#Gastbeitrag Erste Kundentermine und Geduldsproben – Peakboard goes China

Das Stuttgarter Startup Peakboard hat ein Auge auf China geworfen. "Es ist Halbzeit bei unserem China-Abenteuer. Die Zeit vergeht wie im Flug und ein Termin jagt den nächsten. Besonderes Highlight war der Pitch im Shanghai Technology & Science Center", schreibt Gründer Patrick Theobald uns.
Erste Kundentermine und Geduldsproben – Peakboard goes China

Patrick Theobald, Gründer von Peakboard, ist derzeit in China unterwegs, um seine Expansionpläne ins Reich der Mitte vorzubereiten. Auf deutsche-startups.de schildert er seine Eindrücke – in Wort und Bild.

Es ist Halbzeit bei unserem China-Abenteuer. Die Zeit vergeht wie im Flug und ein Termin jagt den nächsten. Besonderes Highlight war der Pitch im Shanghai Technology & Science Center im Stadteil Xu Hui, ca. eine Busstunde von Jing An entfernt, in dem sich unser Hotel befindet. Im Publikum waren Vertreter von Investmentfirmen, die jeweils verscheidene Branchen betreuen. Darunter auch Industrie 4.0 und Digitalisierung im Allgemeinen – genau unser Bereich also. Es gab viel gutes Feedback und die Zuhörer haben den Eindruck erweckt, als hätten Sie die Peakbard-Idee verstanden.

Eigentlich liegt es mir eher, vor Kunden zu sprechen, die schon im Groben wissen, wohin die Reise geht. Einem Investor in sehr kurzer Zeit zu erklären, wie unser Geschäftsmodell und unser Produkt funktionieren, ist schwieriger als ich dachte. In jedem Fall gab es zum Kaffee viel Smalltalk und Visitenkarten wurden getauscht – das ist gut für’s ?? (Guan Xi). So nennt der Chinese die Beziehung zwischen Geschäftsleuten, die erst mal nicht direkt zum Umsatz führt aber Mindestvoraussetzung für erfolgreiche Geschäfte ist. Als jemand, der gerne zügig zum Punkt kommt, muss ich mich hier am Riemen reißen.

Darüber hinaus gab es ein Treffen mit dem Sägemaschinenhersteller, den ich bei Slush kennengelernt habe. Auch hier ging es überwiegend um Tee, Familie und Reisepläne. Zumindest konnten wir ein paar technische Details abklären. Leider war ich nur im Büro und nicht in der Halle, in der die Maschinen gebaut werden. Ich habe den Eindruck mitgenommen, dass wir uns bis zum ersten Umsatz noch etwas gedulden müssen.

Die Highlights der nächsten Tage sind die Industrial Automation Show, auf der wir mit einem Stand vertreten sind, ein Networking Breakfast in der Executive Lounge des Kempinski und der Google Demo Day, auf dem ich in einem 15-Minuten Pitch Peakboard vorstellen darf. Offiziell sind wir hiermit auf Betriebstemperatur. So kann’s weitergehen.

Zum Hintergrund: Peakboard goes China
Das Stuttgarter Startup Peakboard hat ein Auge auf China geworfen. “Die Gründe dafür sind offensichtlich: China als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wächst seit Jahren mit Raten, die wir im Westen seit dem Krieg nicht mehr kennen”, sagt Peakboard-Macher Patrick Theobald. “Vor einigen Monaten haben wir bei einem Pitch des deutsch-chinesischen Business- und Innovationshubs mitgemacht. Aus diesem Wettbewerb sind wir mit fünf anderen Startups als Gewinner hervorgegangen. Wir haben nun die Möglichkeit im Rahmen dieses Programm vier Wochen in Shanghai die Grundlage unserer China-Expansion zu legen. Es wird weitere Pitches vor Ort geben, Termine mit potenziellen Kunden und Partnern und wir werden als Aussteller auf der größten, asiatischen Messe für Automatisierung und Robotik auf Kundenfang gehen. Für alle Interessierten möchte ich diese Abenteuer in Form von regelmäßigen Videobotschaften und Blogartikel teilen.”

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Foto (oben): Shutterstock