Mitarbeitervorteile: netStart Venture investiert in happystaff – Winrar steigt bei Givanto ein

EXKLUSIV Mit Givanto (www.givanto.de) und happystaff (www.happystaff.de) setzen in Deutschland momentan mindestens zwei neue Start-ups auf das Thema Mitarbeitervorteile. Auf ein vergleichbares Konzept setzte in den USA BetterWorks. Das Konzept floppte drüben allerdings: […]
Mitarbeitervorteile: netStart Venture investiert in happystaff – Winrar steigt bei Givanto ein

EXKLUSIV Mit Givanto (www.givanto.de) und happystaff (www.happystaff.de) setzen in Deutschland momentan mindestens zwei neue Start-ups auf das Thema Mitarbeitervorteile. Auf ein vergleichbares Konzept setzte in den USA BetterWorks. Das Konzept floppte drüben allerdings: BetterWorks wurde vor wenigen Wochen abgewickelt. Das happystaff-Team rund um Markus Albert und Jonathan Ludwig wird nach Informationen von deutsche-startups.de unter anderem von OnVista-Gründer Stephan Schubert, kaufDa-Gründer Christian Gaiser und netStart Venture unterstützt. Beim Founderslink-Ableger Givanto stieg gerade erst (worüber Gründerszene exklusiv berichtete) das Kompressionstool Winrar ein.

“Wir bieten Mitarbeitern direkten Zugang zu exklusiven Vergünstigungen bei lokalen Partnern für Entspannung und Genuss im Alltag”, schreibt das Team von Givanto auf seiner Website. Übersetzt heißt dies, dass Mitarbeiter eines Unternehmens, die sich über eine Firmen-Emailadresse verifizieren müssen, über Givanto Vergünstigungen bei bestimmten Händlern bekommen. Auf der Givanto-Website sind beispielsweise Crocs, Mister Spex und weg.de als Partnerhändler aufgeführt. Für Angestellte eines Unternehmens ist Givanto immer kostenlos. Nutzer, die noch höhere Rabatte als bei der kostenlosen Basis-Mitgliedschaft ergattern möchten, müssen in die Premium-Mitgliedschaft wechseln. Die Kosten für diese Premiumvariante muss dann aber der jeweilige Arbeitgeber des Nutzers übernehmen. Geführt wird Givanto von Gereon Hermkes und Alexis Hue.

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“Wir sind ein junges und motiviertes Team, das Unternehmen die Chance bietet, ihre Mitarbeiterbindung und Unternehmensattraktivität durch die Nutzung unserer Rabattplattform zu fördern”, schreibt das happystaff-Team, das sich in Sachen Öffentlichkeitsarbeit bisher komplett zurückhielt. Auch happystaff bietet seiner Zelgruppe, kleinen und mittleren Unternehmen somit, die Chance, “ihren Mitarbeitern dauerhaft attraktive und exklusive Vorteile anzubieten, die bisher für große Konzerne reserviert waren”. Corporate Benefits nennen die Berliner dieses Prinzip. Bei Givanto dagegen lautet das Schlagwort Corporate Discounts. Größter Unterschied zwischen den beiden Konzepten: Givanto präsentiert sich recht bieder, happystaff dagegen locker und leicht verspielt. Bleibt zu hoffen, dass das Konzept Mitarbeitervorteile in Deutschland besser funktioniert als in den USA.

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.