielt, durch Mehrwertgenerierung bzw. Nutzerfreundlichkeit Profite zu machen – sehr schön!
Kommentar von Michael 07. November 2007 @ 10:16Allerdings frage ich mich: wird jener Handwerker, Architekt o.ä., welchem Buchhaltungssoftware zu umständlich ist, wirklich ein Angebot nutzen, welches übers Netz betrieben wird? Außerdem: wie hat eben jener Dienstleister seine Rechnungen bisher gestaltet? Wieso sollte er vom Bekannten zum Unbekannten/billomat wechseln?
Und: sollte ein Journalist, Unternehmensberater oder Graphiker nicht firm genug im Umgang mit Buchhaltungssoftware sein?!
Fragen, die uns die Gründer Simon und Thomas evtl. in einem Kurzclip im Gruenderfenster erläutern und beantworten könnten, oder?
Die Einladung steht hiermit, ich würde mich freuen!
schöne Idee,
Glückwunsch an das Team.
Kommentar von Wolfgang Kinkel 07. November 2007 @ 10:33Habe ich das richtig verstanden, dass billomat die Rechnungen NICHT verschickt? Das wäre in meinen Augen aber ein echter Mehrwert.
Kommentar von Tobias 07. November 2007 @ 10:47Unterschrieben!
Kommentar von Michael 07. November 2007 @ 11:09Am besten noch automatisiert zu einem bestimmten, festlegbaren Datum für immer wiederkehrende Tätigkeiten. Sollte, rein technisch, nicht wirklich unmöglich umzusetzen sein….
Das klingt alles sehr spannend! Ein Rechnungsversand per E-Mail mit digitaler Signatur wäre die Lösung für viele kleine Unternehmen.
Kommentar von Andreas 07. November 2007 @ 11:14@Tobias: Nein, Billomat verschickt keine Rechnungen. Diese können aber als PDF heruntergeladen oder ausgedruckt werden und dann z.B. per Post oder E-Mail verschickt werden.
Das Problem mit mit der elektronischen Übermittlung ist, dass die Rechnung dann durch eine qualifizierte elektronische Signatur und GoBS-konforme Aufbewahrung überprüfbar sein muss.
Diese Anforderungen sind bisher noch nicht in Billomat integriert, weshalb auf ein Verschicken per E-Mail direkt aus Billomat heraus verzichtet wurde. Diese Funktion soll aber kurz- bis mittelfristig integriert werden.
Es wird auch über einen Service nachgedacht, die Rechnungen direkt aus Billomat heraus durch einen Dienstleister auf dem Post-Weg versenden zu können.
@Michael: Wiederkehrende Rechnungen stehen auch schon auf der Featureliste. Bis dahin kann die Funktion “Rechnung kopieren” genutzt werden.
Kommentar von Simon Stücher 07. November 2007 @ 11:38http://www.billportal.de – um die Diskussion noch etwas anzustacheln ;-)
Kommentar von Michael 07. November 2007 @ 11:48Da schielen die Herren Billomat aber um einige Ecken – kontaktiert doch mite einfach direkt ;)
Kommentar von Julia 07. November 2007 @ 12:30Wie wäre es den Kunden etwas Respekt entgegen zu bringen und sie nicht zu duzen?
Kommentar von Sebastian 07. November 2007 @ 13:54Also irgendetwas leuchtet mir nicht ein. In meinem Fall, mit einigen hundert Rechnungen pro Quartal, müsste ich die alle als PDF runterladen, dann drucken, dann eintüten, dann zur Post schleppen. Dann kann ich die Rechnung doch gleich selbst drucken. Wo ist denn da der Mehrwert oder die Problemlösung? – Ich wünsche den Betreibern wirklich Alles Gute und freue mich über jede neue Initiative im Web, aber trotzmen meine ich, in diesem Fall müsste nochmal überlegt werden. Hier sucht eine Lösung noch das Problem.
Kommentar von Ulf Glattkowski 07. November 2007 @ 15:12BITTE das Ganze noch mit direkter Anbindung an einen Steuerberater, der mir dann die Abrechnungen macht und automatisch Vorsteueranmeldungen an Finanzamt schickt. Denn DANN wäre das wirklich genial!
Kommentar von Piet 07. November 2007 @ 15:33Sowas ähnliches hab ich hier auch schonmal gesehen, allerdings mit Versand der PDFs per Mail oder Postversand: http://www.easybill.de
Kommentar von Christian 07. November 2007 @ 17:54ja, so wirklich neu ist das nicht, wie Michael und Christian schon festgestellt haben, und vor allem sehr schwierig der Zielgruppe Nahe zu bringen…
Kommentar von Gründernet 07. November 2007 @ 20:53Also ich halte für ziemlich gewagt ein solches Produkt mit einer Buchhaltungssoftware zu vergleichen. Soll der Benutzer seine Buchhaltung selber machen? Das kann doch nur in die Hose gehen, wenn ich daran denke welche Spezialitäten es gibt die keine Software auf der Welt verarbeiten kann.
Ich habe mir auch mal dieses easybill.de angeschaut. Finde ich wesentlich besser. Zumal man dort Rechnungen auch direkt per Mail oder sogar Post verschicken kann. Und das sogar zu ziemlich moderaten Preisen. Hab mich angemeldet und es getestet. Das Handling ist super einfach und macht sogar spaß!
@ Michael: bei easybill kann man auch Wiederholungsrechnungen anlegen. Eine Art von Dauerrechnung. Finde ich sehr komfortabel!
@ Piet: easybill arbeitet wohl auch mit einem Steuerberater zusammen. Das was du gerne hättest kann man bei denen sicherlich auch bekommen.
Kommentar von Gregor 07. November 2007 @ 21:56Blinksale Klon? Trotzdem gute Idee!
Kommentar von Webanalyticsbook 07. November 2007 @ 23:02Mal ein kleines Update von Billomat:
Kommentar von Simon 14. Januar 2008 @ 16:53Seit letzter Woche ist es möglich, Rechnungen sowohl per E-Mail (auch mit qualifizierter digitaler Signatur), als auch per Post oder Fax direkt aus Billomat heraus zu verschicken.
Die Funktionen stehen in allen Tarifen zur Verfügung.
Naja… dann hat Billomat ja endlich mal Geld um ein paar vernünftige Programmierer anzustellen. Aktuell ist die Software nämlich ne zumutung!
Kommentar von Greg 21. Oktober 2008 @ 17:53