Die Löwen brüllen wieder! TattooMed, Fluxbag und Co. treten vor die Löwen #DHDL

An diesem Dienstag flimmert bei Vox wieder “Die Höhle der Löwen” über den Bildschirm. In der zweiten Folge der vierten Staffel sind Fluxbag, Helga, MySchleppApp, TattooMed und Teamwallet an Bord. Wir freuen uns wieder auf einen spannenden Abend und viele Deals.
TattooMed, Fluxbag und Co. treten vor die Löwen #DHDL

Auch in der vierten Staffel der VOX-Erfolgsshow “Die Höhle der Löwen” wittert die Jury wieder fette Beute. Auf den Löwensesseln nehmen in diesem Jahr wieder Frank ThelenJudith WilliamsRalf Dümmel und Carsten MaschmeyerPlatz. Neu im Reigen der Fernsehraubtiere ist Politikerin und Unternehmerin Dagmar Wöhrl. Zudem nimmt in einigen Folgen der ehemalige Medienmacher Georg Kofler als Ersatz für Dauerlöwin Williams, die während der Dreharbeiten erkrankte, auf einem der Löwensessel Platz.

Die Erwartungen an die neuen und alten Löwen sind hoch! In der dritten Staffel investieren die Löwen in 34 Deals publikumswirksam rund 6,61 Millionen Euro. Nicht immer kommen zwar alle Deals nach der Show zustande (2016 waren es über 10), dennoch war dies im Vergleich zu den Vorjahren ein deutlicher Sprung nach vorne. In der zweiten Staffel gab es im TV 21 Deals und eine (geplante) Investmentsumme in Höhe von 3,195 Millionen Euro. 15 Deals platzten dann aber. In der ersten Staffel platzten von 16 geplanten Deals (1,87 Millionen Euro Investmentsumme) gleich 11.

Nun aber wieder schnell rein in die Löwengrube. Hier die Start-ups der aktuellen Folge, die um 20:15 Uhr bei VOX über den Bildschirm geht.

Teamwallet
Michael Schweizer, Nicolo Incorvaia, Kai Hörsting und Michael Schreiner sind begeisterte Fußballer und langjährige Mannschaftskameraden. Der zeitintensive Job des Kassenwarts war im Verein äußerst unbeliebt. Deshalb gründeten sie „Teamwallet“, die digitale Mannschaftskasse. Um mit der App in die nächste Liga aufzusteigen brauchen sie dringend ein Investment von den „Löwen“. Für ein Investment von 75.000 Euro bietet Teamwallet 10 % Geschäftsanteile. Frank Thelen weiß: „Ihr seid in einem brutal schwierigen Markt.“ Werden die Sportler in der Höhle dennoch ein neues Teammitglied finden?

TattooMed
Eine hitzige Debatte liefern sich Janusz Hermann und Jenny Fischer mit den „Löwen“. Die beiden Jungunternehmer haben mit „TattooMed“ die erste speziell entwickelte Pflegeserie für tätowierte Haut auf den Markt gebracht. Gründerin Jenny hat viele Jahre in einem Tattoostudio gearbeitet und war nie zufrieden mit den konventionellen Produkten. Für den Hausgebrauch konnte sie ihren Kunden keine umfassende Pflege anbieten, die die Haut schützt und das Tattoo vor dem Verblassen bewahrt. Daraufhin holte Jenny Mitgründer und Ex-Freund Janusz sowie einen erfahrenen Pharmazeuten ins Boot und machte sich an die Entwicklung ihrer eigenen Serie für die Hautpflege und den Sonnenschutz. Auch die Klarsichtfolie nach der Tätowierung hat ausgedient. Stattdessen gibt es ein hauchdünnes Pflaster, mit dem man auch unter die Dusche gehen kann. Seit 2013 sind Janusz und Jenny mit ihren Produkten nun schon auf dem Markt. Um das Unternehmen endlich richtig groß zu machen, benötigen sie 300.000 Euro von den Löwen für 10 % der Unternehmensanteile. Werden sie den entscheidenden Stich landen?

Fluxbag
Im Urlaub Schwimmtiere oder beim Camping Luftmatratzen aufzublasen ist mühsam und wird von niemandem gerne übernommen. Deswegen haben Jens Thiel und Lucas Richter den Fluxbag entwickelt. Ihr Motto: „Aufblasen war gestern, jetzt kommt fluxen!“ Ihr Trick: „Die Schönheit der Physik“, verrät Jens. Mit drei Litern Lungenvolumen lassen sich im Fluxbag 150 Liter Luft erzeugen, der damit als Luftpumpe genutzt werden kann. Ist die Luft raus, lässt sich der Beutel klein zusammenrollen. Mit einem Investment von 130.000 Euro soll das Unternehmen nun größer werden. Dafür bieten Jens und Lucas 10 % Firmenanteile. Wird einer der „Löwen“ einen langen Atem beweisen?

MySchleppApp
„Die Notrufsäule aus der Jackentasche“: Das verspricht die Erfindung von Santosh Satschdeva und Frank Heck. Ihre MySchleppApp ist eine Art digitaler ADAC, bei dem Nutzer bequem zu einem festgelegten Preis einen seriösen Abschleppdienst in der Nähe finden können – und das ohne lange Wartezeiten. Statistisch nimmt jeder Autofahrer zweimal in seinem Leben einen solchen Dienst in Anspruch, wissen die beiden Gründer. Bei Judith Williams ist es sogar mehr, gibt die „Löwin“ zu: „Ich bin schon öfter als zweimal abgeschleppt worden, weil ich vergessen habe zu tanken.“ Für ihr Start-up erhoffen sich Santosh und Frank finanzielle Unterstützung von 100.000 Euro und bieten dafür 10 % ihrer Firma. Ob einer der „Löwen“ auf die Pannenhilfe 2.0 abfährt?

Helga
„Algen sind DAS Lebensmittel der Zukunft“, erklärt die gelernte Chemikerin Anneliese Niederl-Schmiedinger. Gemeinsam mit Renate Steger und Ute Petritsch hat die Österreicherin ein Erfrischungsgetränk basierend auf der Chlorella-Alge auf den Markt gebracht, kurz: HELGA (steht für „healthy algae“). Als „functional beverage“ ist HELGA vegan, reich an Vitaminen und arm an Zucker: Eine Flasche Helga enthält nur 30 Kalorien und deckt mehr als 25 % des Tagesbedarfs an Vitamin B12. Nun wollen die drei Gründerinnen das Superfood „Alge“ auch in Deutschland verbreiten. Dafür benötigen sie ein Investment von 375.000 Euro und bieten im Tausch 15 % ihrer Firma. Ob sich die „Löwen“ mit der Superbrause aus ihrer Höhle locken lassen?

Rückblick
In der zweiten Staffel blickt DHDL auf Little Lunch (Staffel 2), eBall (Staffel 3) und Limberry (Staffel 3) zurück. Die Gründer und ihre Löwen berichten über die bisherige Zusammenarbeit, ihre Zukunftspläne und erklären auch, warum beim eBall der Deal am Ende nicht zustande gekommen ist.

Lesetipp: “Die Höhle der Löwen – Deals (2016)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2015)“, “Die Höhle der Löwen – Deals (2014)“.

Jetzt runterladen: “Ich bin raus! – Deal – Micky Maus – Das ultimative ‘Die Höhle der Löwen’-Bullshit-Bingo

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Foto (oben): MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.