Crowdinvesting: Zapitano, Wunsch-Brautkleid und MeinEnergy suchen Geld

Crowdinvesting etabliert sich immer mehr als Geldquelle für junge und aufstrebende deutsche Start-ups. Gefühlt jeden Tag startet auf einer der vielen Crowdinvestingdiensten eine neue Schwarmfinanzierung. In der Rubrik Crowdinvesting werfen wir regelmäßig einen […]
Crowdinvesting: Zapitano, Wunsch-Brautkleid und MeinEnergy suchen Geld

Crowdinvesting etabliert sich immer mehr als Geldquelle für junge und aufstrebende deutsche Start-ups. Gefühlt jeden Tag startet auf einer der vielen Crowdinvestingdiensten eine neue Schwarmfinanzierung. In der Rubrik Crowdinvesting werfen wir regelmäßig einen Blick auf deutsche Internet-Start-ups, die aktuell Geld einsammeln. Heute geht es um Zapitano, Wunsch-Brautkleid und MeinEnergy.

Zapitano sucht 250.000 Euro

Fernsehen: Der Social TV-Dienst Zapitano (www.zapitano.com) sucht momentan 250.000 Euro – siehe Companisto. Spannend dabei: Investoren wie Media Ventures, German Startups Group und die Investitionsbank Berlin (IBB) haben bereits über 2 Millionen in die Jungfirma investiert. “Unsere bisherigen Investments haben wir in die Technologie der Plattform, den Content und in die Entwicklung unserer Leadgenerierungs-Maschine gesteckt. Die Qualität unseres Produktes ist so überzeugend, dass wir auch ohne viel Marketing enorm viele User gewinnen konnten. So gehört unsere App zu den erfolgreichsten Apps ihrer Kategorie im App-Store. Das Produkt steht, das Interesse von Zuschauern und Werbeindustrie ist da – jetzt wollen wir richtig aufdrehen. Um unseren Vorsprung weiter auszubauen, setzen wir auf die Investitionen der Companisten.“ so Marc Mogalle, CFO von Zapitano.

Wunsch-Brautkleid sucht 200.000 Euro

Hochzeiten: Wunsch-Brautkleid (www.wunsch-brautkleid.de) sucht momentan 200.000 Euro – siehe Companisto. Die Plattform bezeichnet sich als Deutschlands führenden Marktplatz für neue, gebrauchte und maßgeschneiderte Hochzeitskleider”. Über 1.400 Brautkleider stehen zurzeit bei Wunsch-Brautkleid zur Auswahl. Lukasz Gadowski, Burckhardt Bonello und Christian Gaiser unterstützen das Start-up, das von Fabian Westerheide und Co. geführt wird.

MeinEnergy sucht 20.000 Euro

Prost: MeinEnergy (www.meinenergy.de) sucht momentan 20.000 Euro – siehe startnext. “Unser Fokus liegt auf individuellen Energylösungen im End- und Geschäftskundenbereich. Wir wollen unseren Endkunden in unserem Onlineshop individuelle Energy Drinks anbieten. In einem durch interessante Margen und mit hoher Akzeptanz geprägten Energymarkt besetzen wir mit unserem Angebot eine absolute Nische”, teilen die Macher, Florian Zandberg und Dominic Ahlfeld, mit.

Tipp: Crowdinvesting ist in aller Munde. Siehe auch “6 Crowdinvesting-Plattformen im Vergleich



  1. wigger

    Mit crowdinvestoren kann man bissen buzz machen, aber das sind doch keine Nutzer die in der Masse etwas ausmachen könnten. Die Begründung warum crowdsourcing gemacht wird bei zapitano ist das unlogischste was ich hier seit Jahren gehört habe. Kommt noch vor, “Wir wollen google als Startseite ablösen” o.ä.



  2. Thomas P

    Süß-ehrlich! MeinEnergydrink – ihr solltet vielleicht erstmal damit üben, bei den Pfadfindern selbstgebackene Kekse zu verbimmeln. Bevor ihr so gewagte Thesen wie “öde Energydrink Stände auf Festivals” aufstellt? Wart ihr schon mal auf nem Festival? Kennt ihr die oder besser den Big Player? Den aus Ösiland, der mir zwar unsympathisch ist, der aber alleine in der DACH Region jedes Jahr für Promo einen hübschen Millionenbetrag rausbläst?! Und deren Stände sind nun wirklich nicht langweilig. Egal. Aus eurem BP entnimmt man, dass ihr in 2013 noch 220.000 Euro Umsatz machen wollt… Okay. Das Jahr hat noch 5 Monate, und wenn ihr die Plöre – oder wie ihr es nennt: “Energylösung” (selten so ein hässliches Denglisch gelesen) – für 1,69 Euro (hab ich in irgendwem Screenshot gesehen) an den Mann bringt, und jeder Kunde gleich nen 12er Pack kauft (damit sich der Versand überhaupt rechnet), braucht ihr ab sofort jeden Tag 60! zahlende Kunden. 60 * 12 * 1,69 Euro = 1217 Euro, mal 30 Tage mal 5 Monate (sind keine 200k Euro). Betrachtet den Businessplan als nette Übung, das ist vielleicht ne Geschäftsidee aber kein Geschäftsmodell – außerdem saufen die Leute die ich kenne eh nur diese Gummibärenbrause aus Österreich. Ich bleib bei meinem Ingwertee. Da ist wenigsten Energie drin.



  3. steve

    ich glaube ich habe mich verguckt. weil sonst wäre es der super gau..

    haben die im clip ernsthaft die über tausenden von aber tausenden suchanfragen zu tv-relevanten themen mit einer einblendung von google unter dem keyword “zapitos.de/…..” dargestellt?

    gleich der 2te schnitt danach präsentiert das tolle patent, was intelligent werbung auf suchanfragen schaltet, WIE ZUM BEISPIEL “GOOGLE ADWORDS ZAPITANO” ??

    ernsthaft? ne kann nicht sein.. darf nicht sein. hoffe die investoren lesen das. suchen sich ein experten, der bestätigt, wie groß dieser gau ist und entziehen denen das komplette geld-



  4. Tonte

    also es wird nirgendwo erwähnt wieviel zapitano bisher konkret erreicht hat? unique visitors? registrierte user? dafür dass sie ein virales thema/produkt haben, millionen kasssiert sind mir 6.000 fans viel zu wenig (andere kpi´s konnte ich nicht finden) – hauptsache die personalkosten sind 3-4 mal höher als die marketingkosten…



  5. Thomas P

    Jö, der Cappitanöh, äh, Zappitanöh Clip bei 1:50 Minute lässt schon schmunzeln… Ich hab’ zwar scho’ seit drei Jahren kein Fernseher mehr, aber ich glaube die Idee ist nicht ganz so schlecht mit nem Rückkanal für’s TV. Wenn ich mir so das TV/Surfverhalten der heutigen Teens ansehe, lässt sich “2nd screen” sicher monetarisieren… Trotzdem verstehe ich das auch nicht mit dem döllen Patänt, genau wie @steve.



  6. Petra Panther

    @Zapitano: Könnt ihr mir mal bitte die Patentnummer nennen, für das Patent, das ihr angemeldet habt?

    Sollte ja kein Problem sein, denn wie wir wissen gibt es ja einen Auskunftsanspruch bzgl. beworbenen Patenten oder Patentanmeldungen.

    http://www.cb-patent.com/beratung_pdf/12-04-Allgemeines.pdf

    “Weist ein Schutzrechtsinhaber in allgemeiner Form (z.B. durch
    die Werbeaussage „zum Patent angemeldet“ oder „deutsches
    Patent“) auf den Schutz seines Produktes hin, löst er automatisch
    einen Auskunftsanspruch aus. ”

    Ich habe ein berechtigtes Interesse, weil ich vielleicht in Euch investieren will. Vielen Dank schonmal im Voraus!



  7. Hamburg

    MeinEnergy. Businessplan? Umsatz im 2. Jahr verdoppelt? für mich zuviele nichtdurchdachte und schlüssige Punkte.
    Konzept würde bei der Bank scheitern, da know how schon ein handelsfachwirt sein sollte.

  8. Lieber Thomas P,

    dein Zitierten Satz “öde Energydrink Stände auf Festivals” wirst du nicht in unserem Businessplan finden. Dort steht “Anders als die teilweise altbacken und verstaubt wirkenden Getränkestände auf Veranstaltungen”. Damit sind auch die Getränkestände von z.B großen Biermarken gemeint. Mit dem Zusatz “teilweise” nehmen wir die doch vorkommenden modernen Stände aus.

    Bei der Finanzplanung waren schlichtweg flasche Grafiken eingebettet.

    Mit freundlichen Grüßen



  9. Thomas P

    Also “altbacken und verstaubt” ist in eurem Sprech also nicht gleichzusetzen mit “öde”? Sorry, da habe ich euch wohl falsch zitiert, bzw. eure Ausage falsch wiedergegeben. Und wollt ihr jetzt auch noch, zusätzlich zu der Ösi-Brause, Biermarken mit eurem Produkt “attackieren”… Noch mal sorry, aber eine “Energylösung” konkurriert doch nur bedingt mit Bier(mischgetränken) wie V+ oder diesem Mixery-Kram. Und auch die Brauereien haben genug finanzielle Power für Promo / Stände. Wenn denen die Kunden wegbleiben, werden die easy und einfach reagieren können. Und betreffend der “Flaschen”-Grafiken in eurem Finanzplan: ist doch traurig, dass euch das nicht selbst auffällt. Das wirkt doch auf die Kraut-Investoren mehr als abschreckend (wenn ihr eure Zahlen nich’ im Griff habt – das ist doch der Kern so einer Kampagne auf diesen Plattformen).

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  11. Anwalt

    naja, allen Start-ups aus diesem Artikel wünsche ich viel Glück: Habe gerade in meiner Pause im “Business Plan” von meinenergy geschmöckert. Wenig Zahlenwerk, viele Worthülsen. Der Bereich der Energydrinks ist unglaublich umkämpft. Ohne Vertriebspartner im Rücken wird das nichts! Mittlerweile verhält sich dieser Markt wie die Modebranche…Image ist alles, Qualität/Geschmack zählt (fast) nicht mehr. Monster, Rockstar und RB pumpen Unsummen in Marketing und erkaufen sich den Coolness-Faktor, den diese Brausen dringend brauchen. Auch wenn der USP in dem Zusammenmischen liegen soll, so werden die Gründer niemals richtig abheben, weil Individualität in der Zusammensetzung eines Energydrinks gar nicht gefragt ist. Hier wird mit Konzernen konkurriert, die in puncto Design, Sponsoring usw. einfach in den letzten 10 Jahren Maßstäbe gesetzt haben. Von verstaubten Events und Ständen kann nicht die Rede sein. Die Gründer sollten mal durchkalkulieren was ein Sponsoring oder ein Stand auf einem Festival mit Beschallung, Bannern, Shirts und vielem mehr kostet.

    Außerdem stellen sich natürlich auch rechtliche Fragen (Lebensmittelrecht), gerade bei Getränken mit Geschmacksverstärkern, Aromen, Koffein etc. Sehr viele Energydrinks haben Probleme, vertrieben zu werden, da viele Inhaltsstoffe sehr bedenklich sind. Hoffentlich haben die Jungs sich ihre Partner/ Abfüller gut ausgesucht und mixen nicht irgendwas im Keller zusammen. Auch verbesserungswürdig: Der Name…meinenergy??? Come on. Gab es keine besseren Domains?



  12. c

    würde die blonde, hübsche aus dem zapitano gern zum tee einladen.

    dann könnte man auch mal besprechen, ob sie nicht lieber in einer anderen Firma besser aufgehoben ist.

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