7 neue Deals Project A investiert in Catawiki (und mehr Investitionen)

In unserer "Neue Deals"-Rubrik gibt es regelmäßig aktuelle Investitionsmeldungen und Exits in Kurzform. Heute geht es um Catawiki, smartlaw, Vaola, Udacity, relayr, Veeting Rooms und Gamigo. Project A Ventures etwa investiert in Catawiki. Zudem übernimmt Wolters Kluwer smartlaw.
Project A investiert in Catawiki (und mehr Investitionen)

Jeden Tag prasseln in das Postfach von deutsche-startups.de unzählige Nachrichten aller Art ein – darunter auch viele Investitionsmeldungen – siehe Deal-Monitor. Leider können wir nicht diese Meldungen in aller Ausführlichkeit weiterverbreiten. In dieser “Neue Deals”-Rubrik gibt es deswegen regelmäßig aktuelle Geldströme in Kurzform.

Project A Ventures investiert in Catawiki

Frisches Kapital: Accel Partners und Project A Ventures investieren 10 Millionen Euro in Catawiki, einen niederländischen Marktplatz für Sammlergegenstände. Das Start-up wurde 2008 von René Schoenmakers und Marco Jansen gegründet und hat seinen Sitz in Assen und Amsterdam, ein Berliner Büro wird derzeit aufgebaut. Project A Ventures unterstützt Catawiki nicht nur finanziell, sondern auch “durch operative Expertise”. Onliner finden bei Catawiki unter anderem Dinosaurier-Fossilien, Modellsportwagen und Comic-Erstausgaben.

Wolters Kluwer übernimmt smartlaw

Exit: Wolters Kluwer, nach eigener Einschätzung einer der führenden Wissens- und Informationsdienstleister in den Bereichen Recht, Wirtschaft und Steuern, übernimmt nach Informationen von deutsche-startups.de das Berliner Start-up smartlaw, eine Online-Vertragsplattform. Das Jungunternehmen, das von Daniel Biene, Christoph Herrlich und Ralf-Michael Schmidt gegründet wurde, will Unternehmen und Privatpersonen “rechtssichere Verträge und Dokumente für nahezu alle Lebensbereiche” anbieten. An den Start ging smartlaw Ende des vergangenen Jahres. Die Übernahme, die bisher nicht offiziell verkündet wurde, fand bereits im Frühjahr dieses Jahres statt. Holtzbrinck Ventures (auch an ds beteiligt), Senovo und Florian Langenscheidt unterstützten smartlaw zuvor finanziell.

Vaola sammelt Kapital ein

Kapitalzufluss: Cipio Partners, Nauta Capital, XAnge, Grazia Equity, die IBB Beteiligungsgesellschaft und Astutia investieren einen “mittleren, einstelligen Millionenbetrag” in Vaola, das ehemalige Mysportworld, – wie Gründerszene berichtet. Die ehemalige mysportgroup beendete zudem endgültig das Projekt Shoppingclub. Der einstige Ableger mysportbrands, welcher zuletzt als mysportworldclub unterwegs war, ist nun Geschichte. Die Berliner setzen nun komplett auf ihren Marktplatz.

Bertelsmann investiert in Udacity

Finanzspritze: Bertelsmann beteiligt sich nach eigenen Angaben “mit signifikantem Anteil an einer Finanzierungsrunde des Online-Bildungsanbieters” Udacity. Udacity wurde 2011 vom deutschen Informatiker Sebastian Thrun im Silicon Valley gegründet und bietet Onlinekurse zur beruflichen Weiterbildung mit den Schwerpunkten Technologie und IT an. Zu den Investoren des Unternehmens gehören ansonsten Andreessen Horowitz und Charles River Ventures.

relayr sammelt Kapital ein

Geldsegen: Ungenannte Investoren aus den USA und der Schweiz investieren 2,3 Millionen US-Dollar in relayr, das Unternehmen hinter dem wunderbaren WunderBar-Sensorenbaukasten, – wie TechCrunch berichtet. Mit dem frischen Geld will das Unternehmen mit sitz in Berlin sein Team ausbauen und auf dem US-Markt Fuß fassen.

Veeting Rooms sammelt Kapital ein

Neues Moneten: Private Investoren investieren 200.000 Schweizer Franken in Veeting Rooms aus Zürich. Mit Veeting Rooms können Unternehmen Audio- und Videokonferenzen durchführen – ohne Software-Installation. “Da die Lösung mit WebRTC schon im Browser verschlüsselt und 100% schweizerisch ist, ermöglicht Veeting Rooms seinen Nutzern eine absolut private Videokonferenz ohne Extradownload von spezieller Software. Das zusammen mit dem umfassenden Know how und Enthusiasmus von Gründer Fabian Bernhard hat mir die Entscheidung für ein Investment leicht gemacht”, sagt Investor Hal Philipp.

Gamigo übernimmt Intenium

Zukauf: gamigo übernimmt den Spiele-Hersteller Intenium. Mit der Akquisition will das Unternehmen seine “Position im Mobile-Bereich, im Online-Bereich sowie das Plattformangebot erheblich ausweiten”. Das Unternehmen werde, laut offizieller Pressemitteilung, Gamigo schon im Jahre 2015 einen Umsatzbeitrag von mehr als 4 Millionen Euro und ein zusätzliches positives EBITDA von rund 1 Million Euro liefern. Zu Intenium gehören Spiele wie Alamandi und Bonga Online. Neuhaus unterstützte Intenium in der Vergangenheit finanziell.

Im Fokus: Alle Finanzspritzen und Exits in der Internetbranche gibt es in unserem Deal-Monitor

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