Gründeralltag “Lügen haben in der Start-up-Welt sehr kurze Beine”

Was sollten Gründer vor Investoren niemals machen? "Egal ob vor, während oder nach einer Beteiligung: Ehrlichkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften, denn bekanntermaßen haben Lügen – insbesondere in der Start-up Welt – sehr kurze Beine", sagt Luca Martinelli, b-to-v Partners.
“Lügen haben in der Start-up-Welt sehr kurze Beine”

Was sollten Gründer vor Investoren niemals sagen oder machen? In den vergangenen Monaten haben wir 25 Gründerinnen und Gründer genau danach gefragt – siehe “Dies von Investoren niemals machen!“. Nun drehen wir den Spieß erneut um, und stellen mehreren Investoren genau diese Frage.

Pauschal lässt sich das schlecht sagen, denn manchmal muss man wagen um zu Gewinnen. Wir sehen es sehr gerne, wenn Gründer ihr Unternehmen in- und auswendig kennen, einen klaren Plan haben und wissen, wo sie in einem Jahr stehen wollen.
Ulli Jendrik Koop, Digital Health Ventures

Beide Seiten sollten niemals Vertrauen missbrauchen oder unaufrichtig sein. Mit allem anderen können wir umgehen.
Matthias Dill, Statkraft Ventures

Schlecht vorbereitet sein. Es gibt nichts Unprofessionelleres als ein Gründer, der seinen Markt, seine Zahlen und Geschäftsmodell nicht in und auswendig kennt.
Sascha van Holt, SevenVentures

Egal ob vor, während oder nach einer Beteiligung: Ehrlichkeit ist eine der wichtigsten Eigenschaften, denn bekanntermaßen haben Lügen – insbesondere in der Start-up-Welt – sehr kurze Beine. Außerdem sollte man – als Gründer wie als Investor – stets eine gewisse Bodenhaftung bewahren.
Luca Martinelli, b-to-v Partners

Ein schlechtes Wort über den besten Fußballverein der Welt verlieren! Spaß beiseite. Ein No-Go wäre definitiv, wenn man merkt, dass sich die Gründer untereinander nicht einig sind. Auch Überheblichkeit oder gar Größenwahn kommen bei uns gar nicht gut an.
Cédric Köhler, Creathor Venture

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.