Bei Cookbutler kann jeder Rezepte durchstöbern und alle Zutaten bestellen

Mit Hellofresh (www.hellofresh.de), KochAbo.de (www.kochabo.de), Kochzauber (www.kochzauber.de), KommtEssen (www.kommtessen.de) und Unsere Schlemmertüte (www.schlemmertuete.de) liefern gleich fünf Start-ups Nutzern Zutaten und passende Rezepte ins Haus. Nachteil: Die Nutzer kaufen dabei immer die Katze im […]
Bei Cookbutler kann jeder Rezepte durchstöbern und alle Zutaten bestellen

Mit Hellofresh (www.hellofresh.de), KochAbo.de (www.kochabo.de), Kochzauber (www.kochzauber.de), KommtEssen (www.kommtessen.de) und Unsere Schlemmertüte (www.schlemmertuete.de) liefern gleich fünf Start-ups Nutzern Zutaten und passende Rezepte ins Haus. Nachteil: Die Nutzer kaufen dabei immer die Katze im Sack bzw. im Abo und müssen jeden Woche diese Gerichte kochen, die das jeweilige Jungunternehmen ausgesucht hat. Cookbutler (www.cookbutler.de) geht einen anderen Weg. “Sie suchen sich ein Rezept aus, wir liefern alle Zutaten frei Haus!”, heißt es auf der Website des Start-ups, das von Robert Walters und Cornelius Stockmair geführt wird.

Mit diesem Konzept ist Cookbutler eine echte Online-Version von Kochhaus (www.kochhaus.de). Auf verschiedenen Tisch finden die potenziellen Käufer in den sechs Kochhaus-Geschäften in Berlin und Hamburg frische Zutaten, die sie für ein bestimmtes Gericht brauchen. “An den Rezepttischen hängen große farbige Tafeln, die auf einen Blick zeigen, was für ein Gericht alles benötigt wird. Und jeder bekommt eine Schritt-für-Schritt-Kochanleitung in Bildern mit nach Hause, damit das perfekte Dinner garantiert gelingt”, heißt es auf der Website des Kochhauses. Wobei Kochhaus in Sachen Design und Optik etwas edler als Cookbutler rüberkommt.

Die Nutzer von Cookbutler können sich nach Firmenangaben durch 3.000 Rezepte klicken und die Zutaten direkt bestellen. Cookbutler liefert diese anschließend “gekühlt bis an die Tür”. Wobei zweimal in der Woche ausgeliefert wird. Momentan liefert das Start-up aber nur in München. Alle anderen schauen momentan in die Röhre. Ein Abonnement müssen die Nutzer bei Cookbutler im Gegensatz zu den vielen Wettbewerbern nicht abschließen. Einzelne Pakete mit Menüs oder Obst sowie Gemüse gibt es bei Cookbutler aber auch. Zusätzlich liefert das Start-up auch Getränke. Was noch fehlt ist eine ansprechende Optik: Die Plattform macht nicht viel Appetit auf die Gerichte. Und: 3.000 Rezepte sind einfach zu viel! Viel Auswahl ist zwar gut, erschwert aber auch die Auswahl. Weniger wäre mehr.

Artikel zum Thema
* “Unser Ziel ist es, der klare Marktführer in unserem Segment zu sein” – Dominik Richter von HelloFresh
* Wie werden Abo-Commerce-Dienste wie HelloFresh, Kochzauber und Co. ein Erfolg?
* Vegetarier, Großfamilie oder Paar? Die 5 Koch- und Rezeptdienste im Vergleich
* Unglaublich, aber wahr: 5 Abo-Rezeptdienste buhlen in Deutschland bereits um Nutzer

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.