#Anzeige Effektive Marketingstrategien für Gründer

Gerade junge Unternehmen wollen häufig am Anfang schon zu viel erreichen - und das trotz fehlender finanzieller Mittel. Stattdessen sollten Gründer versuchen, neue Kundengruppen erst einmal mit einem relativ überschaubaren Sortiment zu überzeugen.
Effektive Marketingstrategien für Gründer

Gerade neu gegründete Firmen müssen sich das Vertrauen ihrer Kunden hart erarbeiten. Doch zuvor ist es notwendig, Neukunden auf sich aufmerksam zu machen. Dazu müssen vor allem junge Unternehmen aus der Masse hervorstechen. Dies gelingt jedoch nur solchen Gründern, welche sich vorab überlegen, wie sie auf ihre Firma aufmerksam machen können. Wertvolle Tipps zum Thema Marketing für Gründer erhalten Sie in diesem Artikel.

Vor der eigentlichen Vermarktung: Analyse des Markts

Die Marktanalyse ist unbedingt erforderlich, um sich einen guten Überblick über die Konkurrenz sowie über die aktuelle Marktlage zu verschaffen. Je detaillierter eine solche Analyse ist, desto präzisere Voraussagen lassen sich treffen. Diese können dann wiederum der Grundstein für die Entwicklung von Marketingstrategien sein. Erst wenn alle Mitbewerber, Konkurrenzprodukte und die eigene Zielgruppe bekannt sind, lohnt sich das eigentliche Marketing. Alles andere wäre ein Schuss ins Blaue hinein und damit eine Verschwendung wertvoller Ressourcen.

Auf Grundlage der Marktanalyse können junge Unternehmen die eigene Position am Markt realistisch einschätzen. Infolgedessen können die berühmten “vier Säulen” – nämlich Kommunikation, Preis, Produkt und Distribution – optimal aufeinander abgestimmt werden. Selbst gute Produkte verkaufen sich nicht, wenn die Kommunikation, insbesondere mit potenziellen Kunden, ins Leere läuft.

Am Anfang nicht zu viel wollen

Gerade junge Unternehmen wollen häufig am Anfang schon zu viel erreichen – und das trotz fehlender finanzieller Mittel. Stattdessen sollten Gründer versuchen, neue Kundengruppen erst einmal mit einem relativ überschaubaren Sortiment zu überzeugen. Je kleiner die Produktpalette, desto weniger Marketingmaßnahmen benötigt man zusätzlich. Spezialisierungen ermöglichen es außerdem, trotz knappen Budgets effektives Marketing zu betreiben.

Alleinstellungsmerkmale hervorheben

Vor allem auf Märkten, welche ohnehin überlaufen sind, ist das Hervorstechen aus der Masse der Angebote wichtig. Potenziellen Kunden muss klar und deutlich vermittelt werden, was sie in genau diesem Unternehmen erwarten können und nirgends sonst. An dieser Stelle darf man dem erfolgreichen Marketing zuliebe den Mund ruhig einmal “zu voll nehmen” – nur wer von sich überzeugt ist, überzeugt auch die anderen.

Werbeartikel lassen Unternehmen sympathisch wirken

Auch wenn für Werbeartikel erst einmal etwas Geld investiert werden muss, zahlt sich der finanzielle und zeitliche Aufwand früher oder später aus. Oft werden ansprechende Werbeartikel sogar an Dritte weitergegeben. Dadurch entsteht eine indirekte Mund-zu-Mund-Propaganda. Die Bekanntheit des Unternehmens wächst zum Beispiel durch das Verschenken von Kulis, Ballons oder Tassen. Eine weitere Idee: Baumwolltaschen bedrucken und als Werbeartikel einsetzen.

Eigene Philosophie überlegen und kommunizieren

Unternehmen mit einer klar definierten Philosophie sind erfahrungsgemäß erfolgreicher. Als prominente Beispiele dienen Apple, Google und der Internetriese Amazon. Letzterer steht beispielsweise für eine besonders hohe Kundenfreundlichkeit und Kulanz. Erhält eine neu gegründete Firma eine eigene Persönlichkeit, wird sie für potenzielle Kunden ganz automatisch attraktiver. Deshalb sollte ein fester Slogan sowie ein adäquates Corporate Design vorhanden sein.

Für Außenstehende muss klar erkennbar sein, für welche Werte und Ziele ein neues Unternehmen steht – nur so kann langfristig Vertrauen aufgebaut werden. Am besten ist es, wenn man sich auf Werte festlegt, welche den Gründern tatsächlich am Herzen liegen. Das wirkt besonders authentisch. Das offensichtliche Zurechtbiegen der eigenen Ansichten wird dagegen in der Regel recht schnell entlarvt – Kunden sind nicht dumm.

Kooperationen können helfen

Es ist wichtig, sich mit anderen Unternehmen zu verbünden – ganz nach dem Motto: “Eine Hand wäscht die andere.” Wenn zwei Gründer zusammentreffen, sollten sich die Dienste der jeweiligen Gründer am besten sinnvoll ergänzen. Aus derselben Branche stammen sollten sie hingegen nicht, denn sonst wäre die Gefahr der gegenseitigen Konkurrenz zu groß. Falls die beiden Partner dieselbe Zielgruppe haben, bieten sich erst recht Kooperationen an. Hier sollte man allerdings darauf achten, dass der Kooperationspartner nicht wesentlich unbekannter ist als das eigene Unternehmen.

Präsenz zeigen in der Öffentlichkeit

Der Besuch von Messen oder Tagungen ist für eine junge Firma unerlässlich. Zumindest einzelne Personen sollten unbedingt öffentliche Veranstaltungen nutzen, um neue Kontakte zu knüpfen. Oftmals ergeben sich aus diesen Begegnungen lukrative Kooperationen oder neue Kunden. Messen sind eine gute Möglichkeit, um seine Produkte nicht nur online, sondern auch auf einer persönlichen Ebene zu bewerben. Beim direkten Kontakt mit den Kunden überzeugen die Vorzüge der eigenen Waren oder Dienste in der Regel mehr als auf gedrucktem Papier oder auf der Firmenwebsite. Wer dann auch noch professionell erstellte Visitenkarte oder noch besser Flyer mit sich führt, der kann beim Besuch öffentlicher Veranstaltungen nur noch gewinnen.

Online-Netzwerke: Die Litfaßsäulen der Neuzeit

Wer in der heutigen Zeit auf den sozialen Plattformen wie Facebook, Instagram und Co keine Präsenz zeigt, der wird nicht wahrgenommen. Aus diesem Grund sollten die Profilseiten junger Unternehmen stets gepflegt werden. Das kostet Mühe und Zeit – lohnt sich aber definitiv. Dazu zählt auch das Beantworten von Kommentaren und die Veröffentlichung neuer Beiträge. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Posts nicht zu werblich wirken, sondern den Besuchern einen echten Mehrwert bieten. Ansehnliche Bilder und charmante Texte sind ausschlaggebend dafür, dass ein Profil neue Abonnenten und Besucher bekommt.

Foto (oben): Shutterstock