Gründeralltag “Viel wichtiger ist es, den richtigen Investor anzusprechen”

Wie spricht man als Gründer am besten einen Investor an? "Am besten gut vorbereitet, wie bei jedem wichtigen Salesgespräch. Und idealerweise schafft man es über andere Gründerinnen oder Angel direkt einen Kontakt zu bekommen", sagt Alexander Kölpin von WestTech Ventures.
“Viel wichtiger ist es, den richtigen Investor anzusprechen”

Wie spricht man am besten einen Investor an? In den vergangenen Monaten haben wir 25 Gründerinnen und Gründer genau danach gefragt – siehe “25 Tipps, wie man am besten einen Investor anspricht“. Nun drehen wir den Spieß erneut um und stellen die Frage mehreren bekannten Investoren.

Am sinnvollsten über eine Empfehlung oder auf Konferenzen. Auf keinen Fall sollte man versuchen, einfach seinen Businessplan ohne vorherigen Kontakt an eine Info@VC-Mailadresse oder gar per Post zu schicken.
Thomas Preuss, Deutsche Telekom Capital Partners

Ich finde, viel wichtiger ist es den richtigen Investor anzusprechen. Diese zu identifizieren erfordert guten Research. Bei der Ansprache hilft natürlich ein „warmes Intro“ über einen gemeinsamen Kontakt.
Rayk Reitenbach, IBB Beteiligungsgesellschaft

Aus Gründersicht ist es immer besser einen warmen Lead zu einem Investor zu bekommen, als ihn kalt über Email oder Telefon anzusprechen. Wir stellen jedoch sicher, dass unabhängig vom Approach, jedes Gründungsthema qualifiziert „bearbeitet“ wird und ordentlich Feedback bekommt.
Romy Schnelle, High-Tech Gründerfonds

Ich würde Gründern wo immer möglich die direkte Kontaktaufnahme – über Email oder Telefon – empfehlen.
Lucian Schönefelder, KKR

Am besten gut vorbereitet, wie bei jedem wichtigen Salesgespräch. Und idealerweise schafft man es über andere Gründerinnen oder Angel direkt einen Kontakt zu bekommen. Ich kann aber versichern, dass wir bei WestTech alle Mails, die an Pitch@WestTechVentures.com gehen auch lesen.
Alexander Kölpin, WestTech Ventures

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.