Pinstyle positioniert sich als Pinterest für Fashionistas

Seit der amerikanische Kuratierungsdienst Pinterest (www.pinterest.com) durch die Decke geht, versuchen Start-ups wie Pinspire (www.pinspire.de), das laut Rocket Internet-Oberboss Oliver Samwer nicht eingestellt wird, und LikedBy (www.likedby.com) das Konzept ebenfalls im Markt zu […]
Pinstyle positioniert sich als Pinterest für Fashionistas

Seit der amerikanische Kuratierungsdienst Pinterest (www.pinterest.com) durch die Decke geht, versuchen Start-ups wie Pinspire (www.pinspire.de), das laut Rocket Internet-Oberboss Oliver Samwer nicht eingestellt wird, und LikedBy (www.likedby.com) das Konzept ebenfalls im Markt zu platzieren. Inzwischen gibt es neben diesen allgemeinen Pinnwänden aber auch diverse Special Interest-Konzepte. Auch das Berliner Start-up Pinstyle (www.pinstyle.de) fällt in diese Kategorie. Pinstyle positioniert sich als Fashion Community von Fashionistas für Fashionistas. Nutzerinnen der Plattform können auf ihren Pinnwänden Outfits, Styles und Accessoires sammeln und mit anderen Usern teilen.

Ein weiterer Unterschied zu Pinterest und Co. sind lokale Unterrubriken wie beispielsweise berlin.pinstyle.de. “Wir sind überzeugt, dass diese feine Aufsplittung ein Muss ist für das Thema Fashion! Selbst Berliner und Hamburger unterscheiden sich heute in ihrem Styling, und die modeaffine Community hat zu Recht einen ganz anderen Anspruch an eine Social Plattform“, sagt Pinstyle-Gründerin Yvonne Tesch (Preisvgl.de, Weihnachtsgeschenke.de). In Deutschland geht Pinstyle passenderweise im Rahmen der Fashion Week Berlin, die noch bis zum 8. Juli geht, offiziell an den Start. In den USA startete Pinstyle schon vor einigen Wochen und begeistert nach eigenen Angaben “schon über 20.000 modebegeisterte Mitglieder”.

Einnahmen über Sponsored Pins

Momentan arbeiten rund 50 Mitarbeiter für Pinstyle. Erst kürzlich bezog das bereits stattliche Pinstyle-Team die alten Groupon-Büros in der Berliner Rosenstraße. Auch wenn noch Teile der Bürofläche ungenutzt sind, scheinen die Hauptstädter somit viel vor zu haben. Auch in finanzieller Hinsicht! Bis zum Jahresende will die Jungfirma einen Umsatz in Höhe von einer Million Euro einfahren. “Das ist ambitioniert, aber durchaus realistisch”, teilt das Start-up mit. Geld in die Kasse von Pinstyle soll über Sponsored Pins, “gezielte Produkteinblendungen auf Pin-Ebene”, kommen. Noch ruckelt und wackelt Pinstyle in unserem kurzen Test aber gewaltig. Modebilder sammeln und teilen macht so keinen Spaß.

Im Fokus: Artikel über weitere neue Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.