Daniel Weber von trendius “Wir müssen Geduld und Vertrauen zu den Kunden investieren”

Kleider von der Stange? Passen nie. In dem Online-Shop trendius sollen die Kunden künftig die Möglichkeit haben, das richtige Outfit dank einer individuellen Figurberatung zu finden. Über Typberatung, Problemzonen sowie Geduld und Vertrauen zu den Kunden spricht Gründer Daniel Weber im Gründer-Kurzinterview.
“Wir müssen Geduld und Vertrauen zu den Kunden investieren”

Kleider von der Stange? Passen nie. In dem Online-Shop trendius sollen die Kunden künftig die Möglichkeit haben, das richtige Outfit dank einer individuellen Figurberatung zu finden. Über Typberatung, Problemzonen sowie Geduld und Vertrauen zu den Kunden spricht Gründer Daniel Weber im Gründer-Kurzinterview.

Welche Idee steckt hinter Ihrem Start-up?
Die Idee hinter unserem Start-up ist es, jeder Frau eine einfache und schnelle Typberatung zu ermöglichen. Somit können Frauen kostenlos eine Typberatung machen, das Portal passt sich automatisch dem Figur-Typen an und zeigt dem Nutzer nur die Bekleidung, Accessoires und Outfits, die genau zum Nutzer passen. Alles was gekauft wird, betont die Vorzüge und retuschiert die Problemzonen.

Wir bieten aus vielen Online-Shops Mode und Fashion an. Das hat den Vorteil, dass der Nutzer eine riesige Auswahl an Artikel hat und nicht wie üblich sich von Shop zu Shop durchstöbern muss. Kurz gesagt. Frauen sehen im trendius-Portal eine riesige Auswahl an Mode und Fashion, die genau zu Ihrem Figur-Typen passt und das aus vielen Online-Shops. Dieser Service ist auch für große Größen verfügbar.

Wie sehr bzw. in welchen Punkten hat sich ihr Konzept von der ersten Idee bis zur Gründung verändert?
Eigentlich kaum. Wir haben die Idee mit der Typberatung und dem Portal wie er heute online ist genauso umgesetzt wie wir es ganz am Anfang geplant haben.

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von ihnen ab?
Unsere Mitbewerber sind eigentlich alle, die ein Mode und Fashion Portal im Bereich affiliate Marketing betreiben. Viele dieser Portale haben zwar die Funktion, dass Nutzer eigene Outfits kreieren können, aber letztendlich weiß der Kunde trotzdem nicht, ob es jetzt zum Figur-Typ passt oder nicht. Und da unterscheiden wir uns. Bei uns bekommt der Kunde genau die Mode und die Outfits für die Inspiration, die genau zum Typ passt.

Was ist der entscheidendste Faktor, damit Ihr Start-up den Durchbruch schafft?
Wir merken gerade, dass wir viel Geduld und Vertrauen zu den Kunden investieren müssen, da diese Idee noch neu ist und die Menschen noch recht vorsichtig an die Sache ran gehen. Wir bekommen viele Anfragen, ob der ganz ganze Service auch wirklich kostenlos ist. Da wir noch ein neues und junges Start-up sind und die Idee auch neu ist, konzentrieren wir uns eben auf diesen Faktor. Wenn wir das geschafft haben, sollte unser Durchbruch eigentlich geschafft sein.

Wie wollen Sie Geld verdienen und wann schreiben sie schwarze Zahlen?
Bei uns ist es eigentlich recht einfach. Wir bieten dem Kunden ein Service an, indem das gezeigt wird was passt. Wenn jetzt zum Beispiel ein Kleid gesucht wird und der Kunde durch uns das Kleid im jeweiligen Shop kauft, bekommen wir eine Provision.

Welche Märkte wollen Sie mittel- und langfristig erobern?
Mittelfristig wollen wir ein Standbein in Deutschland aufbauen. Wenn wir das geschafft haben, geht es Richtung Österreich und die Schweiz. Schritt für Schritt wollen wir dann unseren Service auch in Frankreich und Groß-Britannien anbieten.

Welche Meilensteine wollen Sie in den kommenden zwölf Monaten auf jeden Fall erreichen?
Auf jeden Fall werden wir versuchen bis dahin Richtung schwarze Zahlen zu steuern und uns ein Image aufbauen indem der Kunde, falls er wieder online shoppen möchte an trendius denkt.

Im Fokus: Weitere Interviews mit jungen Gründern gibt es im Special Gründerinterviews

Zur Person:
Daniel Weber studierte Fachrichtung Informationswissenschaften an der
Fachhochschule in Darmstadt mit dem Studienschwerpunkt Marktforschung, Online-Marketing und Management im Bereich E-Commerce. Trendius mit Sitz in Münster gründete er Anfang 2015.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.