Das Modelabel “armedangels” räumt beim Gründerwettbewerb der “WirtschaftsWoche” den ersten Platz ab. Die beiden Gründer Anton Jurina und Martin Höfeler dürfen sich über ein Preispaket im Gesamtwert von 250.000 Euro in Form von Beratungs- und Agenturleistungen freuen. “Kaum gestartet, haben die Gründer erste Arbeitsplätze geschaffen. Ihre Vision passt perfekt zum aktuellen Fairness-Trend. Solche Gründer brauchen wir”, sagt Roland Tichy, Chefredakteur der “WirtschaftsWoche”.
Die Gründer Jurina und Höfeler wollen mit “armedangels” eine “klare Position zu den Produktionsbedingungen der Modeindustrie beziehen” und kombinieren deswegen “feinstes internationales Streetart-Design mit einer kompromisslosen Absage an Kinderarbeit, Ausbeutung und Umweltverschmutzung”. Der Verkauf der Klamotten läuft derzeit ausschließlich über das Internet. Erst für das kommende Jahr ist der Gang in den stationären Handel geplant.
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Kommentare
Was genau macht ArmedAngels so besonders? Hatte jetzt nicht sooo viel Zeit mir die Website intensiv anzuschauen. Auf den ersten Blick siehts einfach nur aus wie ein recht ordentlich gestalteter Designer-Shop. *gruebel*
Kommentar von Kai 17. September 2007 @ 11:26Hier noch einige Kommentare der Jury
„Zwei neue Konsumentenbedürfnisse werden hier vorbildlich befriedigt: Kunden können das Produkt mmitgestalten und durch den Kauf die Welt verbessern.“
„Das Team besticht durch seine Begeis‧terung und den Elan für die gute Sache. Zudem ist es den Gründern bbereits gelungen, namhafte Förderer zu gewinnen.“
„Das Konzept ist stimmig. Überzeugend ist vor allem die Verbindung aus einem neuen Produkt- und Design-Ansatz sowie einem hoch motivierten Team.“
„Armedangels kann es gelingen, eine neue Marke zu schaffen. Das ist nicht leicht – aber mit ihrem Online-Offline-Konzept sind sie sehr gut aufgestellt.“
Kommentar von Alexander Hüsing 17. September 2007 @ 12:07Ich hatte mich schon am Samstag über den Artikel gewundert, denn es handelt sich um bekannte Konzepte a la “American Apparel meets Customized Shirts meets ecological Sustainability”.
Irgendwie ist es noch ein T-Shirt Versender mit wieder einer anderen Nuance.
Gewundert hat mich im Artikel die Äußerung “… schon 10 Kunden am Tag”.
Dennoch: Viel Erfolg, und Wettbewerb schadet nie!
Kommentar von Johnny D 17. September 2007 @ 12:29Mit Sicherheit war es hauptsächlich das Gründerteam, das die Jury überzeugt hat, denn die Idee eines Gutmenschen-Shops für T-Shirts aus Fairtrade-Baumwolle ist wohl eher durchschnittlich. Aber wenn die Gründer das so überzeugend rübergebracht haben, dann alle Achtung.
Kommentar von Cheater 17. September 2007 @ 12:40Und es ist auch ein gutes Lehrstück für alle Gründer, das man mit der richtigen Show auch mit einer unterirdischen Idee die Investoren überzeugen kann. Fakten sind weniger wichtig als das Showtalent des Gründerteams.
Kommentar von Cheater 17. September 2007 @ 12:42Naja, es wohl auch nicht unwichtig für die WiWo gewesen sein, daß es sich um so ein Gutmenschen-Projekt handelt. Das soll dann wohl auch auf die WiWo abstrahlen.
Es wäre naiv, zu glauben, bei einem solchen Wettbewerb spiele das Eigeninteresse des Veranstalters keine Rolle.
Es wird nie etwas verschenkt. Auch solche Wettbewerbe sind Business.
Kommentar von Karl 17. September 2007 @ 13:00Verkaufen will halt gelernt sein.
Kommentar von Johnny D 17. September 2007 @ 13:11Ich will mal als erstes einen Glückwunsch aussprechen – egal warum: Sie haben gewonnen…
Kommentar von Dana 17. September 2007 @ 14:30Das Konzept geht doch in die richtige Richtung und folgt enem weltweiten Mega Trend. Ebenfalls in diese Richtung, aber meiner Meinung nach mit mehr Potenzial: http://www.thecareclub.org
Wow, ich muss sagen, das hätte ich nicht erwartet, auf meiner Favoritenliste hätten andere weiter vorn gestanden. Glückwunsch in jedem Fall an die Gründer!
Kommentar von Patrick Konrad 18. September 2007 @ 00:51