Founderslink arbeitet an Localisto – Marktplatz für lokale Dienstleistungen startet Testphase

EXKLUSIV Heimlich, still und leise ist Localisto (www.localisto.de), ein Projekt, welches wir bisher nur im Start-up-Radar vorgestellt haben, an den Start gegangen – zumindest testweise. Hinter der Jungfirma steckt Founderslink, der Inkubator von […]
Founderslink arbeitet an Localisto – Marktplatz für lokale Dienstleistungen startet Testphase

EXKLUSIV Heimlich, still und leise ist Localisto (www.localisto.de), ein Projekt, welches wir bisher nur im Start-up-Radar vorgestellt haben, an den Start gegangen – zumindest testweise. Hinter der Jungfirma steckt Founderslink, der Inkubator von Oliver Beste und Fabian Hansmann. Vor der Testphase beschrieben die Berliner ihr Projekt als “Marktplatz für lokale Dienstleistungen”. Über die Plattform sollen Nutzer “einfacher, sicherer und günstiger lokale Dienstleistungen” finden können. In der momentanen Testphase bearbeitet Localisto die Stadt Lübeck. Über eine Suchmaske können User Dienstleister vergleichen und buchen. Vorgegeben sind Suchanfragen wie Fahrschule, Fitnessstudio oder Massage.

Wer beispielsweise Yoga auswählt, bekommt anschließend eine Übersicht mit verschiedenen Terminmöglichkeiten – von “Ich bin flexibel” über “In den nächsten paar Stunden” bis hin zu “An einem bestimmten Datum”. Danach muss man nur noch die Art der Dienstleistung angeben – etwa Probestunde für Anfänger und auf “Anfrage abschicken” klicken. Zum Schluss möchte Localisto nur noch einen Namen und eine E-Mail-Adresse wissen. Fertig ist die Anfrage im etwas anderen Branchenbuch. Wenn alles klappt, bekommen die Nutzer dann Angebote von Dienstleistern aus der Umgebung, die Zeit haben. Aus diesen Angeboten kann jeder dann das beste auswählen und buchen. Für Nutzer ist Localisto kostenlos, das Start-up finanziert sich “über eine geringe Nutzungsgebühr von den Dienstleistern”.

Mischung aus Branchenbuch, Marktplatz und Nachfragedienst

Localisto könnte eine interessante Mischung aus Branchenbuch, Marktplatz und Nachfragedienst werden. Geführt wird das junge Unternehmen von Julius Wreschniok und Justus Ohlhaver. Das komplette Konzept steht und fällt mit einem guten Vertrieb – und einer großen Auswahl an attraktiven Dienstleistern. Offiziell möchte sich die Localisto-Crew noch nicht zu ihrem Projekt äußern. Wie zu hören ist, soll es bis zum offiziellen Startschuss noch einige Monate dauern. Zunächst einmal muss Founderslink noch Geld für Localisto einsammeln.

Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.

  1. Sieht schon ganz gut aus, jedoch vom Umfang her nicht gerade groß, aber das wird sich sicherlich schnell legen…



  2. Andreas

    Spannendes Konzept. klingt sehr vielversprechend. Endlich wieder was aus der Manufaktur “FoundersLink”.

    Und sollte Localisto nur auf Lübeck konzentriert bleiben, gehen wir ab sofort alle zur Massage nur noch dort hin :)



  3. Andreas

    Können ja gleich das Vertriebsteam von gigalocal einstellen… ;-)



  4. Ralph

    Seit wann hat Gigalocal ein Vertriebsteam? :-)



  5. Markus

    Ich programmiere schnell mal
    ein paar Felder ohne wirklichen
    Inhalt. Vielleicht bekomme
    ich dafür ja auch einen
    Bericht bei deutsche-startups.de

    Der Prototyp kann ja echt
    GAR NICHTS!

    PS: Nicht böse gemeint, aber
    bei so einem Prototyp …



  6. Mike

    Gigalocal? Die haben nicht mal ein Businessmodel.



  7. Miguel

    @Markus,

    ich war auch ein wenig verwundert, warum man für gefühlt so wenig Vorzeigbares hier Erwähnung findet. Lübeck, okay, die Firma aus Berlin, klar – aber die zwei DB-Queries verpackt in Basic-HTML/CSS werden doch wohl nicht alles sein?! Ich vermute, da steckt wohl noch was under the hood!

    Und weil wir gerade bei mircojobs sind – wofür zum #%&$!)! bekommen Seiten wie zuutuun.de (die jetzt auf “duarbeite.de” [sic!] umleiten) eine Finanzierung von 0,5 Mio Euro???

    Ich glaube da läuft irgendwas ganz gewaltig schief! Eine Osnabrück-lokale Mini-Jobbörse im Styling meiner alten Geocities-Homepage? Klar, das Konzept lässt sich auch auf Harsewinkel und Gütersloh portieren… Aber 500.000€ dafür?



  8. Jan

    Braucht man sowas – also ein Geschäftsmodell, meine ich – mittlerweile für Risikokapital?



  9. Miguel

    @Jan – ja, und einen gültigen Knax-Klub-Mitgliedsausweis, um bei der Spasskasse ein Gründergeld (Handgeld) zu bekommen :-) Mein Therapeut hat wohl recht – ich mache mir zu viele Gedanken. Beim nächste Mal hole ich mir direkt mit meiner HTML5-Boilerplate Geld beim VC ab.



  10. Fürst Grandios

    Ihr seid aber gehässig hier.
    Nein Spaß.
    Ich finde man sollte mal grundsätzlich anmerken: Es gibt Entrepreneure, die hatten ein gutes Businessmodel und haben einen fetten Exit hingelegt. Da war schon viel Glück (!) dabei.
    ABER: Nicht jeder ist geeignet zum Serienunternehmer. Dann kommt eben das dabei raus, wenn man nicht ruhig sitzen kann mit den Mio. auf dem Konto, spielt man sich als “VC” oder “Company Builder” auf, es kommt aber nix mehr bei rum.
    Schlecht ist es ja nicht, denn den Startups fließt so Geld aus Millionenvermögen in Form von Gehältern etc. zu, das Geld wird also umverteilt und liegt nicht auf einem Konto, für dessen Zinsen andere Leute arbeiten müssen.



  11. Daniel

    Gibt doch QUOKA? Was unterscheidet den Marktplatz davon?

  12. Pingback: Founderslink startet Givanto und Netzsieger :: deutsche-startups.de

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