Kurzmitteilungen: High-Tech Gründerfonds II, Loved.by, YieldKit, Cosmopol, Medizinfuchs, Startup Weekend Stettin

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform. * Neuauflage: Der High-Tech Gründerfonds II (www.htgf.de) steht jetzt auch offiziell! Bereits in der vergangenen twitterte Alexander von Frankenberg, Mitgeschäftsführer des High-Tech Gründerfonds, über den zweiten […]

Aktuelle Neuigkeiten aus der Internetwelt in Kurzform.

* Neuauflage: Der High-Tech Gründerfonds II (www.htgf.de) steht jetzt auch offiziell! Bereits in der vergangenen twitterte Alexander von Frankenberg, Mitgeschäftsführer des High-Tech Gründerfonds, über den zweiten Fonds und sorgte damit für Wirbel. Nun folgte der offizielle Startschuss für den neuen Gründerfonds. Der High-Tech Gründerfonds II hat ein Volumen von 288,5 Millionen. Neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der KfW beteiligten sich auch BASF, Robert Bosch, Daimler, Deutsche Telekom und Carl Zeiss wieder am zweiten Fonds. Zusätzlich stellten Altana, B.Braun, Cewe, DHL, Qiagen, RWE Innogy und Tengelmann Kapital zur Verfügung. Der High-Tech Gründerfonds II stellt kapitalsuchenden High-Tech-Unternehmen eine Erstfinanzierung von bis zu 500.000 Euro bereit. “Das ist eine hervorragende Nachricht für den Wirtschaftsstandort Deutschland, für Unternehmensgründer und die Finanzbranche. Mit Hilfe der Frühphasenfinanzierung vom HTGF werden auch durch den Fonds II wieder viele gute Unternehmen entstehen. Die ersten Milestones schaffen sie durch den HTGF und sie qualifizieren sich somit für Anschlussfinanzierungen durch klassische Finanzinvestoren und Corporate VCs”, sagt Julian Riedlbauer, Geschäftsführer von CFP, gegenüber deutsche-startups.de. Seit 2005 investierte der High-Tech Gründerfonds I in rund 250 Beteiligungen. Mit dem neuen Fonds kann der Bonner Frühphaseninvetor seine Erfolgsgeschichte nun fortsetzen.

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* Mitarbeiter gesucht? Mit unserer Stellenbörse Startup-Jobs wollen wir Ihnen helfen, die richtigen Leute auf Ihre Firma aufmerksam zu machen. Die Stellenanzeige einfach in unser Formular eintragen und abschicken. Jede Anzeige läuft 30 Tage und kostet momentan 150 Euro. Da wir mit kalaydo.de kooperieren erscheinen Ihre Stellenanzeigen – ohne weitere Kosten – auch in einem der größten regionalen Anzeigenportale. So erreicht jede Anzeige noch mehr Menschen, die einen Job suchen. Hier entlang zu unserer Startup-Jobbörse.

* Kehrtwende: Das Hamburger Start-up Loved.by (www.loved.by) das im vergangenen Jahr als Produktempfehlungsdienst startete, ist nicht mehr. Auf der Website des Start-ups, das von HackFwd, dem Inkubator von Lars Hinrichs, unterstützt wurde, heißt es: “Nach einer spannenden Zeit mit Loved.by haben wir uns entschieden, unseren Fokus auf die Monetarisierung von Keywords und Produktlinks zu legen. Nur Loved.by Pro, ein Service speziell für Betreiber von Blogs und andere Websites, lebt weiter – allerdings unter dem Namen Yieldkit (www.yieldkit.com). Das alte Konzept mit neuem Namen mit nun von der YieldKit UG betrieben. An der Spitze des Unternehmens stehen Sandra Tiemann und Oliver Krohne.

* Crowdfunding: Cosmopol (cosmopol-shop.com), ein Online-Shop für exklusive Souvenirs aus über 70 Ländern, wurde über den Crowdfundingdienst Seedmatch (www.seedmatch.de) erfolgreich finanziert. Über 130 Investoren haben den Kapitalbedarf des jungen Unternehmens von 80.000 Euro zusammengeworfen. „Dies ist ein klares Zeichen, dass das Interesse an Startup-Beteiligungen ab kleinen Beträgen in Deutschland vorhanden ist und Crowdfunding für Startups hierzulande funktioniert“ so Jens-Uwe Sauer, Gründer und Geschäftsführer von Seedmatch. Allerdings dauerte die Finanzierung statt der geplanten 60 fast 90 Tage. Potentielle Investoren können über Seedmatch in Start-ups investieren. Ab 250 Euro geht es los. Die Finanzierung der Start-ups erfolgt nach dem „Alles oder Nichts-Prinzip“. Die Investoren haben nur in einem begrenzten Zeitraum die Chance, zu investieren.

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* Sponsoren gesucht! Am 7. November findet endlich die erste Echtzeit München statt. Unser erstes exklusives Netzwerktreffen in der bayerischen Landeshauptstadt, welches in den Räumlichkeiten von amiando stattfindet, richtet sich an Gründer, Business Angels und Investoren. Damit die erste Echtzeit München ein gelungener Abend wird, brauchen wir Sponsoren! Risikokapitalgeber, Dienstleister aus der Webbranche und Start-ups, die sich und ihr Unternehmen auf unserem Netzwerktreffen und unserer Website präsentieren möchten, sollten sich schnell bei uns melden. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf!

* Apotheken-App: Auch der Medikamenten-Preisvergleich Medizinfuchs (www.medizinfuchs.de) setzt neuerdings auf eine iPhone-App. Mit der Applikation können Nutzer sich anzeigen lassen, wo sich die nächste Apotheke befindet. “Sofern gewünscht, lokalisiert die Anwendung über ein GPS-Signal den aktuellen Aufenthaltsort und gleichzeitig sämtliche Apotheken im Umfeld“, sagt Moritz Müller-Dombois, Geschäftsführer von Medizinfuchs. Ansonsten geht es bei der Medizinfuchs-App um das Bestellen von Medikamenten. “Im Weiteren verfügt der Nutzer damit über die Möglichkeit ihm auch alternative Präparate mit gleicher Wirkstoffzusammensetzung anzeigen zu lassen”, sagt Müller-Dombois. Ein Service, der durchaus praktisch sein kann. Manchmal, denn wer sucht schon ständig nach einer Apotheke und wer bestellt schon Medikamente in der U-Bahn?

* Nicht vergessen: Vom 28. bis 30. Oktober findet das Startup Weekend Stettin statt. Mentore wie Marek Przystas (HanBright), Fran Gago (Favmonster), Maciej Budziech (MediaFun), Tomasz Kolinko (Motivapps), Borys Musielak (Filmaster) und Krzysztof Folek (Microsoft) unterstützen die Teilnehmer bei der Umsetzung ihrer Ideen. Weitere wichtige Veranstaltungen für Gründer und Netzmenschen gibt es in unserem Veranstaltungskalender.

Im Fokus: Artikel über taufrische Start-ups gibt es in unserem Special Brandneue Start-ups

Im Fokus: Artikel über Start-ups, die demnächst starten, gibt es in unserem Start-up-Radar

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Alexander Hüsing, Chefredakteur von deutsche-startups.de, arbeitet seit 1996 als Journalist. Während des New Economy-Booms volontierte er beim Branchendienst kressreport. Schon in dieser Zeit beschäftigte er sich mit jungen, aufstrebenden Internet-Start-ups. 2007 startete er deutsche-startups.de.