topdeals.de und die Biet-Roboter – Auktionsseite manipuliert(e) ganz offensichtlich Versteigerungen

Die Auktionsseite topdeals.de (www.topdeals.de) steht weiter am Pranger – und dies offenbar zu recht! In einem erneuten Bericht kam Spiegel TV bereits am Sonntag zu dem Fazit, dass die Jungfirma “offensichtlich eine Software […]
topdeals.de und die Biet-Roboter – Auktionsseite manipuliert(e) ganz offensichtlich Versteigerungen

Die Auktionsseite topdeals.de (www.topdeals.de) steht weiter am Pranger – und dies offenbar zu recht! In einem erneuten Bericht kam Spiegel TV bereits am Sonntag zu dem Fazit, dass die Jungfirma “offensichtlich eine Software einsetzt, um Gebote in die Höhe zu treiben”. Der Sicherheitsberater Florian Strankowski hat sich aufgrund dieser Berichterstattung die Auktionsseite ganz genau angesehen und das Bietverhalten auf der Plattform äußerst akribisch analysiert. Bei der Datenauswertung fiel ihm zunächst einmal auf, dass Gebote bei topdeals.de immer gehäuft auftreten: “Es gibt auf der Seite keine homogene Verteilung der Gebote! Man erkennt deutlich, dass zu festen Zeitpunken, sekundengenau 4, 5 oder bis zu 11 Gebote gleichzeitig abgegeben werden, danach gehen keine Gebote mehr ein”.

Der Verdacht, dass im Hintergrund bei topdeals.de eine Biet-Software läuft, die die Preise in die Höhe treibt, liegt somit sehr, sehr nahe. Anders lassen sich die vielen zeitgleichen Gebote gar nicht mehr erklären – so wahnsinnige Schnäppchenjäger und so viele Spaßbieter kann es gar nicht geben. Wie der akribische Datensammler, der die Auktionen bei topdeals.de mehrere Tage beobachtet hat, berichtet, bieten die Bietroboter “alle 20 bis 26 Sekunden auf mehrere Produkte gleichzeitig”. Sämtliche Daten, die zu diesen Erkenntnissen geführt haben, stellt Strankowski auf seiner Website zum Download bereit. So kann sich jeder selbst ein Bild von den Machenschaften bei topdeals.de machen.

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Schon in der Vergangenheit berichteten topdeals.de-Nutzer immer wieder von wiederkehrenden Bietern, die mit ihren Geboten nichts weiter machten, als die Preise in die Höhe zu treiben. Auch die Reporter von Spiegel TV wurden bei ihren Recherchen immer um wenige Cent überboten: “Seltsamerweise scheinen auch immer dieselben Personen zu bieten. Mal heißen sie DirkJ10, mal MariaG59 und dann wieder KurtO371″. Der Sinn und Zweck dieser Biet-Automaten ist eindeutig: So will topdeals.de verhindern, dass Waren unter einem bestimmten Mindestpreis, den das Unternehmen an die Anbieter der Ware zahlen muss, versteigert werden. Das Geschäft soll sich für die Betreiber schließlich lohnen!

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Dass es für jede Auktion ganz offensichtlich einen festgelegten Mindestpreis gibt, bringt die gigantische Datensammlung ebenfalls an den Tag: So ging der “Full-HD Fun: Protec LCD Full HD Fernseher (32 Zoll)” in den vergangenen Tagen – abgesehen von zwei Spaßbietern – im Durchschnitt für rund 322 Euro über die virtuelle Ladentheke (siehe Screenshot oben). Das “4-Gänge-Champagner-Menü für 2 Personen im Zlatá Praha in Berlin” endete im Schnitt bei 29 Euro (siehe Screenshot oben). Ein “20 Euro-Gutschein für Butlers” ging für rund 13 Euro weg (siehe unten). Und dies sind nur drei Beispiele von vielen – alle Auktionspreise pendeln mehr oder weniger um einen bestimmten Preis. Jedem mit gesundem Menschenverstand muss klar sein, dass es nicht mit rechten Dingen zu gehen kann, wenn eine Auktion zu jeder Tageszeit – abgesehen von wenigen Ausreißern – einen nahezu identischen Preis erzielt. Und es geht um hunderte Auktionen mit diesem Muster!

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Die topdeals.de-Mannschaft versicherte in den vergangenen Tagen mehrmals, das man keine Preise manipuliere und keine automatische Biet-Software einsetze. Nachdem topdeals.de in der Kritik stand, fiel dem Datensammler Strankowski aber eine große Änderung bei der Auktionsseite auf: Die Bietroboter boten plötzlich nicht mehr zu Dutzenden. Stattdessen gaben die automatischen Bietmaschinen “lediglich ein Gebot auf ein Produkt ab”. Das Ziel dabei war erneut:, “den gewünschten Mindestpreis zu erreichen”. Inzwischen ist alles anders bei topdeals.de: Auktionen starten nun zum überwiegenden Teil nicht mehr bei einem Euro, sondern bei einem vorher vom Anbieter festgelegtem Startpreis und einem Startgebot. Beim Protec-Fernseher startet die Auktion bei 297,50 Euro, das 4-Gänge-Champagner-Menü beginnt bei 28,75 Euro und der Butlers-Gutschein bei 12,00 Euro.

Auffällig dabei: Der festgelegte Startpreis ist verdammt nah an den vorherigen Durchschnittspreisen. Das wilde Wettbieten bei topdeals.de ist seitdem vorbei: Am Dienstagabend endeten zahlreiche Auktionen ohne irgendein Gebot. Die unzähligen, angeblichen realen Nutzer liefern sich somit plötzlich keine Bietschlachten mehr. Skurrilerweise tauchte ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als auf der Plattform nach außen hin kaum etwas los war, dieser Hinweis auf: “Aufgrund des starken Interesses an unserem Angebot sind unsere Server im Moment überlastet. Wir sind in wenigen Minuten wieder für Sie da. Bitte versuchen Sie es später noch einmal”.

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Inzwischen läuft das offensichtlich komplett erneuerte topdeals.de-Konzept mit Startgeboten und Einstiegspreisen wieder rund. Am frühen Mittwochmorgen gab es wieder zahlreiche Auktionen ohne Gebote, aber auch Angebote, die für wenige Euro und teilweise auch wenige Cent über dem Einstiegspreis weggingen. Nur bei den wenigen Ein-Euro-Auktionen gab es deutlich mehr Gebote. Aber auch diese Auktionen endeten mit einstelligen Eurobeträgen und somit weit unter den vorher üblichen Durchschnittspreisen. Ob es sich bei den Höchstbietern tatsächlich um echte Menschen handelt, sei einmal dahingestellt. Zumindest ist es mehr als eindeutig, dass die topdeals.de-Macher ihr vorher umstrittenes und ganz offensichtlich manipuliertes Konzept im Zuge der großen öffentlichen Diskussion nun grundlegend geändert haben.

Ende Mai 2011 ging topdeals.de an den Start. Der bekannte Medienunternehmer Dirk Ströer und Szeneberühmtheit Jens Kunath positionierten ihre Plattform zum Start als angeblich brandneue Mischung aus Groupon und eBay. “Mit topdeals.de bündeln wir die Vorteile der Geschäftsmodelle von Groupon und eBay auf eine vollkommen neue Weise. Für Verbraucher bedeutet dies Schnäppchenpreise in Kombination mit spannenden Auktionen. Unternehmen bieten wir die Möglichkeit, Restkapazitäten ohne finanzielles Risiko und Marketingaufwand zu veräußern“, sagte Ströer damals. Das Vorbild für topdeals.de stammt aus den Niederlanden: Bereits 2007 startete VakantieVeilingen.nl (www.vakantieveilingen.nl), eine Plattform auf der Nutzer Reisen ersteigern können. Das Konzept ist in den Niederlanden ein Riesenerfolg! Unter dem Namen Aladoo ging das Unternehmen 2011 in Deutschland an den Start.

Kunath: “Vertrauen ist in unserem Geschäft sehr wichtig”

Mit einem gigantischen Werbebudget in Höhe von 32 Millionen Euro wollen Außenwerber Ströer und Seriengründer Kunath, der immer wieder in der Kritik steht, ihr Konzept bis Ende 2013 in den Markt drücken. Die Werbebotschaften kann momentan jeder auf unzähligen Plakatwänden im Lande bestaunen. In seinem Blog kündigte topdeals.de-Macher Kunath Anfang März die massive Werbeaktion im großen Stil an und er nannte auch das Ziel der Kampagne: “Das soll neben der Gewinnung von Neukunden vor allem dem Vertrauensaufbau bei unseren Nutzern dienen. Denn Vertrauen ist in unserem Geschäft sehr wichtig”. Stimmt, aber diese Vertrauen ist erst einmal dahin! Selbst Firmen wie der Pralinenanbieter Chocotique, der Gutscheine über topdeals.de vertrieben haben, distanzieren sich inzwischen von der Auktionsplattform. “Obwohl aktuell noch unklar ist, ob die Vorwürfe an topdeals der Wahrheit entsprechen, möchten wir bereits jetzt bewusst Abstand von topdeals und den dem Unternehmen vorgeworfenen Praktiken nehmen. Ferner versprechen wir unser Bestmöglichstes zu tun, um alle vermeintlich Betroffenen, welche das Pralinenpaket erworben haben zu entschädigen”, heißt es seit Montag im Unternehmensblog von Chocotique. Man darf gespannt sein, ob und wie topdeals.de sich durch diese unrühmliche Geschichte winden will.

Artikel zum Thema
* Biet-Software bei topdeals.de im Einsatz? Reiseauktionsseite in der Kritik

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Toto

    Als ob wir das nicht alle vorher schon gewusst haben…
    Die sollen den Laden direkt wieder dicht machen. Aber die Änderungen haben natürlich nichts mit den Vorwürfen zu tun, nicht wahr @pressestelle topdeals.de ;). Ihr habt es verkackt und ich hoffe ihr verschwindet so schnell wieder in der Versenkung wie ihr gekommen seid…

    Ich meine sein wir mal ehrlich jedes Angebot muss etwas frisieren und Spaßanbieter oder Fakeanbieter, findet man auf wirklich jeder Plattform. Selbst bei Airbnb, 9flats & Co. Ohne würde das aber auch nicht funktionieren, denn Niemand ist gerne der erste auf einer fast leeren Plattform. Somit muss wenigstens gefühlt etwas los sein und derartige Praktiken nur logisch und “verständlich”.

    ABER dass ist kein eindeutiger Betrug, wie er hier augenscheinlich begangen wird. Aber das hat damals Swoopoo schon das Genick gebrochen und wird hier ebenfalls passieren. Heute ist ein schöner Tag *irony*



  2. Sören

    Sehr sauber recherchierter Artikel!

    Wie shcon mehrfach geschrieben, handelt es sich hierbei um einen schweren Betrug, an dem mindestens 50 Mitarbeiter wissentlich und unwissentlich beteiligt waren. Nach meinen Informationen wurde die Staatsanwaltschaft bereits gestern erstmalig über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.
    @DS: Könntet ihr noch eine rechtliche Einschätzung dazu vornehmen bzw. mal einen Strafrechtler befragen?

    Bei Floo habe ich schon diese Anfrage an Topdeals gefunden, die den Sachverhalt gut wiedergibt (denn so haben Kunden oftmals zuvieöl bezahlt):

    So, habe mal Topdeals um eine Stellungnahme gebeten, mal schauen, was kommt:

    Sehr geehrte Frau Frateantonio, sehr geehrter Herr Kunath, sehr geehrter Herr Ströer,

    in Ihrer Funktion als Pressesprecherin sowie Geschäftsführer der Topdeals GmbH wende ich mich heute an Sie:

    Ich bin Kunde Ihrer Auktionsplattform topdeals.de und auf verschiedene Berichte des Magazins Spiegel aufmerksam geworden, die offensichtlich aufgedeckt haben, dass Auktionen von Ihnen gleich zehntausendfach durch sog. Scheinbieter manipuliert werden.

    Durch diese sog. Preistreiberei, in der Sie als gewerblicher Anbieter die Preise gemäß Ihrer individuell gesetzten Vorgaben hochtreiben, zahlt der höchstbietende Teilnehmer an der Auktion oftmals einen deutlich höheren Preis als bei einer ausschließlich marktorientierten Preisbildung durch natürliche Personen entstanden wäre. Sie täuschen somit echte Teilnehmer darüber, dass es sich bei einem Großteil der Bieter bei der Auktion nicht um natürliche Personen handelt, sondern um von Ihnen eingesetzte Scheinbieter, wodurch für jeden echten Teilnehmer ein Vernögensschaden entsteht. Die für die Scheinbieter aufgeführten E-Mail-Adressen wiederum wurden auf die Domain “nu2m.de” eingerichtet, deren Inhaber die media ventures GmbH aus Köln ist.

    Zunächst haben Sie diesen Sachverhalt bestritten, wie im Beitrag von Spiegel TV dokumentiert, waren aber anschließend – nachdem ein Informant einen entsprechenden Datensatz an Spiegel zugespielt hat, der den Einsatz von Scheinbietern ganz offensichtlich dokumentiert – für keine Stellungnahme mehr erreichbar.

    Wie auch schon Herr Rechtsanwalt Rasch in dem Spiegel TV-Beitrag bemerkt, dürfte es sich für den Fall, dass dieser Sachverhalt zutrifft, um schweren gewerbs- und bandenmäßigen Betrug handeln.

    Da Sie derzeit nach eigenen Angaben in ganz Deutschland eine Werbekampagne mit einem Volumen von 32 Millionen Euro unter der Nutzung von vornehmlich Außenwerbeflächen der Ströer Out-Of-Home durchführen, ist Ihr Verhalten – sofern zutreffend – noch um ein Vielfaches schlimmer:
    http://www.horizont.net/aktuell/digital/pages/protected/32-Millionen-fuer-Werbung-Dirk-Stroeer-und-Jens-Kunath-starten-Gutschein-Portal-Topdeals.de_100316.html

    Ich bitte Sie von daher freundlich um eine kurze Stellungnahme hierzu, da mich auch Ihre Sichtweise hierzu interessiert – im schlimmsten Falle handelt es sich bei alledem um einen Redaktionsfehler oder ein Missverständnis.
    Im anderen Falle müsste ich davon ausgehen, dass die o.g. Vorwürfe zutreffend sind und würde am morgigen Tage entsprechend die zuständige Staatsanwaltschaft Hamburg informieren, da es sich nach meiner derzeitigen Auffassung um eine Straftat mit erheblichem Ausmaß handelt.

    Es grüßt Sie



  3. JohnDoe

    Ein kleiner Hinweis zum “gigantischen” Werbebudget i.H.v. 32 Mio. Euro. Auch hier tippe ich auf PR-Augenwischerei. Im Hause Ströer & Co. gibt man solche Zahlen gern raus, um Eindruck zu schinden. Normalerweise sind das die unrabattierten(!) Preise für die Plakatwerbung, die man zahlen müßte, wenn man irgendwo Plakatwände bucht.

    Praktisch ist freilich, wenn man selbst ein großer deutscher Werbevermarkter ist: in Wahrheit werden nicht belegte, eigene Plakatwände (also Restposten, die nicht gebucht sind) mit der Werbung beklebt und es fallen nur Druck- und Klebekosten an. Die machen nur einen Bruchteil der o.g. Summe aus.

  4. Pingback: ANIMOD – So macht Reisen Spaß | Irinas Newsticker vom 28.03.2012



  5. Toto

    @JohnDoe

    Das nehme ich auch an. Außerdem da dem Stroer eh die Hälfte aller Flächen gehören, zahlen die praktisch nichts. Es fallen eben die “Ausfallkosten” an. ich bezweifle aber auch hier, dass die Zahlen nur annähernd so groß sind.

  6. @JohnDoe

    Das gigantische Werbebudget ist natürlich eine eher fiktive Zahl. Die nutzen viele Leerflächen oder bekommen die Flächen zu erheblichen Rabatten. Die 32 Mio. sind dann quasi der Wert, den die Kampagne hätte, wenn man sie bezahlen müsste.



  7. Sören

    Interessant!
    Da hat die Pressesprecherin Elena Frateantonio sich ja noch mehrfach in den Kommentaren zu Wort gemeldet und die Redaktion korrigiert.
    Nun – wenn Pressearbeit mal wirklich wichtig wäre – schweigt Elena Frateantonio lieber. Kein Wunder, denn sofern die Vorwürfe stimmen, belastet sie sich ohnehin mit jeder Aussage zusätzlich. Sie wird sich vermutlich nur gegenüber Ihrem Anwalt und der Staatsanwaltschaft im Rahmen des anstehenden Strafverfahrens äußern.



  8. Sem

    Na dann sage ich topdeals doch direkt vielen Dank für die viele tolle Negativ-PR, gegen die Gründer eines ehrlichen (Web) Startups hier in Deutschland jetzt kämpfen müssen. Ich möchte nicht wissen bei wie vielen Verbrauchern, die den Bericht bei Spiegel TV gesehen haben, sich nun die Meinung etabliert haben dürfte, das “…diese ganzen, neu gegründeten Internetunternehmen alles Abzocker und Betrüger sind…”.

    Angefacht durch solche Fälle brauchen wir uns hier in Deutschland gar nicht zu wunderen, dass die meines Erachtens sowieso nicht allzu große und teils mit sinnlosen Diensten gespickte Startup-Szene noch mehr zurückgeworfen wird. Sicher, in den Staaten gibt es bestimmt auch schwarze Schafe, jedoch “überstrahlen” die allseits bekannten, ehemaligen Startups und jetzt Internetgiganten wie Google, Facebook, Amazon etc. die wenigen Startups, bei denen man auf den ersten Blick erkennt das hier etwas nicht ganz sauber ist.

    Bevor wieder eine Diskussion über Facebook und Co. losbricht: Ich bin mir natürlich bewusst das auch diese Großkonzerne Dreck am Stecken haben, die breite Masse assoziiert diese Unternehmen jedoch wohl nicht direkt mit Abzocke oder Betrug. Fragt man den deutschen Michl nach Google kommen wohl eher Antworten wie “Die bieten lauter tolle und vor allem kostenlose Dienste an” oder “Die haben eine tolle und vor allem schnell Suchmaschine”.



  9. Melanie

    leider bin ich bei topdeals auch schon ordentlich reingefallen. Bei aladoo habe ich auch die Vermutung, dass manipuliert wird….



  10. topdeal-anbieter

    Interessant: die einzigen Angebote, die es jetzt noch ab 1 Euro gibt, sind Neukundengutscheine von 9flats und Handyverträge. Also weder komplette Reisen noch Hotelangebote oder ähnliches.

  11. @Sem: Gibt denke ich noch genug andere Geschäftsbereiche in denen man gründen kann, ohne mit solchen “Klitschen” assoziert zu werden. Weil es sich in den Bereichen für Betrüger einfach nicht genug lohnt. Und es gibt ja auch einige Möglichkeiten, wie man stetig Vertrauen aufbauen kann, denke ich.

  12. Sehr geehrter Herr Hüsing,

    vielen Dank für die tolle und leserlich anspruchsvolle Aufbereitung meiner Recherche.

    Grüße

    Florian Strankowski

  13. @Florian Strankowski

    Ich habe zu danken. Danke für die tollen Daten.



  14. Miguel C

    Die Beobachtung, dass seit heute nur noch Reisegutscheine für 9flats Neukubden für einen Euro gelistet (nicht verkauft) werden, hat mich stutzig gemacht: schläft man in HH am Schulterblatt noch oder warum bietet @Uhrenbacher wissentlich seine Marke immernoch auf dieser abgetakelten PR-Desasterfregatte feil??



  15. John

    Die Beobachtung mit den Deals habe ich schon lange gemacht und auch mit Tools gemessen und protokolliert. Interessant finde ich, dass es so lange gedauert hat, bis das ganze offiziell aufgeflogen ist…

  16. @John: Warum dann nicht vorher Alarm geschlagen? Das hätte sicherlich vielen Kunden viel Geld erspart o_Ô.



  17. Rolamd

    Krass, habe gerade gesehen, dass Benny Schilling (Gründer von jupidi, apprupt) bei Topdeals als COO bzw. Leiter Operations zuständig für die Entwicklung des Portals ist:
    http://www.xing.com/profile/Benny_Schilling

    Das hätte ich nun wirklich nicht gedacht! Damit dürfte er nun auch neben Kunath und Ströer mit in der Verantwortung für den Betrug stehen. Kann ich nicht nachvollziehen, warum man anderen und sich selbst sowas antut.

    An die Redaktion:
    Vielleicht solltet ihr mal auch Aladoo um eine Stellungnahme bitten, ob da auch bei den Auktionen so wie bei Topdeals manipuliert wird?



  18. E-Karacho

    Ist ja Super. Jetzt kann topdeals ja unten auch werben mit
    Bekannt aus: SpiegelTV , Spiegel und Deutsche Status :-))



  19. T

    ich würds gut finden wenn die Ströer und Kunath vom Staatsanwalt richtig eins in die Fresse bekommen, virtuell gesprochen natürlich nur.



  20. Rolamd

    Die Staatsanwaltschaft Hamburg ist bereits seit gestern umfassend über den Sachverhalt informiert. Jeder hier mitlesende Jurist wird bestätigen können, dass für diesen gewerbsmäßigen Betrug bei Topdeals für die Macher Jens Kunath und Dirk Ströer eine Haftstrafe im Raum steht:

    § 263
    Betrug

    (1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (-> bei Topdeals unstrittig der Fall)

    (2) Der Versuch ist strafbar. (-> bei Topdeals bereits vollendet)

    (3) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

    1.
    gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat, (-> bei Topdeals unstrittig der Fall)

    2.
    einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen, (-> bei Topdeals ebenfalls unstrittig der Fall)

    Auch für die Gehilfen, die in Kenntnis hierüber waren und / oder die Manipulationen bei Topdeals gefördert haben, sieht es hier nicht so gut aus:
    (5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.



  21. topdeal-anbieter

    Inzwischen ist ja auch die Millionen-Plakatkampagne komplett abmahnungswürdig. Es gibt weder “Fernseher ab 1€”, noch “Hotels ab 1€”, noch “Reisen ab 1€”. Der einzige Claim der noch ginge wäre “9flats-Neukundengutscheine ab 1€”.



  22. Rolamd

    @topdeal-anbieter:
    Ob wettbewerbsrechtlich abmahnfähig, ist ja noch ein ganz anderer Schuh. Aber auf jeden Fall geht es hier um zehntausendfach begangenen Betrug durch Topdeals.
    Schaut Euch dazu auch nochmal die letzten Kommentare bei Floo durch:

    http://coresec.de/index.php/2012/03/26/topdeals-de-spiegeltv-betrug-bietroboter-und-beitrag-zu-dem-thema/#comment-79



  23. Rob

    Tja als der erste Bericht kam bei Spiegel habe ich einen Hinweis auf Jens K. gegeben und wurde (mehr oder weniger) von einen N.Holgersson sofort beschimpft. Ob der wohl was mit Media Ventures zu tun hatt??? (-:



  24. Der André

    Naja, der Betrugstatbestand wird wohl relativ leicht auszuhebeln sein. Denn letzten Endes ist ja nicht viel passiert.

    Der reale Bieter wird scheinbar immer überboten – ergo verliert er dabei kein Geld, weil ja jemand anderes den Zuschlag erhalten hat. Daher kein Vermögensverlust. Das einzige was hier verlustigt geht, ist deine Zeit.

    Hat ein realer Bieter einmal das Glück gehabt, eine Sache zu ersteigern, dann ist das ebenfalls kein Betrug. Denn dem Bieter wird ganz klar deutlich, worauf er bietet(keine Täuschung), sprich was für einen und vor allem dass er einen Gegenwert erhält(kein Irrtum). Die benötigte Stoffgleichheit für den Tatbestand fehlt also.

    Anders wäre es natürlich, wenn das Geld abgebucht würde, aber der Gegenwert nicht ausgehändigt wird(Vermögensschaden), wovon bisher aber rein gar nichts in den Medien zu lesen war.

    Selbst einen versuchten Betrug gemäß Abs. 2 halte ich ebenfalls für nicht gegeben. Jeder normale Mensch wird sehen, dass man bei einem 20 EUR Tankgutschein eben ein Verlustgeschäft machen würde, wenn man darauf 17 EUR bietet und noch + 4,90 Gebühren zahlen muss (die im übrigen auch gut sichtbar bei der Auktion dabei stehen). Wenn Menschen nicht rechnen können, kann man das dem etwaigen Täter nun einmal nicht zurechnen.

    Im Endeffekt schießt sich topdeals selber ins Knie, da sie nicht ein einzig attraktives Produkt zu einem reizvollen Preis anbieten. Lächerlich haben sie sich gemacht, mehr nicht.

    Irreführende Werbung ist nicht strafbar sondern eher ein Fall für eine Unterlassungsklage im Zivilrecht.

    Wie dem auch sei, das Projekt darf man vermutlich ruhigen Gewissens als gescheitert erklären, von der negativen Presse erholt man sich nicht so schnell.

  25. Wollen wir’s hoffen.



  26. Rolamd

    @Der Andre:
    Natürlich ist das Betrug, denn der reale Bieter wird darüber getäuscht, dass vermeintlich andere Bieter, die gar nicht existieren, den Preiswettbewerb beeinflussen und somit stets zu einer höheren Gebotsabgabe animiert.

    Ein ganz einfaches Beispiel:
    Ein Aral-Gutschein für 20 Euro wird für einen Preis ab 1 Euro angeboten.
    Nehmen wir an, dass es nur einen realen Bieter gibt und 10 Scheinbieter von Topdeals (was bei dem geringen Traffic sicherlich hin und wieder der Fall gewesen sein wird – die geloggten und der Staatsanwaltschaft vorliegenden Daten lassen ja auch ganz genau erkennen, wann in einer Auktion ein Scheinbieter geboten hat und wann nicht).
    Der A bietet zunächst 2 Euro, und wird durch einen Scheinbieter mit 3 Euro überboten, dann bietet er 4 Euro, wird von einem Scheinbieter mit 5 Euro überboten usw., bis der von Topdeals vorgegebene Mindestpreis erreicht ist und der reale Bieter bei 17 Euro nicht mehr überboten wird.
    Ohne diese Scheinbieter von Topdeals hätte bei keinem manipulativen Eingriff durch den Anbieter – wie es im übrigen auch in den AGB geregelt ist – der reale Bieter den Aral-Gutschein für 2 Euro erhalten.

    Der Vermögensschaden für diese Auktion beträgt also genau die Differenz zwischen dem Mindespreis, bei dem die Topdeals-Scheinbieter aufgehört haben zu bieten, und dem Preis, bei dem das erste Mal ein Scheinbieter eingegriffen hat (hier 15 Euro).
    Da das gleich zehntausendfach stattgefunden hat, dürfte der kumulierte Vermögensschaden im höhreren siebenstelligen Bereich liegen.

    Die Täuschung besteht darin, dass dem realen Bieter suggeriert wird, es gäbe eine viel höhere Nachfrage durch reale Bieter bei der Auktion, und der Irrtum besteht darin, dass der reale Bieter nur zu einer höheren Gebotsabgabe animiert wird, weil er davon ausgeht, dass er sich im Bietwettbewerb mit realen Bietern befindet. Oder anders herum gefragt: Hätte der reale Bieter auch mitgeboten bzw. sein gewinnendes Gebot platziert, wenn er gewusst hätte, dass er durch Scheinbieter hochgetrieben wird? Sicherlich nicht!

    Im Übrigen soll die Staatsanwaltschalt Hamburg bereits gegen Topdeals und die Geschäftsführer Jens Kunath und Dirk Ströer ermitteln! Ich werde heute noch eine qualifizierte Strafanzeige zusätzlich stellen.



  27. Der André

    Ja, ich weiß worauf du hinaus möchtest. Aber ich bin mir gerade nicht ganz sicher, ob das auch für die reine Gewinnchance zählt und ebenfalls unter § 263 subsumiert werden kann. Die Gewinnchance wird letztlich nicht einmal über Art.14 GG(wenn auch nur Staat-Bürger Verhältnis bzw. in der praktischen Konkordanz) und im Zivilrecht auch nicht von § 823 BGB gedeckt. Ich kann mich maximal über § 823 II i.V.m. § 263 StGB (als Schutzgesetz) auf einen Vermögensschaden stützen.

    Denn als Anwalt von topdeals würde ich darauf abstellen, dass es letztlich einen Gegenwert gibt, der höher sein wird, als das was der Bieter gezahlt hat. Mir ist schon klar: der Vermögensschaden soll dann darin liegen, was eventuell noch hätte erspart werden können, gebe es den virtuellen Bieter nicht. Aber dies wäre letztlich wieder nur die Gewinnchance und da diese bereits durch das GG nicht geschützt wird, kann sie erst recht nicht durch eine untere Norm geschützt sein.



  28. Rolamd

    @Der Andre:
    Schau mal hier, da ist gut begründet, warum das Beeinflussen einer Gewinnchance trotzdem den Tatbestand des Betrugs erfüllt:
    http://www.juraexamen.info/fussball-wettskandal-prufschema-%C2%A7-263-stgb-sportwetten-quotenschaden/

    Die Ausführungen lassen sich m.E. 1:1 auf Topdeals übertragen.



  29. Der André

    Die Bibel für cand. iur. :)

    Dank dir für den Link. Scheinbar aber auch für den BGHSt nicht ohne Kritik. Aber auf jeden Fall finde ich die Argumente nachvollziehbar, die angebracht werden, gerade in Bezug auf den Quotenschaden.

    “Denn nicht der Erfolg der Manipulation ist Tatbestandsmerkmal des § 263 StGB, sondern allein die täuschungsbedingte Vermögensschädigung.”

    Vermutlich würde dann nur in der Strafzumessung berücksichtigt werden, dass letztlich “immer” ein Gegenwert ausgezahlt wurde.

    Aber bleiben wir hier auf dem Laufenden und warten ab, was sich aus der Sache ergeben wird.



  30. Rolamd

    Topdeals hat den Geschäftsführer heute gewechselt!
    Geschäftsführer: Benny Schilling
    Im Handelsregisterauszug steht der aber noch nicht drin.
    Jens Kunath und Dirk Ströer sind wohl wegen der schwerwiegenden Vorwürfe durch die Staatsanwaltschaft schon einmal vorsorglich ausgeschieden.

    Die Verdunkelung läuft also weiter!

    Dazu stand auch schon etwas vor einigen Tagen bei Deutsche Startups weiter oben:

    “Krass, habe gerade gesehen, dass Benny Schilling (Gründer von jupidi, apprupt) bei Topdeals als COO bzw. Leiter Operations zuständig für die Entwicklung des Portals ist:
    http://www.xing.com/profile/Benny_Schilling

    Das hätte ich nun wirklich nicht gedacht! Damit dürfte er nun auch neben Kunath und Ströer mit in der Verantwortung für den Betrug stehen. Kann ich nicht nachvollziehen, warum man anderen und sich selbst sowas antut.”

    Der neue Geschäftsführer Herr Schilling ist somit auch als lange Zeit IT-Verantwortlicher mit (haupt-)verantwortlich für die betrügerischen Handlungen und Abläufe bei Topdeals. Also niemand Neues. Bei Jens Kunath und Dirk Ströer dürften die Hosen schon bis oben hin gestrichen voll sein und Herr Schilling sollte sich auch schon einmal einen guten Anwalt nehmen – in Hamburg sitzt ja auch der Schwenn (Strafverteidiger von Jörg Kachelmann).



  31. Der André

    Bei Wirtschaftsstrafrecht sollte man auf Dr. Sven Thomas oder Prof. Klaus Bernsmann zurückgreifen. Letzterer übrigens geliebt von seinen Jurastudenten für seine wirsche Art.

    Jens K. ändert derzeit auch recht fleißig seine Vita bei Xing ab.



  32. Roland

    Und weiter geht’s mit der Verschleierung bei Topdeals!
    Die ganzen Pressemitteilungen sind nicht mehr online.
    Bei den Unternehmensinformationen findet sich kein einziges Wort mehr über die beiden in der Verantwortung für den Betrug bei Topdeals stehenden Geschäftsführer Jens Kunath und Dirk Ströer mehr:
    http://www.topdeals.de/minicms/id/presse_31.html

    Auch sind alle Fotos von Jens Kunath und Dirk Ströer schnell entfernt worden und nur noch ein Foto vom Strohmann Benny Schilling ist zu sehen:
    http://www.topdeals.de/minicms/id/presse_31.html

    @DS: Vielleicht hakt ihr mal freundlich bei Topdeals nach und bittet um eine Stellungnahme? Vielleicht ist man jetzt dazu bereit. Alternativ evtl. mal bei der Staatsanwaltschaft Hamburg nachfragen? Dort sind ja mehrere Anzeigen eingegangen.



  33. Roland

    Schaut Euch mal Topdeals an:
    Seit die den Startpreis auf deren Breakeven gesetzt haben, wird überhaupt gar keine Auktion mehr versteigert!!!
    Das kann ja schön in der Bietliste sehen, da steht für alles immer nur Startgebot, dann läuft die Zeit ab und niemand bietet. Nun hat Topdeals auch noch “ungerade” Startpreise wie 96,43 Euro eingesetzt, aber es bietet natürlich trotzdem keiner mehr. Ohne zu betrügen funktioniert Topdeals also anscheinend überhaupt nicht und die machen so gut wie keinen Umsatz mehr. Daraus kann man übrigens auch ganz gut erkennen, wie hoch der Anteil an Scheinbietern bei Topdeals war – bei Facebook stand kurz eine Zahl von 4.000 Scheinbietern (!!!), dann hat Topdeals schnell den Kommentar gelöscht und den Poster blockiert. Das ist nochmal ein doppelter Beweis für den Betrug.



  34. Mia

    Hallo Leute

    Ich habe unwissend bei TopDeal ein Handy ersteigert und konnte erst danach wo ich den zuschlag bekommen habe sehen das es sich um ein Hany Vertrag handelte was vorher nicht sichtbar war,ich wollte ein Handy ersteigern aber doch keinen Vertrag für 20 Euro ,ich wurde genötigt schnell zu Bezahlen was ich dann auch tat aber was ist mit dem Scheiß Vertrag den ich nicht wollte und auch nie drauf eingegangen wäre
    wer kann mir Helfen wie ich aus der Nummer wieder raus Komme (das Handy ist auch noch nicht da)Mit freundlichen Grüßen Mia



  35. Roland

    Hallo Mia, Du kannst einfach den Vertragsabschluss wiederrufen und Dein Geld zurückfordern, dann ist die Sache erledigt! Im Sinne von “Hiermit wiederrufe ich den Kaufvertrag XYZ”
    http://www.topdeals.de/minicms/id/allgemeine_geschaeftsbedingungen_12.html

    “Sie können ihre Vertragserklärung innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen in Textform (z.B. Brief, Fax, E-Mail) oder – wenn Ihnen die Sache vor Fristablauf überlassen wird – durch Rücksendung der Sache widerrufen. ”

    Da Du das Handy ja noch gar nicht hast, musst Du einfach eine E-Mail hinschreiben und das war’s.
    Topdeals muss Dir dann den Betrag zurückerstatten. Ich würde das schnell machen, da ich eine kommende Insolvenz bei Topdeals für nicht ausgeschlossen halte.



  36. Roland Felbner

    Die Topdeals GmbH hatte ja in Reaktion auf den zweiten Spiegel TV-Bericht sehr schnell die für den gewerbsmäßigen Betrug verantwortlichen Geschäftsführer Jens Kunath und Dirk Stroer ausgewechselt und durch einen Strohmann (Benny Schilling) ersetzt, dennoch wird sich das Unternehmen in einiger Zeit vor dem Landgericht Hamburg verantworten müssen, denn es sollen bereits mehrere Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft eingegangen sein.

    Hier die offzielle Bestätigung für den Wechsel an der Spitze:

    Amtsgericht Hamburg Aktenzeichen: HRB 117841
    Bekannt gemacht am: 13.04.2012 12:00 Uhr
    Veränderungen

    12.04.2012
    topdeals GmbH, Hamburg, Stresemannstraße 29, 22769 Hamburg. Bestellt Geschäftsführer: Schilling, Benny, Wedel, *10.04.1982, vertretungsberechtigt gemäß allgemeiner Vertretungsregelung. Ausgeschieden Geschäftsführer: Kunath, Jens, Hamburg, *06.11.1972; Ströer, Dirk, Köln, *08.06.1969.



  37. Mia

    Hallo Roland,vielen Dank für deinen Tip Leider sind die 14 Tage schon vorbei,aber das Handy habe ich immer noch nicht würde es auch nicht mehr an nehmen falls der Postbote damit noch kommen sollte.
    Lieber schreibe ich die 25Euro ab als ein Vertrag zu Unterschreiben
    Lieb grüße von Mia



  38. Roland Felbner

    Hallo Mia, das Entscheidende ist, dass Du innerhalb von 14 Tagen Deinen Kauf widerrufen hast. Das ist ja erfolgt und das hast Du ja auch schriftlich. Sofern die Topdeals GmbH Dir Deinen Kaufpreis nicht zurücküberweist, so empfehle ich Dir, einen Anwalt aufzusuchen.
    Alternativ kannst Du Dich bei der Verbraucherzentrale Hamburg beschweren, dort sind die Geschäftsführer von Topdeals bereits wegen ähnlicher Straftaten bekannt.

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  40. UA

    Lustig, topdeals hat jetzt Mindestpreise. Blöd nur, wenn im Bild “ab 1€” steht, aber bei 11€ der Mindestpreis noch NICHT erreicht ist – da bringen einem auch “aktuelle Ersparnis: 84%” nichts.

    http://www.topdeals.de/item/id/Smartphone_Huawei_X3_inkl_DeutschlandSIM_ALL_IN_1259.html



  41. Roland Felbner

    So, wie zu erwarten ist Topdeals seit heute offline!

    “Liebe Kundin, lieber Kunde,

    aufgrund des starken Interesses an unserem Angebot sind unsere Server im Moment überlastet. Wir sind in wenigen Minuten wieder für Sie da. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    Ihr topdeals.de-Team”

    Das war zu erwarten, denn die Mühlen der Bürokratie (Staatsanwaltschaft Hamburg in diesem Falle) mahlen zwar langsam, aber dennoch meist sehr zuverlässig.
    Weiß einer mehr?

  42. Ich war heute selbst noch auf der Seite – ist keine zwei Stunden her. Da war noch alles im Lot. Bin gespannt, ob dies nur ein kurzfristiges Problem ist oder mehr…



  43. Tom

    Wäre schade, gerade nach der massiven Werbung!

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