MilktheSun bringt sich als Handelsplattform für die Solarbranche ins Spiel

Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien, weg von fossiler und atomarer Energie – Schlagworte, die heutzutage in aller Munde sind. Und Photovoltaik ist nach wie vor ein interessanter Markt für Investoren. Mit MilktheSun (www.milkthesun.com) gibt es […]
MilktheSun bringt sich als Handelsplattform für die Solarbranche ins Spiel

Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien, weg von fossiler und atomarer Energie – Schlagworte, die heutzutage in aller Munde sind. Und Photovoltaik ist nach wie vor ein interessanter Markt für Investoren. Mit MilktheSun (www.milkthesun.com) gibt es jetzt einen Online-Marktplatz, der alle Beteiligten des Photovoltaikmarkts zusammenbringen will. MilktheSun stellt den Kontakt her zwischen Freiflächen- und Photovoltaik-Anlagenbesitzern, Projektentwicklern sowie Investoren und juristischen, technischen oder kaufmännischen Dienstleistern. Ziel ist es, “einen transparenten, europaweiten Handel mit Projektrechten (Erstmarkt) und bereits laufenden Solaranlagen (Zweitmarkt) zu ermöglichen”.

Ohne einen solchen Marktplatz ist es nicht einfach, einen umfassenden Überblick über den bestehenden Markt zu bekommen. Sucht beispielsweise ein Investor nach einer laufenden Solaranlage als Kapitalanlage, wird oft ein Makler mit der Suche beauftragt, der dann wiederum selbst oft noch Vermittler hinzuschaltet. Dadurch fallen Provisionen von bis zu 10 % des Gesamtinvestments an, im Bereich der Projektrechte sogar von bis zu 50% des Umsatzes. Diese üblichen Zwischenhändler mit ihren Vermittlungskosten entfallen beim MilktheSun-Konzept.

Auf MilktheSun nun kann jeder Nutzer direkt Kontakt zu seinen zukünftigen Geschäftspartnern aufnehmen. Komplett gratis ist das Geschäftemachen aber natürlich auch mittels MilktheSun nicht: Zwar sind Anmeldung und einfache Suche für den Nutzer kostenlos. Kommt aber über die Plattform ein Geschäftsabschluss zwischen zwei Partnern zustande, wird eine Provision an MilktheSun fällig. Und auch für die erfolgreiche Vermittlung von Dienstleistungen externer Anbieter erhält MilktheSun eine Vermittlungsgebühr.

So funktioniert der Marktplatz: Die Nutzer stellen ihre Angebote oder Gesuche für bereits bestehende Solaranlagen, Projekte oder Freiflächen auf MilktheSun ein. Interessenten können über Suchkriterien nach passenden Anzeigen suchen. Nicht registrierte Besucher erhalten zunächst nur ein kurzes Exposé; erst nach erfolgter Anmeldung können sie sämtliche Details einsehen und direkten Kontakt zu Anbietern oder Suchenden aufnehmen. Damit soll gewährleistet werden, dass nur ernsthafte und seriöse Geschäftskontakte vermittelt werden. Alle Anfragen und Angebote werden von MilktheSun geprüft. Zusätzlich bietet MilktheSun seinen Nutzern zahlreiche individualisierte Dienstleistungen rund um das Thema Photovoltaik: Versicherung, Wartung, Anlagensicherung usw.

Reichweite, Reichweite, Reichweite…

Damit die Vision von MilktheSun von einem ‘dynamischen und transparenten Photovoltaik-Markt für alle’ Realität wird, müssen natürlich wirklich viele Anbieter, Investoren und Dienstleister ihre Gebote und Gesuche in dem Portal einstellen. Sonst werden Sucher ja nicht fündig, finden Bieter keine Kunden. Es gilt für das Unternehmen also, möglichst schnell möglichst viel Reichweite zu erlangen.

Und in diesem Punkt nimmt sich das Unternehmen viele Möglichkeiten, weil das Portal-Angebot selbst bisher wirklich rein auf die Marktplatz-Funktionen beschränkt ist. Zwar gibt es ein – sehr versteckt verlinktes und leider von der Portals-Site wegleitendes – Blog, aber man würde viele, viele Informationssucher auf die Portalssite ziehen, wenn man zum Beispiel ein umfangreiches Informationsangebot rund um Photovoltaik auf der Site integrieren würde.

Wirklich vielseitige Infos zum Thema liefert zum Beispiel Photovoltaik-Web.de, bei denen bestimmt viele landen, die zunächst nur Informationen suchen. Und in der Regel suchen ja potenzielle Investoren oder Anbieter nach Informationen. Die enorme Chance, durch Contentmarketing Reichweite zu generieren, sollte MilktheSun nutzen.

Expansion ist in Arbeit

Das Portal aus Berlin, seit März 2012 in offener Beta live, wurde von Felix Krause, Philipp von Seherr-Thoss, Dirk Petschick und André Åslund gegründet. Bisher komplett eigenfinanziert, steht das Unternehmen jetzt mit einigen Investoren im Gespräch, um zu expandieren. Denn: “Nachdem unser Erst- und Zweitmarkt, also der Handel mit Projektrechten bzw. Solaranlagen, erfolgreich angelaufen ist, bauen wir diesen nun konsequent europaweit aus und erweitern die Plattform um einen one-stop-shop, der für einfache und erfolgreiche Abwicklung sämtlicher Dienstleistungen rund um Solaranlagen an einem Ort – unserer Plattform – sorgen soll.”

Elke Fleing aus Hamburg liefert Texte aller Art, redaktionellen Content und Kommunikations-Konzepte. Sie gibt Seminare, hält Vorträge und coacht Unternehmen. Bei deutsche-startups.de widmet sie sich vor allem Themen und Tools, die der Erfolgs-Maximierung von Unternehmen dienen.