8000 Quadratmeter für Gründer weXelerate – ein Start-up-Zentrum der Superlative

Wien will sich nicht länger hinter den großen Start-up Hub wie London oder Berlin verstecken. Das muss es auch nicht, denn derzeit entsteht in Österreich und vor allem in Wien eine lebendige Startup Szene. Mit weXelerate entsteht nun einer der größten Startup-Hubs im Herzen der Landeshauptstadt.
weXelerate – ein Start-up-Zentrum der Superlative

Die Zeiten sind vorbei: Wien will sich nicht länger hinter den großen Start-up Hubs wie London oder Berlin verstecken. Das muss es auch nicht, denn derzeit entsteht in Österreich und vor allem in Wien eine lebendige Startup Szene, die auch seitens der Regierung inhaltlich wie finanziell unterstützt wird. Mit Elevate ist so beispielsweise zuletzt ein großer
Chatbot-Accelerator an den Start gegangen. Wien will sich damit nicht zuletzt als Chatbot Hochburg in Stellung bringen. Über dieses und vieles andere berichten wir regelmäßig in unserem Themenschwerpunkt Österreich.

Mit weXelerate entsteht nun einer der weltweit größten Startup-Hubs im Herzen der österreichischen Landeshauptstadt. Hinter dem Vorhaben stehen keine Geringeren als die führenden Akteure der Wiener Startup Szene: die Venture-Firmen Speedinvest, i5invest, Blue Minds Factory, Pioneers, PASS Invest ziehen in das vier-stöckige Gebäude im Herzen der Donaumetropole. Insgesamt 8000 Quadratmeter Fläche und vier Etagen umfasst das Gebäude. Eine Menge Platz, um eine aufstrebende Szene zu stärken.

Sichtbarmachen von Startups

„Die meiste Fläche ist jetzt schon vermietet, wir sind bereits auf der Suche nach weiteren“, verrät Mit-Initiator Markus Wagner von i5invest. Wagner ist in der Szene kein Unbekannter. Schon einmal arbeitete er eng mit Oliver Holle von SpeedInvest zusammen. Jetzt werden erneut Ressourcen gebündelt. „Mit dem Finanzvolumen aller Partner können wir große Projekte gemeinsam aufsetzen“, ist sich Wagner sicher. Ziel ist es dabei auch, die Sichtbarkeit europäischer Startups in den USA zu erhöhen. Wagner lebt seit vielen Jahren im Valley und weiß, wie wenige europäische Startups es tatsächlich dort schaffen, wahrgenommen zu werden. Nämlich wenige!

Um jungen Unternehmen und ihrer Idee die Möglichkeit zur Entwicklung zu geben, hat das Team des weXelerate ein je 100 Tage dauerndes kostenloses Acceleratoren-Programm ausgedacht. Dieses soll ab Sommer zwei Mal im Jahr für je 50 Startups stattfinden. „Unser Fokus wird liegt dabei vor allem auf den Innovationsfeldern Internet of Things, FinTech und Media liegen“, sagt Wagner. Die Bewerbungen laufen derzeit schon. In Summe rechnet das Team mit 10.000 Bewerbungen von Startups aus der ganzen Welt.

Als Unternehmenspartner konnten die UniCredit Bank Austria, Ithuba Capital AG, Kurier, T-Mobile, UNIQA und Wüstenrot ihre dreijährige Kooperation für das Akzeleratorprogramm zugesagt. Als „Corporate Leader“ sichern sie sich somit Wettbewerbs- und Knowhow-Vorteile.

Das Zentrum wird an 365 Tagen pro Jahr rund um die Uhr geöffnet und das gesamte Erdgeschoss ein öffentlich zugänglicher Co-Working Space sein.

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Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.

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