Zitiert! Fabian Heilemann über Copycats und Investoren

Mit Zitiert! spießt deutsche-startups.de knackige Aussagen von bekannten Menschen aus der Gründerszene auf. Diesmal spricht der Fabian Heilemann, der Gründer der Couponplattform DailyDeal (www.dailydeal.de) über Copycats und Investoren. “In der Vergangenheit war es […]

Mit Zitiert! spießt deutsche-startups.de knackige Aussagen von bekannten Menschen aus der Gründerszene auf. Diesmal spricht der Fabian Heilemann, der Gründer der Couponplattform DailyDeal (www.dailydeal.de) über Copycats und Investoren.

“In der Vergangenheit war es in der Tat so, dass die erfolgreichsten deutschen Unternehmen Geschäftsmodelle kopiert haben, die überwiegend aus den USA kamen. Diese Kultur ist sicherlich ein bisschen unglücklich, das resultiert aber vor allem aus einem gewissen Sicherheitsdenken: Für Modelle, bei denen es ein so genanntes Proof of Concept gibt, hat man auch leichter Finanzierungen bekommen. Demnach ist die Investorenszene auch ein Grund, warum kopiert wird. Das wiederum ist auch verständlich, denn der Investor setzt eher auf Modelle, die schon mal funktioniert haben, als auf super kreative und unerprobte Ideen.” (Quelle: Planet Interview)

Wer lesenswerte Aussagen von bekannten Menschen aus der deutschen oder internationalen Gründerszene aufgeschappt bzw. irgendwo gelesen hat, kann uns diese Wortmeldungen gerne mailen – wenn uns das Zitat zusagt veröffentlichen wir es gerne.

Im Fokus: Weitere lesenswerte Ziate von Netzmenschen gibt es in unserem Special Zitiert!

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.



  1. Susanne Vieser

    Da redet sicher der Gute aber ein bisschen raus: Die Investoren sind’s, die Kopieren fördern. Ich würde sagen: Vor allem jene Gründer kopieren, die auf schnelles Geld aus sind und sich am liebsten vom Original oder einem US-Konzern kaufen lassen wollen. Hat ja bei Heilemann auch gut geklappt, nur soll er dann auch zu dieser Strategie stehen. Aber Gott sei Dank gibt es originäre Geschäftsmodelle aus Deutschland, meistens nicht mit VC aufgebaut, die es geschafft haben – und deren Gründer kein Gewese um ihre Person machen und sich erstaunlicherweise noch nicht mal zu Copycats äußern müssen. Beispiele gefällig? Momox oder Gameforge oder Bigpoint oder Zanox.

  2. My Canadian view to the comment above:
    Die endlosen sinnlosen Debatten in Deutschland ueber copy-cats sind langweilig und sehr ermuedend. Wenn eine Geschaeftsidee dem menschlichen Beduerfnis oder dem Zeitgeist des Marktes entspricht und erfolgreich ist, ist das das Entscheidende. In der Vergangenheit wurde kopiert und modifiziert und in der Zukunft wird es auch so bleiben. Das Angebot, der PREIS und die Nachfrage entscheiden ueber den Fortbestand oder den Untergang von Firmen bzw. deren Ideen. Der inflationaere Begriff “Innovation” per se ist sicherlich sehr dienlich, aber nicht unbedingt notwendig, und hat auch nichts mit gekonnten Entrepreneurship zu tun.
    It’s that simple, ….it’s the market stupid….and let’s take it easy guys.

  3. Pingback: Internet-Urgestein Nico Lumma über Copycats :: deutsche-startups.de

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