5 neue Start-ups Drivendo, Stylebox, Trustami, Jobclipr, Evalea

In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Diesmal stellen wir Drivendo, Stylebox, Trustami, Jobclipr und Evalea vor. Trustami bündelt Nutzerinformationen, um Vertrauen in sie im Netz herzustellen.
Drivendo, Stylebox, Trustami, Jobclipr, Evalea

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special Brandneue Start-ups. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform.

Fahrdientleister auf Drivendo vergleichen

Fahrgelegenheit: Leonid Scheljubski und Güray Palaz aus Köln betreiben mit Drivendo eine neue Vergleichsplattform, welche Fahrten von Fahrgästen an Fahrtdienstleister vermittelt. Das Konzept: Der Fahrgast soll alle Angebote der Fahrtdienstleister anonym vergleichen und gleichzeitig eigene Wünsche vorgeben können. Drivendo soll, so die Gründer, „Schwung in den „alternative Taxi-Markt“ bringen und die sogenannten konzessionierten „schwarzen“ Taxis über unsere Seite verfügbar machen.“ Für die Fahrgäste ist das System komplett kostenlos.

Stylebox vereint Wünsche rund um Shoppen

Gut angezogen: Noch ein Fashionportal mag man denken? Doch alles ganz anders wollen es die Gründer-Brüder Oliver und Daniel Schmitt-Haverkamp aus München mit ihrem Start-up Stylebox machen. Stylebox will das erste deutsche Fashionportal sein, das Preisvergleich, Gutscheincodes und Cashback vereint und zusätzlich ein Online-Magazin führt, in welchem von den neuesten Mode-Highlights berichtet wird. Diese Aufgabe übernehmen Fashion-Blogger und Modebegeisterte, die idealerweise direkt von den Laufstegen der Welt berichten sollen.

Trustami bündelt Nutzerinformationen

Vertrauen: Das Berliner Start-up Trustami hat es sich zum Ziel gesetzt, Vertrauen im Internet, vor allem in der Share Economy zu schaffen. Dazu aggregiert das Team um den Gründer Jonas Repschläger nach Zustimmung des Nutzers alle verstreuten Informationen im Internet und bündelt sie zu einem digitalen Vertrauensausweis. Bewertungen sollen von den großen Plattformen auf kleinere Online-Seiten übertragen werden, um sich im Internet als vertrauenswürdig darstellen zu können. Das Unternehmen ist angesiedelt an der TU Berlin.

Jobs per Video finden auf Jobclipr

Jobsuche: Das Start-up jobclipr mit Sitz in München versteht sich als erste Jobbörse ganz im Sinne des Recruiting 2.0. Menschen, die aktuell nach einer neuen Arbeitsstelle sind oder einfach nur mal die Augen nach einem neuen Job offen halten, können sich auf der Seite von Tjalf Nienaber mit Bildern, Videos, Social Media Feeds sowie Texten und Dokumenten vorstellen. Unternehmen ihrerseits präsentieren sich als Arbeitgeber mit Company- und Jobvideos. So sollen Bewerber und Firmen voneinander einen persönlichen Eindruck bekommen.

Evalea will Personalentwicklung verbessern

Mitarbeiter: David Maurer und Timo Riedle aus Bayreuth haben gemeinsam das Start-up Evalea gegründet, das es sich auf die Fahnen geschrieben hat, die Evaluation der Personalentwicklung zu optimieren. Das Gründerteam hat eigenen Angaben nach auf Basis wissenschaftlicher Arbeiten und eigener Untersuchungen neue Fragebögen entwickelt, die den Unternehmen den tatsächlichen Mehrwert einer Weiterbildung darstellen können sollen. Damit diese Fragebögen nicht weiterhin nur eingesammelt und abgeheftet werden, hat Evalea ein Evaluationssystem entwickelt, welches das Austeilen, Einsammeln und Auswerten für die Personalabteilung übernimmt. Unternehmen sollen so einen ganzheitlichen Überblick über die Qualität ihrer Weiterbildung bekommen und ihnen aufzeigen, wo Verbesserungspotentiale sind.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.