Der Link-Marktplatz “LinkLift” ist in Spanien und Italien gelandet. Die Ableger werden in bester Web-2.0-Manier vom Unternehmenssitz in Berlin aus betreut – selbstverständlich mit lokaler Telefonnummer und Support in der Landessprache. Die weitere Auslandsexpansion hat Gründer und Geschäftsführer Chris Schagen bereits fest eingeplant. Als Nächstes ist der Schritt nach Frankreich und Polen geplant. Später will er dann auch den Sprung nach Großbritannien wagen.
An den Start ging “LinkLift” Ende des vergangenen Jahres. Zu den Investoren gehören Ron Hillmann, Arend Lars Iven und Bernd M. Michael. Das Geschäftsmodell ist schnell erklärt: Website-Betreiber können beim Link-Marktplatz Werbeflächen auf ihrer Online-Präsenz zur Verfügung stellen und Werbungtreibende können diese buchen. Im Gegensatz zu Google AdSense erfolgt die Abrechnung nicht nach Anzahl der Klicks. Website-Betreiber bekommen einen monatlichen Fixbetrag. Die Höhe ist unter anderem von der Platzierung der Links abhängig.
Bisher haben sich nach Unternehmensangaben knapp 1.000 Websitebetreiber bei “LinkLIft” angemeldet. Darunter eine Menge Weblogs. In diesem Jahr will Schagen einen Umsatz in Höhe von einer Millionen Euro einfahren.


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Kommentare
“Die Ableger werden in bester Web-2.0-Manier vom Unternehmenssitz in Berlin aus betreut”
Was ist nun daran beste Web-2.0-Manier? ;)
Kommentar von Martin 27. Juni 2007 @ 09:09@martin: ins ausland ohne dort gleich filialen zu eröffnen. vor 6-7 jahren ist man da noch GANZ ANDERS rangegangen. der aktuelle ist mehr so der vorsichtige und vernünftige ansatz …
Kommentar von Andre Alpar 27. Juni 2007 @ 09:58@ Martin
Andre hat es schon schön erklärt. Trotzdem melde ich mich auch zu Wort. Vor einigen Jahren hieß Auslandsexpansion Mitarbeiter vor Ort einstellen, Büro mieten etc. Inzwischen läuft so etwas anders – sprich günstiger. Viele Startups steuern die Expansion aus den eigenen Räumen in Deutschland.
Kommentar von Alexander Hüsing 27. Juni 2007 @ 10:04Wenn Du einen regionalen Markt erobern willst, dann musst Du vor Ort sein. Und sei es über Partner. Alles andere ist Investorenaugenwischerei….
Kommentar von Joachim Graf 27. Juni 2007 @ 11:01@ Joachim Graf
Am Anfang lässt sich der Schritt in ein anderes Land am besten von Deutschland aus steuern. Nicht umsonst heuern immer mehr Startups Muttersprachler an. Warum sollte dies Investorenaugenwischerei sein, schließlich ist es erheblich günstiger als die Expansion mit eigenen Büros etc. im jeweiligen Land.
Kommentar von Alexander Hüsing 27. Juni 2007 @ 11:17@Alexander und Andre
Danke. Besser hätte man es nicht erklären können.
Kommentar von Marko 27. Juni 2007 @ 15:51die sollten erstmal sehen, dass sie hier mit Ihrem Handling klar kommen, ist teilweise immer noch unterirdisch…
Kommentar von kabukiman 27. Juni 2007 @ 16:16Alles klar. Ich dachte schon, “beste Manier” bezog sich auf Berlin als womögliche neue Web-2.0-Hauptstadt.
Kommentar von Martin 27. Juni 2007 @ 18:23seit jahren sind wir im affiliate marketing und suchmaschinen marketing fuer deutsche kunden auch international taetig. in dem bereich ist es ueblich, die internationalen aggregatoren zu nutzen und mit muttersprachlern von berlin aus zu steuern. wenn das produkt im netz global tauglich ist, dann reicht das fuer einzelne laenderstarts, um eine penetration erfolgreich zu beginnen. fuer europa funktioniert es.
eine ausdehnung in andere kontinente ist da komplizierter. zumindest bestaetigen das die erfahrungen. europa ist nun einmal ein haus und funktioniert als solches. ausserhalb waere es wohl sinnvoll, vor ort zu agieren.
gruesse aus buenos aires;-)
Kommentar von Ron Hillmann 28. Juni 2007 @ 06:48