Pharmariese öffnet sich Merck Accelerator sucht coole E-Health-Start-ups

Digitale Firmen dürften Merck, das ganz dick in Sachen Healthcare, Life Science und Performance Materials unterwegs ist, bisher kaum auf dem Schirm haben. Nun aber öffnet sich Merck auch für digitale Firmen, speziell für E-Health-Start-ups. Diese können sich nun für den Merck Accelerator bewerben.
Merck Accelerator sucht coole E-Health-Start-ups

Mit Merck öffnet sich ein weiteres uraltes deutsches Unternehmen für junge Unternehmen – wie andere Konzerne auch setzt der Chemie- und Pharmariese dabei auf ein Accelerator-Programm. Der Merck Accelerator richtet sich an junge Unternehmen aus den Bereichen Healthcare, Life Science, Performance Materials und der IT-Branche. Das Unternehmen mit seinen knapp 40.000 Mitarbeitern und einem Umsatz in Höhe von mehr als 11 Milliarden Euro will sich mit dem Accelerator vor allem der digitalen Welt öffnen.

Digitale Firmen dürften das Unternehmen, das in Sachen Healthcare, Life Science und Performance Materials unterwegs ist, bisher kaum auf dem Schirm haben. E-Health-Start-ups, von denen es in Deutschland immer mehr gibt, sind somit Herzlich Willkommen bei Merck. Unternehmen aus den genannten Segmenten können sich bis zum bis 14. August für den Merck Accelerator bewerben. Die ersten drei Unternehmen sollen dann ab 15. September in das neu errichtete Innovationszentrum in Darmstadt einziehen.

Hier die Details des Merck Accelerators: Das Programm erstreckt sich über drei Monate, in denen mindestens drei ausgewählte Start-ups “strategische und operative” Beratung sowie finanzielle Unterstützung von 25.000 Euro in Form einer stillen Beteiligung erhalten. “Anteile am Eigenkapital der geförderten Unternehmen und Einflussnahme auf die operative und strategische Führung sind im Programm nicht vorgesehen”, teilt das Unternehmen mit. Nach Ablauf der drei Monate werden die Unternehmen in das Gründernetzwerk von Merck aufgenommen.

Foto: 360b / Shutterstock.com

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. André Winzer

    Erinnert mich sehr stark an den Accelerator http://www.grants4apps.com aus Berlin. Da hat sich Merck wohl sehr stark von Bayer und deren Programm inspirieren lassen.

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