5 neue Start-ups: Shoemates, Estate, Ciloly, Lingohub, Sayol

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es […]
5 neue Start-ups: Shoemates, Estate, Ciloly, Lingohub, Sayol

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Diesmal stellen wir Shoemates, Estate, Ciloly, Lingohub und Sayol vor.

Mit shoemates Schuhe für Afghanistan spenden

Spenden: Schuhe kaufen ist ja insbesondere für Frauen eine wahre Freude. Da sammelt sich so manches Paar ungetragen im Schuhschrank. Und sofort meldet sich das schlechte Gewissen, denn viele Menschen können sich nicht mal ein einziges Paar Schuhe leisten. Hier setzt das Konzept von shoemates (www.shoemates.de) aus Passau an. Für jedes verkaufte Paar geht gleichzeitig ein Paar Spendenschuhe nach Afghansitan an ein Schulkind. Die Gründer Obaid Rahimi und Marc Langener versprechen, dass die Schuhe genau auf die Bedürfnisse der afghanischen Bevölkerung angepasst sind, nämlich ein fester stabiler Schuh, mit welchem die Kinder problemlos auf unbefestigten Straßen und Wegen laufen können. Darüber hinaus werden die shoemates, die in Deutschland verkauft werden, von einer Behindertenwerksatt aus Bayern verpackt und versandfertig gemacht.

Estate hilft bei der Wohnungsvermittlung

Immobilien: Nicht weniger als revolutionieren will eine neue Präsentation-Software Estates (www.estatesapp.biz) für Immobilien-Portfolios die persönliche Beratung zwischen Kunde und Makler. Das dürfte vor allem jene freuen, die ihre Wohnung besonders hübsch präsentieren wollen, denn nichts ist hinderlicher als eine schlechte Präsentation. Fortan können Makler Ihre Exposés immer dabei haben und können jederzeit Ihr Portfolio präsentieren. Die App wird einfach mit der Objektverwaltung synchronisiert, dabei wird das komplette Portfolio auf dem iPad gespeichert, so dass die Objekte auch präsentiert werden können, wenn keine Internetverbindung besteht. Hinter der App steht die Mikavaa GmbH um Kay Siegert mit Sitz in Leipzig. Die dauerhafte Nutzung des Dienstes kann über ein monatliches Abonnement gebucht werden.

Ciloly zeigt, wo der LKW fährt

Spedition: Wer in den 80-er Jahren das damals beliebte Brettspiel „Auf Achse“ gespielt hat, fühlt sich im Konzept von ciloly (www.ciloly.com) bestimmt daran erinnert. Natürlich ist ciloly deutlich moderner und vor allem mobil, denn es ist eine GPS-internetbasierte Echtzeit Frachtenbörse, die Transportunternehmer und die verladende Wirtschaft zusammenbringt und somit zur Vermeidung von Leerfahrten führt. Ziel ist es, Kraftstoff und Fahrzeugkosten zu reduzieren. ciloly ist gleichzeitig auch ein Überwachungstool für Verlader und Spediteure. Mittels einer App für das Smartphone werden Standort, Status und weitere wichtige Auskünfte, wie Kontaktdaten, an die Online Frachtenbörse gesendet. Die Spediteure und Verlader können die Transporteure auf einer Karte in Echtzeit sehen und kontaktieren. Ciloly hat seinen Sitz in Havixbeck (bei Coesfeld) und wird betrieben durch die Wallace GmbH.

Lingohub hilft bei der Übersetzung

Sprache: Mit lingohub (www.lingohub.com) wurde in Linz ein Service entwickelt, der Übersetzung in den Prozess der Software- oder App-Entwicklung integriert. Gleichzeitig soll Übersetzern ein kontextreiches Browser Interface angeboten werden. „Jeder meidet es, Produkte global zu vertreiben, weil da diese Angst ist vor all der vielen Arbeit, die das bedeutet,“ sagt Gründer Helmut Juskewycz. Weitere Features sollen zeitnah gelauncht werden, welche die Plattform in einen Online Marktplatz für Lokalisierung nebst Clout CAT Lösung verwandeln sollen.

Gutscheine für den Einkauf über Sayol

Gutscheine: Einkaufen und dafür auch noch belohnt werden? Das ist das Konzept von Sayol (www.sayol.de). Es ist ein Netzwerk von Shops, die ihren Kunden nach dem Bezahlvorgang die Möglichkeit bieten, sich einen Gutschein bei einem der teilnehmenden Shops auszusuchen. Die Idee ist dabei ganz einfach: jeder Onlineshop zeigt seinen Kunden nach der Bezahlung eine Danke-Seite an, die meist eher ungenutzt bleibt. Auf diese Seite wird ein graphischer Button mit einem speziellen Link zum Sayol-Netzwerk eingebaut. Klickt der Kunde hierauf, kann er sich als Dankeschön für den Einkauf einen Gutschein bei einem anderen Shop im Sayol-Netzwerk aussuchen. Gegründet wurde das Start-up mit Sitz in Bremen von Christian Bode.

Christina Cassala, Redakteurin bei deutsche-startups.de, war schon zu ihren besten Uni- Zeiten in den 90er Jahren journalistisch tätig. Gleich nach dem Volontariat arbeitete sie bei einem Branchenfachverlag in Hamburg, ehe sie 2007 zu deutsche-startups.de stieß und seither die Entwicklungen der Start-up Szene in Deutschland mit großer Neugierde beobachtet.