Österreich im Start-up-Fieber #2min2mio 2 Minuten 2 Millionen – Start-up-Show ist zurück

“2 Minuten 2 Millionen” lief bereits im vergangenen Jahr mit Erfolg in Österreich. Nun kommt die Start-up-Show beim Privatsender Plus 4 zurück. In der vergangenen Staffel wurde via "2 Minuten 2 Millionen" rund 2,3 Millionen in mehrere Start-ups investiert. Auch diesmal hoffen viele Gründer wieder auf Geld.
2 Minuten 2 Millionen – Start-up-Show ist zurück

Während die zweite Staffel der erfolgreichen Vox-Show “Die Höhle der Löwen” noch auf sich warten lässt, geht die österreichische Start-up-Show “2 Minuten 2 Millionenbeim Privatsender Puls 4 schon in die zweite Runde. Ab dem 19. Februar geht es donnerstags bei unseren Nachbarn wieder um richtig viel Geld. Auch diesmal haben wieder diverse Gründer die Chance, in zwei Minuten die sechs Investoren für ihre Idee zu gewinnen.

In der vergangenen Staffel wurde via “2 Minuten 2 Millionen” rund 2,3 Millionen in mehrere Start-ups investiert. Etwa in die Smartphone-App Rublys, den Reiseveranstalter Tourradar oder das Optimierungsunternehmen LineMetrics. Das Best of-Video der ersten Staffel, gibt einen guten Eindruck von der Gründer-Show, die sich selbst die “erste Start-Up-Show im deutschsprachigen Raum” nennt.

In der ersten Folge der zweiten Staffel von “2 Minuten 2 Millionen” treten an:

The ThinKing
Für Alexander Mann aus Klagenfurt um alles oder nichts: Er steckt sein ganzes Vermögen in die Entwicklung von Möbeln aus Karton. Bei der Präsentation halten nicht alle Stücke den gewichtigen Tests der Investoren stand. Ist dies das Ende seiner Firma „The ThinKing“?

Bioimplant
Dr. Pirker ist von, Bioimplant, seinem Unternehmen für Zahnimplantate sehr überzeugt, doch sind dies auch die Investoren? Kann er sie zu einem Millionendeal bewegen?

Party Boxes
Vor mehr als einem Jahr gründete Christoph Schantl Party Boxes, seinen Online-Shop für Partydekorationen. Wie reagieren die Investoren wenn er sie in Clowns verwandelt?

Joadre
Joadre – ein Modeunternehmen mit nachhaltigem Hintergrund: Joana gibt mit ihrer Mode vielen Frauen aus Nigeria eine Perspektive. Sie will mit dieser Mode den Fashion-Markt erobern und sucht mit ihrer Partnerin einen Investor.

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Die Investoren von “2 Minuten 2 Millionen”

* Hans Peter Haselsteiner – Bau-Tycoon und Magnat der österreichischen Wirtschaftselite tritt exklusiv in der PULS 4-Show als Investor auf
* Leo Hillinger – Österreichs bekanntester Winzer und Selfmade-Millionär hat einen Riecher für erfolgreiche Geschäfte
* Marie-Helene Ametsreiter – Die Business-Lady investiert für den Beteiligungsfonds “SpeedInvest”
* Michael Altrichter – Österreichs “Business Angel of the Year 2014″ ist wieder dabei
* Heinrich Prokop – Der größte Müsliriegelproduzent Europas möchte nach dem holländischen Markt auch den österreichischen Start-Up-Markt erobern
* Daniel Zech – ist auch neu dabei. Er investiert für SevenVentures Austria – dem Beteiligungsarm der ProSiebenSat.1 PULS 4 Gruppe – und verhandelt TV-Werbezeiten gegen Firmenanteile

Fotogalerie: “2 Minuten 2 Millionen”

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Wer sich einen kurzen Eindruck von “2 Minuten 2 Millionen” verschaffen möchte, sollte einen Blick auf unsere kleine, aber sehr feine Fotogalerie werfen. Alle Fotos: Plus 4 bzw. © Nick Albert.

Foto (oben, mitte): © Gerry Frank

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. BioImplant

    Ad BioImplant:

    Der wenig respektvolle Umgang mit einer Medizininnovation durch
    ahnungslosen Investoren, zu der die Fachgesellschaften, Ärztekammern und Universitätskliniken über 5 Jahre bisher nicht einmal „Guff“ sagen konnten.

    Es ist eben schöner Geld mit unnötigen Operationen zu verdienen, als mit einem Implantatsystem ohne Operation.

    1.
    Grundsätzlich handelt es sich hier um eine Show eines kommerziellen Privatsenders, der davon lebt, dass die Zuseher eben nicht wegzappen oder einschlafen. Um die Zahnimplantat- Innovation ist es leider nicht gegangen, denn die wurde ja auch nur in einem kurzen Insert gezeigt.

    2.
    Auf ein sympathisches Auftreten inklusive Augenverdrehen eines Müsliriegelproduzenten, so wie es die Gründerszene sieht, kann ich gerne
    verzichten. Mir wären das Interesse an der Erfindung selbst und eine fachliche
    Kompetenz, im Sinne von Argumenten in der Bewertung, wichtiger gewesen. Im
    Geschäftsleben zählt eben nicht, wer sympathischer die Augen verdreht, glaubt
    oder nicht glaubt, sondern das Wissen, die Kompetenz und Verlässlichkeit. Eine
    Medizininnovation zu bewerten, ohne sich überhaupt mit der Sache auseinander
    gesetzt zu haben, ist im höchsten Maße unprofessionell.

    3.
    Eigentlich sollten sich alle Beteiligten und auch die Leser fragen und wundern, warum sich ein Arzt, Forscher und Wissenschaftler in unserer Gesellschaft in eine Unterhaltungsshow begeben und sich auf diese Art Gehör verschaffen muss. In einer Show muss man nur auftreten, weil sich die Fachgesellschaften, die Ärztekammern sowie die Univ. Kliniken kurz gesagt die Wissenschaftsgemeinschaft jahrelang taubstumm stellt und zu keiner
    Diskussion, Forschung zum Wohle der Patienten, der Wissenschaft und Forschung fähig ist. Liegt es vielleicht daran, dass die Industrie eine einfache Schraube um 250 € verkaufen kann (Wert eines Smartphones!) und der Arzt Geld mit aufwendigen Operationen verdient? Liegt es vielleicht daran, das die Industrie „Experten“ anfüttert und als Mietmäuler von Kongress zu Kongress karrt und ein Startup sich das nicht leisten kann? Oder gibt es vielleicht das geheime Naturgesetz der Implantatexperten, dass ein Zahn mit einer Industrieschraube ersetz werden muss und keinesfalls mit einem
    individuellen anatomischen Implantat?

    4.
    Man muss eigentlich von der ganzen Sache auch nichts versteht, denn bereits mit positivem Pflichtschulabschluß und/oder ein gesunder
    Menschenverstand, lässt zumindest die Sinnhaftigkeit des anatomischen
    Sofortimplantates, klar erkennen. Warum wird das nicht erforscht? Warum darf
    man darüber nicht reden? Warum muss ein Patient an das Implantat angepasst
    werden und nicht das Implantat an den Menschen? Warum kann die
    Wissenschaftsgemeinde nicht das Mindestmaß an Wissenschaftsethik an den Tag legen, eine Methode die an Logik nicht zu überbieten ist zu erforschen und
    perfektionieren?

    5.
    Wenn ein Müsliriegelerzeuger, ein Weinbauer, eine (ehemalige) Telekommarketingdirektorin und ein Internetinvestor, die Augen verdrehen,
    den Kopfschütteln, bei einer Bewertung, eines am Menschen seit über 10 Jahre
    erprobten Medizinproduktes mit Alleinstellungsmerkmal, das noch dazu patentiert ist, dann kann ich bei allem Respekt ihrer sonstigen Leistungen nur sagen:
    „Diese Investoren, haben keine Ahnung“. Die Herrschaften waren komplett
    uninformiert, da sie nicht einmal wussten, dass der Vortragende Arzt ist, was bei einem Medizinprodukt zu beachten ist.

    6.
    Ein Medizinprodukt ist eben kein Wein, Müsliriegel oder App. Bei Medizinprodukten ticken die Uhren eben anders als im Weinbau, bei Müsliriegeln oder im Internetgeschäft und werden auch in der Regel
    andere Summen notwendig um zur Marktreife zu gelangen. Bei keinem Medizinprodukt das auf den Markt kommen soll, kann man heute investieren und in 1-2 Jahren Cash machen, so wie sich das die Investoren erträumen. Das würde in der Pharmabranche Augenverdrehen und Kopfschütteln hervorrufen.

    7.
    Seit über 10 Jahren werden diese anatomischen Sofortimplantate ohne Chirurgie am Patienten angewendet. Es stellt sich daher die Frage: „Ob das funktioniert?“ nicht mehr. Wenn man aber nicht weiß, was eine Humanstudie über 10 Jahre bedeutet, stellt sich die Frage natürlich. Die Wissenschaft ist eben dazu da um zu wissen und nicht zu glauben.

    8.
    Wenn etwas unhöfliche ist, dann ist es die Arroganz der (laut Gründerszene: „sympathischen“ http://www.gruenderszene.de/allgemein/tv-kritik-2-minuten-2-millionen-folge-1 ) Investoren, die über eine Medizininnovation und deren Bewertung urteilen, ohne auch nur ein Minimum an Erfahrung und/oder Wissen oder auch nur die notwendigsten Information im Medizinproduktebereich – Implantologie bzw. den bisher erbrachten Leistungen mitbringen.

    9.
    Unhöflich, nein die Ehre beleidigend ist es hingegen, einen Facharzt der seit 25 Jahren implantologisch tätig ist, der den Schraubenmarkt und seine Entwicklung bestens kennt, dessen Methode in internationalen Top Journalen als „Leading Clinical Paper“ publiziert wurde, der Patienten seit 10 Jahren erfolgreich behandelt, als „Wahnsinnigen“ darzustellen und zu beschimpfen. Ob das sympathisch ist, soll der Leser selbst beurteilen, sachlich, kompetent und konstruktiv ist es jedenfalls nicht.

    10.
    Leider vergisst das Internet nicht und so können wir dann alle nachlesen und nachschauen, wie man mit einem „wahnsinnigen“ Facharzt in der Puls 4 Sendung umgeht, der sich über 10 Jahre bemüht die zahnärztliche Implantologie einfacher, intelligenter, weniger belastend, weniger risikoreich und vor allem auch kostengünstiger für die Patienten zu machen.

    11.
    Die Gründerszene hat jedenfalls keinen konstruktiven Beitrag im Sinne von Punkt 9 geleistet, obwohl gerade diese Plattform eine differenzierte Sicht auf Innovationen und deren Markteintrittsbarrieren haben sollte.

    12.
    Cui bono? Besonders interessant ist es zu sehen, dass auch Investoren, Gründerszenen Redakteure, Puls 4 Mitarbeiter, Zähne haben und diese auch verlieren können und sich mit dieser inhaltlichen Ignoranz der Implantatinnovation gegenüber, letztendlich im Falle eines notwendigen
    Sofortimplantates, selbst schädigen. Wer ist denn da interessiert, dass der
    Markteintritt weiter verzögert wird?

    13.
    Wahrscheinlich müsst ihr alle erst Patient werden, um dieser Innovation erst den nötigen Verstand und Respekt entgegen zu bringen. Meine Patienten verstehen die Sinnhaftigkeit der Methode sofort.

    Wolfgang Pirker

    BioImplant/FACE YOUR FACE HandelsgmbH



  2. BioImplant

    Warum zensurieren Sie eigentlich?

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