Unser Dinner: Social-Dining-Netzwerk – „Zusammen isst man weniger allein!”

Unser Dinner (www.unser-dinner.de) aus Münster bietet seit kurzem ein „Social-Dining-Network” an, in dem sich die Nutzer über ein gemeinsames Essen kennenlernen können. Der Ort ist dabei nicht auf die eigene Wohnung oder ein […]
Unser Dinner: Social-Dining-Netzwerk – „Zusammen isst man weniger allein!”

Unser Dinner (www.unser-dinner.de) aus Münster bietet seit kurzem ein „Social-Dining-Network” an, in dem sich die Nutzer über ein gemeinsames Essen kennenlernen können. Der Ort ist dabei nicht auf die eigene Wohnung oder ein Restaurant beschränkt, die sogenannten „Dinner-Events” können auch im Freien stattfinden, um zum Beispiel ein Grillfest zu veranstalten. “Zusammen isst man weniger allein!” ist das Motto, mit dem das Start-up seit Mitte September dieses Jahres sein kostenloses Social Dining Netzwerk anbietet. Der Dienst befindet sich im offenen Betatest, der noch bis Anfang des kommenden Jahres dauern wird. Social Dining Netzwerk bedeutet, dass Nutzer sich mit anderen Menschen online zu einem Dinner-Event verabreden können, um neue Leute kennenzulernen.

Der Ort des Essens ist dabei frei wählbar: es kann zuhause, in einem Restaurant oder auch im Freien stattfinden. Geschäftsführer Rüdiger Ontrup, neben Julian Fürderer und Phillipe Layani einer der Gründer, fasst das Ziel des Dienstes folgendermaßen zusammen: “Wir bringen die älteste Form des sozialen Miteinander mit der jüngsten Form des sozialen Miteinander zusammen.”

Es gibt zwei verschiedene Event-Arten: das Einladungs-Dinner, bei dem ein Nutzer seine Essenspartner gezielt auswählt und einlädt. Zusätzlich gibt es noch das Überraschungs-Dinner, wo sich andere Nutzer frei anmelden können. Bei letzterem hat der oder die Einladende die Möglichkeit, angemeldete Nutzer nachträglich wieder zu entfernen. Zusätzlich gibt es in beiden Event-Formen eine Kommentarfunktion, mit der sich die Teilnehmer ab- und besprechen können.

Für wen ist der Dienst gedacht?

Zielkunden des Dienstes sind drei Gruppen: Berufstätige, die viel arbeiten und deshalb weniger soziale Kontakte haben oder gerade neu in die Stadt gezogen sind. Dann die „Gernekocher”, die zusammen mit anderen Menschen die Kochkunst genießen möchten und letztendlich die Singles, die, laut Ontrup, durchaus im Netzwerk vertreten sind. Unser Dinner ist allerdings nicht als Partnerbörse gedacht, wenngleich der Dienst natürlich dazu genutzt werden kann neue Leute kennenzulernen und zu schauen, ob ein kompatibler Partner darunter ist.

Auf der ansprechend gestalteten Website finden sich neben den aktuellen Dinner-Events und der Mitgliederliste auch ein Forum zum Erfahrungsaustausch sowie Sicherheitstipps, wenn man fremde Menschen zu sich nach Hause einlädt oder zu fremden Menschen in die Wohnung kommt.

Monetarisierung und Konkurrenz

Die inari digital UG, die Unser Dinner betreibt, wurde im April 2012 gegründet und ist bislang eigenfinanziert, allerdings führen die Macher gerade Gespräche mit potenziellen Investoren, um die Reichweite des Unternehmens durch weitere Marketingmaßnahmen wie Bannerkampagnen oder Wurfsendungen für Restaurants zu vergrößern. Die Monetarisierung wird gerade intensiv bearbeitet, nachgedacht wird über verschiedene Modelle, zum Beispiel Kooperationen mit Gourmetshops und Restaurants, Sonsoring von Events durch Unternehmen oder die Einführung von Mitgliedsbeiträgen für die Nutzer des Dienstes. Mitbewerber im Social Dining-Bereich sind im deutschsprachigen Raum die Websites „Iss mit Uns!” (www.issmituns.de) und foodwalk (www.foodwalk.de), deren Locations allerdings auf Restaurants begrenzt sind und nicht, wie bei Unser Dinner, die eigene Wohnung oder die Umgebung miteinbeziehen. Unser Dinner setzt sich auch durch sein Forum ab, in dem sich die Nutzer austauschen können.

Die Anzahl der Dinner sowie die Nutzerzahlen halten sich verständlicherweise noch in Grenzen, da der Dienst gerade mal drei Wochen öffentlich zugänglich ist. Nichtsdestotrotz bietet Unser Dinner eine Möglichkeit, den Schritt vom Online ins Offline zu machen. Der Geschäftsführer ist auf der richtigen Spur: “Wir wollen das Social Networking mit dem realen Leben verbinden.”

Kommt beruflich aus den Bereichen der Mediengestaltung und der Betreuung demenziell erkrankter Menschen. Seit Ende 2012 ist er freier Journalist mit dem Schwerpunkt Start-ups, interessiert sich aber auch für E-Reading und Open Source.

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