Gastbeitrag 5 Smart-Living-Hacks für die dunkle Jahreszeit

Mit smarten Lichtinstallationen könnt ihr nicht nur den Winterblues bekämpfen, sondern auch euer Heim vor Einbrechern schützen. Im Herbst und Winter steigt die Zahl der Einbrüche an – kein Wunder, schließlich agieren Eindringlinge in dieser Zeit im Schutz der Dunkelheit.
5 Smart-Living-Hacks für die dunkle Jahreszeit

Der Himmel ist grau, der Regenschirm wird zum ständigen Begleiter und die Tage werden immer kürzer – mit anderen Worten: Es ist November. Kein Wunder also, dass viele Menschen sich jetzt in die eigenen vier Wände zurückziehen und dort wieder mehr Zeit verbringen. Zeit, die sich gut nutzen lässt: Wir haben für euch fünf Smart-Living-Hacks aus verschiedenen Lebensbereichen zusammengestellt, mit denen ihr euer Zuhause intelligenter macht und euch im Alltag speziell gegen die dunkle Jahreszeit wappnen könnt.

Smart Heizen – und Energiesparen
Intelligente Thermostate gibt es viele, zu wahren Genies werden sie aber erst in Kombination mit anderen smarten Geräten, wie Tür- und Fenstersensoren. Ein Beispiel für die Heizperiode: Euer smartes Thermostat ist so eingestellt, dass die Heizung unter der Woche eine Stunde vor dem Aufstehen die Temperatur erhöht. Wenn ihr das Haus verlasst, meldet der Türsensor, der mit dem Thermostat verknüpft ist, dass die Temperatur wieder gesenkt werden kann und eine Stunde, bevor ihr von der Arbeit kommt, wird sie wieder automatisch hochgefahren. So bleibt eure Wohnung immer ausreichend geheizt und kühlt nicht aus, wird aber nie unnötig warm gehalten und spart euch am Ende auch Heizkosten.

Bye bye, Winterblues: Mit Licht gegen Mattheit
Kurze Tage, lange Nächte, wenig Sonnenlicht – das schlägt vielen Leuten aufs Gemüt. Licht hat direkte Auswirkungen auf eure Stimmung und Leistungsfähigkeit und smarte Leuchten können eingesetzt werden, um diese positiv zu beeinflussen. Während blaues Licht am Schreibtisch gezielt die Konzentration fördert, hilft beispielsweise gedimmtes Licht mit hohem Gelb-Anteil am Abend nach einem langen Tag runterzukommen. Rotes Licht soll gegen Müdigkeit wirken und Orange ist aufbauend. Mithilfe von steuerbaren, farbigen LEDs lässt sich so selbst im dunkelsten Winter durch einen Klick ganz einfach das Lichtszenario im Raum und damit die Atmosphäre ändern.

Safety First: So schützt ihr euer Zuhause vor Einbrechern
Doch mit smarten Lichtinstallationen könnt ihr nicht nur den Winterblues bekämpfen, sondern auch euer Heim vor Einbrechern schützen. Im Herbst und Winter steigt die Zahl der Einbrüche an – kein Wunder, schließlich agieren Eindringlinge in dieser Zeit im Schutz der Dunkelheit. Mit intelligenten Lampen, die sich aus der Ferne steuern lassen, könnt ihr den Eindruck erwecken, dass ihr zuhause seid und so potentielle Diebe abschrecken, bevor sie überhaupt einen Einbruch versuchen. Kommt es doch zu einem Einbruch, empfiehlt sich der Einsatz von IP-Kameras für den Innen- oder Außenbereich: Sie warnen euch – egal, wo ihr seid – über das Smartphone, wenn Einbrecher sich unbefugten Zugriff zur Wohnung verschaffen, so dass ihr unmittelbar reagieren könnt, und zeichnen außerdem die Tat auf.

Keine Platz für Ausreden: Im Winter fit und motiviert bleiben
Den inneren Schweinehund zu überwinden und zum Sport zu gehen ist für viele das ganze Jahr lang eine Herausforderung – im Winter jedoch oft noch schwerer, denn wer verlässt schon abends gern die Couch, um durch die Kälte zu laufen? Fitness-Tracker sind als Motivationshilfe beliebt, lassen sich aber auch theoretisch leicht ignorieren. Das passiert nicht, wenn man sich mit Freunden oder Familienmitgliedern misst. Eine weitere Möglichkeit: Der Büro-interne Wettbewerb um die höchste Schrittzahl mit den Kollegen.

Ganz ohne Weihnachtsmann: Passgenaue Weihnachtsstimmung
Zum Schluss noch ein Hack für die Weihnachtszeit, der für überraschte Blicke und leuchtende Augen sorgen wird – und zwar ganz ohne Weihnachtsmann. Mithilfe der Verknüpfung von intelligenten Lampen, einer Wifi-fähigen Steckdose und einem smarten Sensor mit Gesichtserkennung, könnt ihr eure Weihnachtsbeleuchtung so einrichten, dass sie in einer bestimmten Farbe und passender Musik genau dann angeht, wenn eine bestimmte Person den Raum betritt. Ein Beispiel: Der Neffe betritt das Wohnzimmer, alle Lichter leuchten bunt und es wird Jingle Bells gespielt. Auftritt Schwiegermutter: Die Lampen blinken rot und es ertönt Metallica – da ist weihnachtlicher Spaß garantiert.

Über den Autor
Andreas Bös ist Senior Director bei Conrad Connect, der führenden IoT-Plattform für Smart Living. Bös verfügt über langjährige Erfahrung in der IT- und Elektrobranche, im Smart Home- und IoT-Bereich sowie im Innovationsmanagement. Er war unter anderem als Vorstand Marketing und Vertrieb der ELV Elektronik AG sowie der eQ-3 AG und als Geschäftsführer von reichelt elektronik tätig. Darüber hinaus gründete er mit DEVIEHL LTD ein eigenes Start-up in London und verfügt über Expertise in der internationalen Tech- und Digitalszene.

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Foto (oben): Shutterstock

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