Zitiert! Tobias Kollmann über den VC- und Inkubatorboom

Mit Zitiert! spießt deutsche-startups.de knackige Aussagen von bekannten Menschen aus der Gründerszene auf. Diesmal spricht Business Angel Tobias Kollmann, der mit NetStart Venture (www.netstart-venture.de) zuletzt fleißig in Start-ups investierte, über den derzeitigen Boom […]

Mit Zitiert! spießt deutsche-startups.de knackige Aussagen von bekannten Menschen aus der Gründerszene auf. Diesmal spricht Business Angel Tobias Kollmann, der mit NetStart Venture (www.netstart-venture.de) zuletzt fleißig in Start-ups investierte, über den derzeitigen Boom von Beteiligungsgesellschaften und Inkubatoren.

“Immer mehr Gründer, die einen erfolgreichen Exit geschafft haben, sind jung und wollen nach ihrem Ausstieg noch nicht die Füße hochlegen. Also gründen sie entweder neu oder wechseln auf die Unterstützerseite, um mit einem Inkubator oder als Investor anderen eine ähnliche Laufbahn zu ermöglichen und um dann aber auch davon zu profitieren. Es gibt viele Inkubatoren und Investoren, die den Gründern viel bringen, aber es gibt auch viele schlechte Angebote am Markt.” (Quelle: Internet World Business)

Wer lesenswerte Aussagen von bekannten Menschen aus der deutschen oder internationalen Gründerszene aufgeschappt bzw. irgendwo gelesen hat, kann uns diese Wortmeldungen gerne mailen – wenn uns das Zitat zusagt veröffentlichen wir es gerne.

Im Fokus: Weitere lesenswerte Ziate von Netzmenschen gibt es in unserem Special Zitiert!

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Es gibt dies… und es gibt auch das Gegenteil. Naaaja. ;)



  2. Oskar

    Es gibt eindeutig zu viele VCs, zuviel Inkubatoren, aber auch zu viele aberwitzige Star-up-Ideen bei denen
    schon vor dem Start absehbar ist, dass
    sie nie einen Gewinn am Markt werden erwirtschaften können.

    Dies wird in den bunten Vorstellungen von allzu optimistischen Berichterstattern meist nicht hinterfragt.

    Ich sehe die Tage nicht allzu fern,
    wo Geldgeber ihr Geld wieder sehen wollen, wie heute jene Anleger in
    den einst so boomenden Immobilienfonds, Schiffs- und Filmbeteiligungen.



  3. E-Commerce Fan

    @Oskar:
    Du sprichst die typischen Investments für Gutverdiener an, die als Steuersparmodell verkauft werden. Besonders gut für Zahnärzte und andere Berufsgruppen, die zwar vom Zahnbohren Ahnung haben mögen, vom Schiffahrtsgeschäft klarerweise nicht. Frag die mal, ob sie den Baltic Dry Index kennen…
    Aber was für mich anzeigt, dass wir im nächsten Schritt des Zyklus’ sind – der Einstieg der Kleinanleger in das Segment Startup-Finanzierung: Der Erfolg der Seedrunden bei Plattformen wie Seedmatch. Da gehen ruckzuck 100k weg für BHs, ohne dass die Leute eine vernünftige Due Diligince machen können.
    Bei den Inkubatoren / VCs ist es eigentlich egal, denn die Investoren sind meistens Multimillionäre, denen der Verlust nicht weh tut.
    Sobald aber der kleine Maxi denkt, er kann hier den schnellen Euro machen, dann der Rubikon erreicht.



  4. Oskar

    @E-Commerce Fan

    Über Crowdfunding rückt nun auch der kleine Maxi in den Focus.

    Aber auch Grossanleger und Ivestoren in
    Gründerfonds wollen in der Regel eines Tages ein ROI sehen.

    Nur dass diese gelegentlich etwas unangenehmer werden können als der kleine Max, wenn dieses ausbleibt.

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