5 neue Start-ups: MarryJim, Uinspect, hemdschneider, United Equity, Devexo

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht […]
5 neue Start-ups: MarryJim, Uinspect, hemdschneider, United Equity, Devexo

Tagtäglich entstehen in Deutschland unzählige neue Start-ups – siehe auch unser Special “Brandneue Start-ups”. An manchen Tagen stellen uns mehrere dutzend Gründerinnen und Gründerin per Mail, am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht ihre brandneuen Ideen vor. Leider können wir nicht alle neuen Start-ups in aller Ausführlichkeit vorstellen. In unserer Rubrik “5 neue Start-ups” gibt es deswegen Woche für Woche neue Start-ups und Internetprojekte aller Art in Kurzform. Weniger wichtig sind diese Start-ups deswegen aber nicht. Gerne stellen wir auch Ihr Start-up vor, schicken Sie uns einfach eine Mail. Diesmal stellen wir MarryJim, Uinspect, hemdschneider, United Equity und Devexo vor.

MarryJim bietet Hochzeitskleider

Designer treffen Second Hand: MarryJim (www.marryjim.com) positioniert sich als “Internet-Plattform zur Präsentation und Vermittlung von Hochzeitskleidern”. “MarryJim bietet Brautmode etablierter Designer und junger, aufstrebender Labels. Zusätzlich können Privatpersonen die Plattform nutzen, um ihre neuen oder getragenen Hochzeitskleider online zum Verkauf anzubieten”, sagt Gründerin Ulrike Adler Stevens. Damit mischt MarryJim auch im spannenden, derzeit boomenden Second Hand-Segment mit. Gepaart mit dem Ansatz, Designern eine Plattform zu bieten und dem Thema Hochzeit vereint MarryJim somit gleich mehrere Trendthemen unter einem Hut. Zudem ist das Team extrem international: Die Gründerinnen, dazu gehören neben Stevens noch Andrea Gadesmann und Nina Dautzenberg residieren in Berlin, Zürich und New York. Diese räumlich Trennung war während der Gründungsphase eine große Herausforderung für die Macherinnen. Dank Skype-Konferenzen konnte das Trio diese Herausforderung aber gut meistern.

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Uinspect testet Websites

Testpersonen aller Art: Mit Uinspect (www.uinspect.me) bringt sich ein weiterer Service für Usabilitytests in Spiel. “Mit unserem Web-Service bieten wir Website-Betreiben, Online Marketing-Managern und -Agenturen einen schnellen und kostengünstigen Weg unmoderierte Usabilitytests durchführen zu lassen”, sagt Mitgründer Thomas Weber. Ein Usability-Test bei Uinspect kostet 39 Euro pro Testperson. Die Testpersonen sind ganz normale Internetnutzer und keine Usability-Experten. Pro beauftragtem Test erhalten Kunden von Uinspect ein Video mit Audio- und Bildschirmaufzeichnung der Testperson, die auf der zu testetenden Website versucht die zuvor gestellten Aufgaben zu lösen. Um vergleichbare Usabilitytests kümmern sich unter anderem bereits UI-Check.com (www.ui-check.com), Testbirds (www.testbirds.de) und testCloud (www.testcloud.de).

hemdschneider schneidert Maßhemden

Hemden im Abo: Bereits seit dem vergangenen Jahr bietet hemdschneider (www.hemdschneider.de) Maßhemden an. 2Mit unserem Angebot möchten wir Maßhemden für Jedermann erschwinglich machen, wobei wir bei allen Produkten auf höchste Qualität und einwandfreien Kundenservice achten“, sagt Geschäftsführer Jakob Klippel. Als besonderen Service bietet die Jungfirma neuerdings auch ein Aboangebot an: Mit diesem ‘Rund-um-sorglos-Paket“ will Klippel “Hemden-Vielträgern den Alltag erleichtern”. Individuelle, passgenaue Hemden kämen dann beispielsweise alle sechs Wochen ins Hais geflattert. “Es geht uns in erster Linie darum, den Service für Vielträger von Hemden zu verbessern und dem Kunden die Möglichkeit zu geben, mit dem ersten kostenlosen Hemd risikolos den individuellen Schnitt des Hemdes zu testen. Nachdem das erste Hemd von dem Kunden getestet worden ist, kann er gemeinsam mit uns, nach den ganz individuellen Vorlieben, den eigenen Hemdschnitt optimieren und so das wirklich perfekte Hemd kreieren.“ Onliner, die Socken im Abo erwerben, könnten auch Hemden gebrauchen – zumal die Lieferintervalle frei wählbar sind.

United Equity bietet Crowdinvesting-Pakete an

Nutzer bewerten Start-ups: In Köln sitzt die neue Crowdinvesting-Plattform United Equity (www.united-equity.de), die mit der Fidor Bank kooperiert. Start-ups können sich aussuchen, ob sie stille Beteiligungen (ab 100 Euro) oder Genussrechte vergeben möchten. Für den Crowdfunding-Prozess können sie zwischen verschiedenen Paketen wählen: Die Basis-Option für 199 Euro bietet eine Laufzeit von 30 Tagen. Bei der Premiumvatiante für 349 Euro läuft das Einsammel-Verfahren 45 Tage und die Start-ups dürfen sich ihre bevorzugten Investoren aussuchen. Beim Premium Plus-Paket für 599 Euro gibt es neben der 60-tägigen Laufzeit zusätzliche Vergünstigungen wie zum Beispiel ein Bilanzrating. Bei der Auswahl der finanzierungswürdigen Start-ups setzt United Equity auf Crowd-Rating: Nutzer bewerten mit der Vergabe von Sternen, wie stark sie das Konzept eines Unternehmens einschätzen. Diese Bewertungen dienen den Investoren als zusätzliche Informationen; außerdem werden nur Start-ups zugelassen, die mindestens 100 Bewertungen eingesammelt haben, von denen die meisten positiv sind. Hinter United Equity stehen die Geschäftsführer Raphael Otten und Adrian Porger mit ihren fünf Mitgründern.

Mit Devexo bis zu 20 Millionen einsammeln

Mit 50 Votes zur Finanzierung: Ab einem Betrag von 250 Euro können Privatinvestoren über das „Social-Finance-Portal für Crowdinvesting-Lösungen“ Devexo (www.devexo.net) in interessante Start-ups investieren. Die Abkürzung des Bafin-regulierten Crowdinvesting-Portals steht für „Deutsche Venture Exchange“. Unternehmen, die während der Crowdvoting-Phase mindestens 50 Votes erreichen, erhalten die Chance auf den Finanzierungsprozess. In Abgrenzung zu anderen Plattformen will sich Devexo auch auf kapitalintensive Investitionen und Wachstumsfinanzierungen bis 20 Millionen Euro konzentrieren. Ein weiterer Fokus liegt auf dem Community-Gedanken: In Beratungsnetzwerken wie dem Devexo Business Club und dem Devexo Venture Club können sich Unternehmen und Investoren beraten, austauschen und gemeinsam investieren. Hinter der in Düsseldorf ansässigen Plattform steht Gründer und Geschäftsführer Edwin Davis.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.