"Lösen ein Problem, das jeder kennt" Mit Cashlink Geld an Freunde schicken – ganz ohne App!

Bei Cashlink geht es um den Empfang und das Senden von Geld – etwa unter Freunden. “Ein Cashlink ist ein Zahlungslink, der es ermöglicht Geld einfach, sicher und kostenlos zu empfangen. Zahlende erhalten den Link und senden dem Empfänger das Geld per Lastschrift
Mit Cashlink Geld an Freunde schicken – ganz ohne App!

“Wir sind davon überzeugt, dass die Zeit gekommen ist, in der das Versenden von Geld in Deutschland endlich einfach wird”, sagt Lars Olson von Cashlink. Das Unternehmen biete jedem Besitzer eines Girokontos eine „schnelle, einfache und vor allem sichere Möglichkeit, Geld per Link von Freunden, Familien oder Bekannten zu empfangen bzw. an diese zu senden“, heißt es. Das Ganze ohne aufwändige Verifizierung und App – per Lastschrift.

Bei Cashlink geht es um den Empfang und das Senden von Geld – etwa unter Freunden. “Ein Cashlink ist ein Zahlungslink, der es ermöglicht Geld einfach, sicher und kostenlos zu empfangen. Zahlende erhalten den Link und senden dem Empfänger das Geld per Lastschrift”, heißt es auf der Startseite der Plattform. Der web-basierte Service setzt dabei lediglich ein deutsches Girokonto voraus. Ein Konzept, das auch das gescheiterte Berliner Start-up Cookies etablieren wollte. Und auch Payfriendz wollte diesen Markt schon erobern. Mit Feuereifer sind auch Cringle und Lendstar im Segment unterwegs.

“Sehen uns für das zukünftige Wachstum gut gerüstet”

Im Mini-Interview mit deutsche-startups.de spricht Cashlink-Mitgründer Lars Olson über Patientenakten, Wettbewerbsvorteile und Konkurrenten.

Welches Problem wollen Sie mit Cashlink lösen?
Mit Cashlink können Nutzer vorgelegtes Geld von ihren Freunden per WhatsApp direkt auf ihr Bankkonto zurückerhalten, ohne dass man sich dafür anmelden muss. Cashlink wurde von vier Studenten des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickelt, um das Geldeinsammeln so einfach wie möglich zu machen – es wird lediglich ein Konto bei einer deutschen Bank benötigt. Um Geld zu empfangen, benötigen die zahlenden Personen hierfür auch keine App.

Jede Woche entstehen dutzende neue Start-ups, warum wird ausgerechnet Cashlink ein Erfolg?
Cashlink löst ein Problem, das jeder kennt und das auch nie wirklich verschwindet. Wir sind davon überzeugt, dass die Zeit gekommen ist, in der das Versenden von Geld in Deutschland endlich einfach wird. Allein schon deshalb sehen wir gute Chancen unseren Service am Markt zu etablieren. Zusätzlich ist das Gründerteam sehr gut und breit aufgestellt. Es besteht aus zwei Informatikern und zwei Wirtschaftsingenieuren. Durch das starke Fintech-Netzwerk in Frankfurt, unseren etablierten Partnern – dem Deutsche Börse Venture Network und der solarisBank AG aus Berlin sehen wir uns für das zukünftige Wachstum gut gerüstet.

Wer sind Ihre Konkurrenten?
Typischerweise werden wir mit der Sparkassen-App Kwitt, Cringle, PayPal und Lendstar verglichen. Der Vorteil von Cashlink: Jeder kann Cashlink nutzen – der Geldempfänger muss sich keine Gedanken machen, ob die andere Person auch Cashlink „hat“. Unsere Nutzer müssen nämlich nicht zwingend eine App herunterladen, sondern können es direkt im Browser nutzen. Den Onboarding-Prozess, sowohl für das Geldempfangen als auch für das Senden von Geld, haben wir auf das absolute Minimum reduziert.

Wer unterstützt ihr Start-up finanziell?
Der aktuelle Cash-Bedarf ist gedeckt. Unsere Idee hat Investoren überzeugt und wir sind in der Finalisierungsphase der ersten großen Finanzierungsrunde. Das Geld wird primär für die Weiterentwicklung des Tools und die Vergrößerung des Teams genutzt. Und natürlich wird ein großer Teil des Geldes in den Aufbau der Nutzerbasis fließen.

Wie wollen Sie Geld verdienen?
Der Aufbau der Nutzerbasis und die Gewinnung von strategischen Kooperationspartnern hat im Moment Vorrang. Zukünftig ist ein Premium-Service für Unternehmen geplant, die Cashlink kommerziell nutzen möchten. Für Privatpersonen wird Cashlink immer kostenlos sein. Lediglich die kommerzielle Nutzung als Zahlungstool auf Marktplätzen bzw. im B2B-Bereich wird mittelfristig Gebühren kosten.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.