Pitch-Training für Gründer Pitchbot – hier kann jeder seine Pitchqualitäten trainieren

Jetzt kommt der Pitchbot, der erste Chatbot rund um Präsentationen vor Investoren. Für uns geht der Pitch am Schluss gut richtig gut aus, wir bekommen 1,28 Millionen für unserer Projekt. Uns hat der Pitchbot überzeugt. Mitmachen lohnt sich!
Pitchbot – hier kann jeder seine Pitchqualitäten trainieren

Chatbots sind gerade so richtig angesagt. Mit dem Pitchbot gibt es nun einen Chatbot, den sich jede Gründerin und jeder Gründer einmal gang genau ansehen sollten. Denn der Pitchbot, hinter dem das Start-up Gigster steckt, kümmert sich um Trainingseinheiten in Sachen Elevator Pitches. Und seine Idee muss man als Startupper bekanntlich ständig irgendwo pitchen.

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Und so positioniert sich die amerikanische Plattform: “Pitchbot simulates a pitch meeting with an angel, incubator, seed fund or VC firm. You respond to multiple-choice questions about your product, team, growth and values as you try to impress the investor. If your answers show you know how to build a great startup, you win a mock-up funding term sheet. Seem like a misguided wantrepreneur, and you’ll get shown the door”.

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Zum Start muss jeder Pitchbot-Nutzer erst einmal seine Pitch-Situation auswählen. Man hat die Wahl zwischen Angel Investor, Incubator, Seed Fund und VC Firm. Wir entscheiden uns für Angel Investor. Der Pitchbot fragt uns: “I’ve heard a bit about your project, but I’d love to learn more. What are you working on?” Wir pitchen dem Investor einen Short Messaging Service! Auf das Konzept geht der Pitchbot erst einmal nicht näher ein, er will viel lieber was über unsere Mitgründer wissen. Es folgen weitere Fragen über die Exits, die wir schon hatten, die Marktgröße und Wettbewerber.

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Das Gespräch mit dem Pitchbot ist insgesamt zwar (digital) oberflächlich, es werden aber viele wichtige Dinge, die echte Investoren auch abfragen, geklärt. Und es soll ja auch schon der ein oder andere Deal über die Bühne gegangen sein, weil Gründer und Investor stundenlang SMS ausgetauscht haben. Am Ende geht es gut für uns aus, wir bekommen 1,28 Millionen Dollar für unserer Projekt, das sich im Betastatus befindet, schone einige hundert Nutzer hat und ein tolles Wachstum vorweisen kann. Uns hat der Pitchbot überzeugt.

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Foto (oben): Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.