#Umfrage

Bitte “weniger Startup-Spaßveranstaltungen”

Wir haben uns einmal in Köln umgehört: Was wünschen sich Gründerinnen und Gründer für den Startup-Standort Köln? Herausgekommen sind spannende Gründer-Wünsche, die wir hier gebündelt veröffentlichen.
Bitte “weniger Startup-Spaßveranstaltungen”
Montag, 21. Dezember 2020Vonds-Team

In Köln gibt es schon lange eine sehr umtriebige und aktive Startup-Szene.  Über 400 kleine und große Startups, über 30 Coworking Spaces, verschiedene Hubs, Inkubatoren und mehrere Events machen die Stadt am Rhein zu einem der Startup-Hotspots im Lande. Es sind aber noch Wünsche offen! In den vergangenen Monaten haben wir wieder zahlreiche Gründerinnen und Gründer ganz gezielt nach ihren Wünschen für den umtriebigen Startup-Standort Köln gefragt. Hier einige Antworten von waschechten Colognepreneuren.

Erstens: Weniger Startup-Spaßveranstaltungen ohne Fokus, mehr Austausch zu konkreten Themen. Zweitens: Eine Prise mehr Moonshots. Drittens: Mehr Fahrradfreundlichkeit – Köln ist in Punkto moderner Mobilität eine absolute Katastrophe – zum Beispiel sollte die Venloer Straße sofort eine Fahrradstraße werden, damit ich mir keine Sorgen mehr um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit machen muss.
Niklas Hellemann, SoSafe

Erstens: Mehr Accelerator und Incubator! Nach dem Vorbild von Fond of und Xdeck: Wenn ihr was erreicht habt, gebt etwas zurück und pusht dabei junge Gründer, eure Marke und verdient auch noch Geld damit. Zweitens: Mehr Commitment der offiziellen Stellen. Es liegt richtig viel Geld auf der Straße, wovon niemand etwas weiß, weil die Dinge nur halbgar angegangen werden. Vertraut darauf, dass sich Investments in Firmengründungen und Innovation auf lange Sicht lohnen! Drittens: Ein gescheites HotPot-Restaurant. Es kann nicht sein, dass wir dafür immer noch nach Düsseldorf fahren müssen!
Ben Ickenroth, surft

Erstens: Einen Top-Accelerator. Zweitens: Besseres Netzwerk aus Mentoren, Investoren und Acceleratoren. Drittens: Höhere Aufmerksamkeit in den Medien.
Sebastian Roßkothen, Herr Westermann

Mehr Gründer in Köln, die etwas riskieren wollen, noch mehr Unterstützung und Willen aus der Politik, die Branchenführung zu übernehmen. Mehr Sonne für all die Solaranlagen die wir in der Region bauen.
Till Pirnay, Installion

Einen Punkt wurde in der vorigen Frage schon genannt: Eine Initiative auf Landesebene, um Köln als Startup-Hotspot zu platzieren. Außerdem würden wir uns Bemühungen von der Stadt Köln und dem Land NRW wünschen, um Köln noch internationaler zu positionieren und damit attraktiver für internationale Startups zu machen. Nicht zuletzt hat Köln Nachholbedarf beim Thema Radwege – eine Orientierung an Kopenhagen, einer von Europas Fahrradhauptstädten, als Vorbild würde Köln noch deutlich attraktiver machen.
Michel Nicolai, epilot

Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness

In unserem Themenschwerpunkt Köln berichten wir gezielt über die Digitalaktivitäten in der Rheinmetropole. Mit circa 400 Startups, über 60 Coworking Spaces, Acceleratoren und Inkubatoren sowie attraktiven Investoren, zahlreichen Veranstaltungen und Netzwerken bieten Köln und das Umland ein spannendes Ökosystem für Gründerinnen und Gründer. Diese Rubrik wird unterstützt von der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH#Koelnbusiness auf LinkedInFacebook und Instagram.

KoelnBusiness

Foto (oben): Shutterstock