Du riechst so gut Mit Thronjuwel durftet es auf dem Klo immer gut

In der "Höhle der Löwen" buhlt Thronjuwel bald um ein Investment in Höhe 120.000 Euro. Hinter dem skurrilen Thronjuwel verbirgt sich ein "Präventiv-Spray gegen unangenehmen Toilettengeruch". Richtig gelesen: Es geht um ein Spray, welches verhindert, dass es nach dem Geschäft quasi stinkt.
Mit Thronjuwel durftet es auf dem Klo immer gut

Thronjuwel heißt das etwas ungewöhnliche Projekt von Cornelia Tanzer und Alexander Berges. Hinter dem skurrilen Namen verbirgt sich ein “Präventiv-Spray gegen unangenehmen Toilettengeruch”. Richtig gelesen: Es geht um ein Spray, welches verhindert, dass es nach dem großen Geschäft quasi stinkt wie Sau. Was im Büro durchaus schon mal zu sehr peinlichen Situationen führen kann, etwa wenn der potenzielle Neukunde die Toilette nach einem betritt und es dort müffelt wie sonst was. Klar, kein Weltuntergang, aber durchaus peinlich.

Wer Thronjuwel zur Hand hat, muss dieses vor dem Gang auf den Thron, auf die Wasseroberfläche in der Toilette sprühen. “Es entsteht ein dünner Film unserer speziellen pflanzlich-ätherischen Essenz auf der Wasseroberfläche”, berichten die Thronjuwel-Macher, die demnächst auch die Geldgeber in “Die Höhle der Löwen” von ihrem Produkt begeistern möchten. Nach dem Toilettengang muss man nur abspülen, fertig. “Der dünne Film wird mit weggespült, ist biologisch abbaubar und belastet das Abwasser nicht”, verspricht das junge Unternehmen, das sein Produkt über seine Website und Amazon verbreitet.

ds-thronjuwel

Alles in allem ein nettes, nützliches Produkt, aber ein Produkt, das keine Killer-Applikation ist. Vielleicht aber der Grundstock für eine tolle Marke im Badhygienesegment. Andere Marken haben auch einmal klein angefangen und sind dann langsam um weitere Produkte zum veritablen Unternehmen geworden. Bis dahin ist es aber ein weiter Weg für Thronjuwel. Vielleicht helfen die Löwen dabei.

Foto: White toilet bowl in a bathroom from Shutterstock

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.