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Ajambow, Cropsta, Hottey, Senor Lopez, HyEx, FoodFor treten vor die Löwen

Die Löwen wittern wieder fette Beute. An diesem Montag geht es bei Vox erneut in die "Höhle der Löwen". In der aktuellen Folge pitchen Ajambow, Cropsta, Hottey, Señor López, HyEx und FoodFor.
Ajambow, Cropsta, Hottey, Senor Lopez, HyEx, FoodFor treten vor die Löwen
Montag, 12. Oktober 2026VonTeam

Die Vox-Gründershow „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) dreht in diesem Herbst ihre 20. Runde. In der Jubiläums-Staffel wird wieder fleißig gepitcht, gefeilscht und gekämpft. Zur Löwen-Jury gehören dieses Mal Regal-Löwe Ralf Dümmel, Beauty-Löwin Judith Williams, Familien-Löwin Dagmar Wöhrl, Sales-Löwe Carsten Maschmeyer, Startup-Löwe Frank Thelen und Venture-Capital-Löwin Janna Ensthaler. Neu im Löwenrudel sind Social-Media-Löwe Andreas W. Herb und Socken-Löwe Johannes Kliesch.

Ajambow aus Borsdorf
Rückenschmerzen und Verspannungen kennt fast jeder – doch Bewegung fällt gerade dann oft schwer. Genau hier setzt Ajambow an. Susan Schmidt (55) und Simon Werner (55) wollen mit ihrem Sport- und Therapiebogen Bewegung, Rhythmus und Übungen miteinander verbinden. Das Prinzip: Der Bogen wird teilweise mit Wasser befüllt. Bei jeder Bewegung gerät das Wasser im Innern in Bewegung und erzeugt unvorhersehbare Impulse. Der Körper muss permanent darauf reagieren und ausgleichen. Nach Angaben der Gründer werden dabei unter anderem Muskelketten im Schulter-, Nacken- und Rückenbereich sowie die Tiefenmuskulatur angesprochen. In einer EMG-Untersuchung der Universität Leipzig wurde dabei eine bis zu rund 30 Prozent höhere Muskelaktivierung gemessen. Für ihr Konzept haben die Gründer neben dem Gerät auch Musik und passende Choreografien entwickelt. Rund 200 Videos mit Übungen gehören inzwischen zum Programm. Die Gründer setzen sowohl auf Privatkunden als auch auf den Gesundheits- und Fitnessbereich. Mit Fitnessstudios und Physiopraxen arbeiten sie unter anderem über Präventionskurse an Land und Wasser zusammen, die von den Krankenkassen zugelassen sind. Um mit Ajambow weiter wachsen zu können, benötigen Susan Schmidt und Simon Werner 300.000 Euro und bieten im Gegenzug zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Cropsta aus Kleinmachnow
Vom Social-Media-Erfolg in den Löwen-Ring: Mike Leon Lichtenberg (24) und Charlotte Lieben (20) wollen mit ihrem Startup Cropsta den Fashion-Markt erobern. Ihr Produkt ist simpel, aber praktisch: Ein verstellbares Band bringt Pullover, T-Shirts, Kleider oder Blusen auf die gewünschte Länge – ganz ohne Knoten, Abschneiden oder ständiges Nachjustieren. Selbst in der eigenen Familie ist Cropsta angekommen – sogar Charlottes Oma nutzt das Produkt. Gemeinsam erreicht das Gründerpaar rund 600.000 Follower und Mike Leon Lichtenberg bringt zudem Kameraerfahrung mit: Er stand bereits für die Jugendserie „Spotlight“ vor der Kamera. Beim Pitch kämpft Charlotte auf einmal mit den Tränen: „Ich wusste, dass es heute sehr emotional wird. Wir beide sind extrem jung. Wir haben komplett alles allein gemacht. Das sind wirklich nur wir beide.“ Die Löwen sind von den jungen Gründern beeindruckt und plötzlich entbrennt ein packendes Bieterduell.

Battle Hottey vs. Senor Lopez
Zwei Start-ups, 90 Sekunden und nur ein Sieger! Hottey und Señor Lopez verbindet ihre Leidenschaft für innovative Food-Produkte, die Genuss und neue Ideen zusammenbringen. Beide Startups wollen mit ihren Konzepten frischen Wind in die Lebensmittelwelt bringen und zeigen, wie vielfältig moderne Food-Ideen sein können. Der Gewinner des Battles darf weiter um einen Deal kämpfen, der Verlierer muss „Die Höhle der Löwen“ sofort verlassen. Die Entscheidung fällt den Löwen Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen und Andreas W. Herb sichtlich schwer. 

Hottey aus Dresden
Maximilian Voigt (26) und Julian Herrlich (28)
Angebot: 60.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile

Señor López aus Hamburg
Mathyas López Redetzki (39)
Angebot: 60.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile

HyEx aus München
Kosmetische Korrektur nach Hyaluronbehandlung für zu Hause? Ines Frey (58) und Leonie Steinhauer (26) bringen mit HyEx ein Produkt in die Höhle, das die Schönheitswelt verändern könnte. Auslöser für die Entwicklung war Leonies eigene Erfahrung: Nach einer missglückten Lippenunterspritzung musste sie einen Arzt aufsuchen, der ihr ein Medikament spritzte, um die Hyaluronsäure wieder aufzulösen. „Das kostete mich 250 Euro on top.“ Hinzu kamen eine starke Schwellung und die Unsicherheit, sich für rund zwei Tage wieder in der Öffentlichkeit zu zeigen. Mit HyEx möchten sie nun anderen Frauen dieses Problem ersparen. Nach Aussage der Gründerinnen soll das Kosmetikprodukt dazu beitragen, unerwünschte Hautunregelmäßigkeiten nach Hyaluronbehandlungen optisch zu verbessern – ganz einfach als Anwendung für zu Hause. Doch im Pitch warten einige Hürden auf das Mutter-Tochter-Gespann: Die Löwen hinterfragen unter anderem die Studienlage, die Wirkung des Produkts, die rechtlichen Möglichkeiten bei der Vermarktung und die ausgerufene Unternehmensbewertung. Auch die Frage, wie sich ein erklärungsbedürftiges Produkt überhaupt überzeugend an die Kundinnen bringen lässt, sorgt für Diskussionen. Hat das Mutter-Tochter-Duo noch eine Chance?

FoodFor aus CH-Zürich
Dr. Teresa Cramer (32), Franziska Kuenburg (33) und Raphael Thurn und Taxis (33) wollen mit ihrem Startup FoodFor das Gehirn im Alltag gezielt unterstützen. Dafür haben sie vier verschiedene Shots entwickelt, die jeweils auf eine bestimmte Alltagssituation ausgerichtet sind: THINKING (ehemals „FOCUS“) für intensive Kopfarbeit, BOOST für Energie, EUPHORIA für emotionale Balance und CALM für die Abendroutine. Das Besondere: Statt für jede Wirkung verschiedenste Nahrungsergänzungsmittel oder Pillen zu kombinieren, bündeln die flüssigen Shots ausgewählte Nährstoffe in einer einfachen Anwendung. Dadurch können die Produkte direkt im Moment genommen werden, wenn Unterstützung benötigt wird. Hinter FoodFor steckt ein ungewöhnliches Gründer-Trio: Dr. Teresa Cramer ist Neurowissenschaftlerin und forscht seit mehr als zehn Jahren am Gehirn, aktuell am MIT in Cambridge und zuvor u. a. an der Harvard University. Franziska Kuenburg kommt aus dem Investmentbanking und Consulting, Raphael Thurn und Taxis aus der Lebensmittelindustrie. Kennengelernt haben sich die drei in Zürich und die Idee entstand aus der Frage, warum im Arbeitsalltag für müde Köpfe meist nur Kaffee, Cola oder Schokolade zur Verfügung stehen. Die Rezepturen basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden kontinuierlich mit Experten weiterentwickelt – unter anderem auf Basis von Konsumententests und Kundenfeedback. Doch trotz der wissenschaftlichen Expertise müssen sich die drei Gründer im Pitch kritischen Fragen stellen. Werden die Schweizer dennoch einen Löwen überzeugen können?

Tipp: Alles über die Vox-Gründershow gibt es in unserer großen DHDL-Rubrik.

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Foto (oben): RTL